Mein Paris trägt grüne Schuhe - Drews, Ingeborg
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"Wild" wächst sie auf, ihr Spielplatz sind die Kriegstrümmer des Kölner Vorstadtviertels. Als es jedoch für die Erwachsenen wieder aufwärts geht, stößt Laura Wassenberg mit ihren eigenen Ideen zu Hause auf Unverständnis. Immerhin kann sie bei ihrer Gebrauchsgrafiker-Lehre die Freude an der Malerei ausleben. Und sie findet einen Ort, der ihr als Insel der Glückseligen erscheint: die Eisdiele des Pierluigi "Gigi" Campi an der Hohen Straße in der Innenstadt. Hier swingt es, treffen sich Künstler, Jazz-Musiker und andere "Typen". Fasziniert vom kosmopolitischen Ambiente, wagt Laura den Ausbruch.…mehr

Produktbeschreibung
"Wild" wächst sie auf, ihr Spielplatz sind die Kriegstrümmer des Kölner Vorstadtviertels. Als es jedoch für die Erwachsenen wieder aufwärts geht, stößt Laura Wassenberg mit ihren eigenen Ideen zu Hause auf Unverständnis. Immerhin kann sie bei ihrer Gebrauchsgrafiker-Lehre die Freude an der Malerei ausleben. Und sie findet einen Ort, der ihr als Insel der Glückseligen erscheint: die Eisdiele des Pierluigi "Gigi" Campi an der Hohen Straße in der Innenstadt. Hier swingt es, treffen sich Künstler, Jazz-Musiker und andere "Typen". Fasziniert vom kosmopolitischen Ambiente, wagt Laura den Ausbruch. Nahezu mittellos fährt die 21-Jährige nach Paris, um an einer Kunsthochschule zu studieren. Wird sie die Hürden meistern? - Angelehnt am Nouveau Roman zeichnet Ingeborg Drews in ihrer autobiografischen Erzählung den Weg nach, den Laura im Jahre 1960 über die Champs Élysées beschreitet: äußerlich gefasst, aber gedanklich voller Sprünge zwischen Vergangenem und Zukunft, Elternhaus und Künstlerleben, deutschem Nachkriegs-Mief und der Bohème.
  • Produktdetails
  • Verlag: RR Verlag / Reischl, Roland
  • Seitenzahl: 320
  • Erscheinungstermin: 17. April 2020
  • Deutsch
  • Abmessung: 200mm x 135mm x 22mm
  • Gewicht: 405g
  • ISBN-13: 9783943580334
  • ISBN-10: 3943580334
  • Artikelnr.: 59250488
Autorenporträt
Dr. Ingeborg Drews, geb. Weiser, Kölnerin, Jahrgang 1938. Lehre als Gebrauchsgrafikerin, 1958 bis 1960 Studium Malerei und Grafik an den Kölner Werkschulen und der "École des Beaux-Arts" in Paris. IHK-Abschluss Handels-Englisch und -Französisch; beruflich u.a. bei der Deutschen Welle engagiert. Erneutes Studium 1975 bis 1978 mit Abschluss in Freier Grafik an der FH für Kunst und ­Design Köln sowie 1991 bis 1995 Kunsttherapie und Psychologie an der Universität Köln, Dissertation 2003. Seit 1958 journalistisch, literarisch und künstlerisch tätig. Veröffentlichungen u.a. Die gewöhnliche Sternstunde ­(Gedichte); Verboten, Verbannt, Verbrannt (Porträts verfemter Autoren der Nazi-Zeit); Johanns Limousinen (ein literarisches Porträt ihres Vaters) und ab 1998 regelmäßige Beiträge im Jazz-Podium. Für ihre Lyrik und satirische Fotografien wurde die Autorin mehrfach ausgezeichnet. Ingeborg Drews ist 2019 in Köln verstorben.
Inhaltsangabe
INHALT Teil I: "En avant" - vorwärts! "L'aurore s'allume" - der frische Morgen......................................7 Fru
he Lehren................................................................................20 "La vie est dure" - das Leben ist hart..........................................26 Wäre ich besser daheimgeblieben?..............................................30 Das Leben hat Farbe bekommen..................................................34 Graue Tage - auch im Café..........................................................36 Die Akademie ist nicht mehr weit................................................41 Poesie und Contenance................................................................46 Im Anfang war das Wort?............................................................47 Papa war stumm..........................................................................49 Die Heimat verlassen? Ja!............................................................52 Bru
derchen und Schwesterchen..................................................53 Der Mutter gefallen......................................................................58 Ganz Paris träumt von der Liebe?................................................68 Wie ich mich auf das "Chamäleon" freue....................................79 Pariser Damen und die Kurtisanen..............................................82 Ich bin hier nicht auf Urlaub - ich wohne hier............................84 Meine erste Demoiselle: das Fräulein Winter..............................97 Ob das alles einmal untergeht....................................................103 "Mademoiselle - de l'Allemagne"?............................................104 Wie das mit den Männern ist......................................................106 "Oh, Champs Élysées!"................................................................110 Der "Spatz" im kleinen Schwarzen..............................................114 Ist sie noch golden, die "jeunesse dorée"....................................120 Diese Sprache ist ihr ein Gedicht................................................124 Krieg ist Schweinerei: "quelle connerie la guerre!"....................130 Marlene liebe ich - und die Arletty............................................133 Jetzt ist die Seine ihr schöner Rhein..........................................137 Die Gärten der Tante..................................................................142 Neue Farben: vom Pelikan und den Kamellen..........................147 Das Fest - nach braunen, grauen Jahren..................................154 Eine ungesunde Veränderung....................................................160 Die Gleichgesinnten - "les copains"............................................161 Im Heimatland war etwas schiefgegangen................................166 Verhasste Skeptiker, heute fallen sie aus....................................172 Blick zuru
ck ohne Zorn................................................................175 Ich werde es schaffen..................................................................178 Die ganz andere Welt..................................................................180 Schicksalsfäden..........................................................................185 Blick zuru
ck in alte Wu
nsche......................................................190 Paris - und seine Ehrlichkeit......................................................196 Maler und Zeichner kennen diese Freude..................................198 Das prekäre Geständnis..............................................................211 Bedenken....................................................................................224 Als Gretchen im Schlaraffenland................................................228 Teil II: "En arrière" - ru
ckwärts Auf zur Tat - "un chemin long jusqu'ici"..................................242 Sie tauchen auf, die Hu
rden......................................................245 Angekommen in der Lieblingsstadt..........................................246 Also doch: Die Bleibe ist gefunden............................................258 Ein kleiner Roter mit Beigeschmack..........................................260 Unwirkliche Wirklichkeit............................................................265 "La terre qui est un astre"..........................................................268 Der Hund der raucht - im Paradies auf Erden..........................270 Keine Erleuchtung, dafu
r Wut....................................................275 Der Sprung ins Wahre................................................................280 "Et maintenant" - was soll nun werden?..................................284 Baracke der Kindheit..................................................................285 Was wird aus den Ideen?............................................................290 Beim Verlassen der Julian..........................................................294 Teil III: "Continuez!" - weiter! Seltsames Erwachen..................................................................298 Was aber, wenn der Jazz verschwindet?....................................301 Wie schnell wird doch das Leichte schwer................................305 Sonne scheint, Regen rinnt........................................................306 Nachwort................................................................313