Nowitzki - Geschwindner, Holger
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Eine Geschichte wie ein Hollywood-Film: Zwei Perfektionisten treffen sich zufällig am Rande eines Basketballspiels: Holger Geschwindner, Ex-Nationalspieler, und der 16-jährige Dirk Nowitzki. Es entsteht eine geniale Verbindung. Sie revolutionieren den deutschen Basketballsport. Ihre Trainings-und Lernmethoden sind neu und hoch ambitioniert. Die NBA ist ihr gemeinsames Ziel. Geschwindner formt aus dem Teenager einen neuen Basketball-Spielertyp. Dirk wird auf allen Positionen ausgebildet. Und kann überall eingesetzt werden. Und wie erzählt der unorthodoxe Trainer diese einmalige Geschichte?…mehr

Produktbeschreibung
Eine Geschichte wie ein Hollywood-Film: Zwei Perfektionisten treffen sich zufällig am Rande eines Basketballspiels: Holger Geschwindner, Ex-Nationalspieler, und der 16-jährige Dirk Nowitzki. Es entsteht eine geniale Verbindung. Sie revolutionieren den deutschen Basketballsport. Ihre Trainings-und Lernmethoden sind neu und hoch ambitioniert. Die NBA ist ihr gemeinsames Ziel. Geschwindner formt aus dem Teenager einen neuen Basketball-Spielertyp. Dirk wird auf allen Positionen ausgebildet. Und kann überall eingesetzt werden. Und wie erzählt der unorthodoxe Trainer diese einmalige Geschichte? Holger Geschwindner erzählt sie nicht brav als Aneinanderreihung von Ereignissen und Erfolgen. Nicht, wie vordergründig zu erwarten, als Anekdotenflut. Dieses Buch betritt biografisches Neuland. Es spricht über Werkzeuge und Methoden, es spricht über Theorie und Praxis, es spricht über den Weg, nicht nur ein einzigartiger Sportler zu werden. Sondern auch eine Persönlichkeit, die mehr kann als Körbe werfen und die Arme hochreißen. Eine Persönlichkeit, die heranreift, die wächst und lernt. Der Coach sorgt für die `Breitbandbildung¿ des jungen Sportlers, gibt ihm anspruchsvolle Bücher zu lesen und lässt ihn Saxophon lernen. Damit der Junge sein Talent als Aufgabe begreift. Und die Grenzen des Möglichen erreicht. Zusammen mit dem Mann aus einem alten Schloss am Rande der Fränkischen Schweiz. Eine einzigartige Geschichte.
  • Produktdetails
  • Verlag: Murmann Publishers
  • Seitenzahl: 163
  • Erscheinungstermin: 9. Oktober 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 233mm x 161mm x 17mm
  • Gewicht: 488g
  • ISBN-13: 9783867742122
  • ISBN-10: 386774212X
  • Artikelnr.: 35568815
Autorenporträt
Holger Geschwindner ist bis heute Dirk Nowitzkis persönlicher Trainer. Der 66-Jährige ist jetzt genau doppelt so alt wie sein Schüler. Aber er hat ihn auch doppelt so gut gemacht. Mit seinen eigenen Methoden, denn Trainer hat der ehemalige Basketballspieler und Olympiateilnehmer 1972 in München nie gelernt. Trotzdem fragen ihn ständig alle nach den Erfolgsbedingungen für junge Basketballer. Holger Geschwindner ist studierter Mathematiker und Physiker. Er ist Gründer des Instituts für angewandten Unfug, einer Firma für Projektmanagement in Bamberg.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 30.10.2012

Freude an den Fehlern
Es geht auch anders: Holger Geschwindner erzählt die Erfolgsgeschichte von Dirk Nowitzki auf fabelhafte Art und Weise
Als junger Basketballer trug Dirk Nowitzki bei seinem Heimatverein in Würzburg die Trikotnummer 14, doch als er später von den Dallas Mavericks in die nordamerikanische Profiliga NBA geholt wurde, war die 14 bereits vergeben – also nahm Nowitzki die 41. Dafür gibt es eine simple Erklärung: Er hat halt die Ziffern vertauscht. Und es gibt eine kompliziertere, dafür muss man sich die Mühe machen, die 14. Primzahl zu ermitteln. So, wie es Holger Geschwindner getan hat, der Entdecker, Förderer und Freund von Dirk Nowitzki.
