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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Als einen Allrounder, der unentwegt alle Kategorien aufhebe, würdigt Rezensent Werner Hoffmann den 1998 verstorbenen Künstler Dieter Roth. Roth arbeitete sein Leben lang mit Blickwechseln, ließ keine Ordnung der Dinge a priori gelten, erprobte als Einzelgänger und Nomade immer wieder die Sesshaftigkeit, hält Hoffmann fest. Der nun vorliegende Band "Dieter Roth. Originale" zeigt nach Auskunft Hoffmanns das gesamte Lebenswerk des Künstlers: die Rasterbilder der konstruktivistischen Anfänge, Collagen und Stempelvariationen, die Schablonenstücke und Abfallkonglomerate bis hin zu den Materialverwandlungen und der Selbstauflösung der "zerfallobjekte". Erfreulich findet Hoffmann insbesondere den einleitenden "schönen und eindringlichen" Essay über Roths Kunstauffassung und seine beiden Hamburger Museen von Lazlo Glozer.

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