  Holger Geschwindner hat früher selbst erfolgreich Basketball gespielt, er hat Mathematik und Physik an der Universität studiert und das Leben generell auf einigen Reisen in die damals noch weite Welt. Man könnte den 66-Jährigen als Lebenskünstler bezeichnen, er selbst gibt als Beruf „Projektmanager“ an. Sein jüngstes Projekt ist ein Buch über sein bekanntestes: „Nowitzki. Die Geschichte“ heißt es und ist an diesem Dienstag erschienen, pünktlich zum Start der neuen NBA-Saison, Nowitzkis 15. mittlerweile.
  Man muss die Interessenten an Nowitzkis Geschichte freilich warnen: Geschwindner macht ihnen das Lesen nicht einfach. Wer eine Aufzählung erwartet über Spiele, Punkte, Rebounds und Trophäen des besten deutschen Basketballers wird enttäuscht werden: Das alles steht nicht drin in diesem Buch. Es folgt auch keiner Chronologie von einem sportlichen Höhepunkt zum nächsten, eher der Sprunghaftigkeit von Basketbällen. Oder eben Geschwindners Gedanken. Und die kreisen weniger um das Ergebnis, als vielmehr um die Voraussetzungen, die man schaffen muss.
  82 Brocken und 41 Bilder (so der Untertitel) wirft er den Lesern vor, einige Brocken erscheinen schwer verdaulich, sie bestehen nur aus einem dadaistisch anmutenden Satz wie: „Wir werden alles geben, was wir noch nie gekonnt haben.“ Es ist, zugegeben, schwerer Stoff, den Geschwindner einem vorsetzt, aber er ist andererseits auch nicht so schwer wie der, den er einst dem Schüler Dirk Nowitzki an die Hand gegeben hat, als er sich daran machte, diesen zu einem der weltbesten Basketballer zu formen: Carl Friedrich von Weizäckers „Geschichte der Natur“ beispielsweise.
  Nowitzkis Geschichte hat Geschwindner fabelhaft aufgeschrieben – allerdings tatsächlich im Wortsinn, also als durchaus lehrreiche Erzählung, mit Figuren wie dem „liebenswerten Landmann“ oder dem „munteren Marktschreier“. Das sind Personen, die bei Nowitzkis Entwicklung mitgeholfen haben. Wer sich auf dieses Fabelwerk einlässt, sollte am Ende zu mindestens einer Erkenntnis kommen: Es geht auch anders. Abseits der ausgetretenen Wege über einengende Sportschulen und starre Trainingsprogramme, welche das hiesige Fördersystem zum Erfolg weist.
  Man kann Holger Geschwindners Buch jedenfalls durchaus als Plädoyer begreifen für mehr Freiheit bei der Förderung von Talenten und weniger Druck, für mehr Allgemeinbildung und weniger Spezialisierung. Am Beispiel Nowitzki zeigt er, was herauskommen kann, wenn man Kinder einfach mal spielen und „mit Freude Fehler machen“ lässt. Wie man ihr Bewusstsein mittels Literatur und Musik erweitert, und das in eine Wechselwirkung mit dem Sport bringt. Keine Dogmen verbreiten, ist Geschwindners Devise; Kinder nicht erziehen, sondern wachsen lassen. „Er schubst Dich so lange an, bis Du selber draufkommst“, wird Marvin Willoughby im Buch zitiert, ein früherer Teamkollege von Nowitzki in Würzburg.
  Nicht jeder hat das Talent zum Weltstar, auch das ist eine Erkenntnis des Buches. Willoughby hat es, angeschubst von Geschwindner, wie einige andere aus Nowitzkis Jugendmannschaft immerhin zum Nationalspieler gebracht. Und weil ihm die Förderung von Jugendlichen am Herzen liegt, verzichtet Holger Geschwindner auch auf sein Autorenhonorar: Das kommt den Stiftungen von Dirk Nowitzki zugute.
JOACHIM MÖLTER
Holger Geschwindner: „Nowitzki. Die Geschichte.“ Murmann Verlag 2012, 168 Seiten, 19,90 Euro.
DAS SPORTBUCH
Ungewöhnliches Gespann: Autor Holger Geschwindner, Dirk Nowitzki.
FOTO: CAMERA4/PA
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