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Mit deutscher Ungeduld kommst du in China nicht weit, wird Scherzer zu Beginn seines Aufenthalts gewarnt. Also übt er sich im Straßenverkehr ebenso in Gelassenheit wie beim Tempelbesuch. Aber er sieht umso genauer hin, wer und was ihm begegnet. Und er stellt jedem vier Fragen, ob taoistischer Priester, Koch, Heiler oder Gefängniswärterin: Was ist für Sie ein guter Tag? Was ein schlechter? Was wünschen Sie sich für Ihre Zukunft? Was für die Zukunft Ihres Landes? Der Fremde kann alles fragen, wird aber nicht alles erfahren und noch weniger begreifen, sagt man ihm.
Scherzer jedoch gelingt es,
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Produktbeschreibung
Mit deutscher Ungeduld kommst du in China nicht weit, wird Scherzer zu Beginn seines Aufenthalts gewarnt. Also übt er sich im Straßenverkehr ebenso in Gelassenheit wie beim Tempelbesuch. Aber er sieht umso genauer hin, wer und was ihm begegnet. Und er stellt jedem vier Fragen, ob taoistischer Priester, Koch, Heiler oder Gefängniswärterin: Was ist für Sie ein guter Tag? Was ein schlechter? Was wünschen Sie sich für Ihre Zukunft? Was für die Zukunft Ihres Landes? Der Fremde kann alles fragen, wird aber nicht alles erfahren und noch weniger begreifen, sagt man ihm.

Scherzer jedoch gelingt es, dem fernen Land mit einer höchst originellen Reportage erstaunlich nahezukommen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Aufbau-Verlag
  • Seitenzahl: 359
  • Erscheinungstermin: 8. März 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 125mm
  • Gewicht: 540g
  • ISBN-13: 9783351027469
  • ISBN-10: 335102746X
  • Artikelnr.: 34536186
Autorenporträt
Landolf Scherzer wurde 1941 in Dresden geboren. Von 1962 - 65 absolvierte er ein Journalistikstudium in Leipzig und wurde wegen kritischer Reportagen, die er mit Klaus Schlesinger und Jean Villain für die NBI geschrieben hatte, exmatrikuliert. Bis 1975 war er als Redakteur beim "Freien Wort" in Suhl tätig. Er lebt als freier Schriftsteller in Thüringen.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Klarer Fall von pseudophilosophischer Selbstdarstellung, schimpft Detlev Claussen über dieses Buch von Landolf Scherzer. Ein journalistischer Scherz, und zwar ein ziemlich schlechter ist für den Rezensenten Scherzers Versuch, durch möglichst naives Fragen kluge Antworten zu bekommen. Das geht gründlich in die Hose, der Ertrag, eine schnöde postkommunistische Weisheit, ist laut Claussen das Papier nicht wert. Dabei findet Claussen die DDR-sozialisierten Gesprächspartner des Autos durchaus interessant und ebenso den Blick auf realsozialistische Traditionen in China. Die Unterschiede zwischen DDR und VR werden für sein kritisches Empfinden aber viel zu glatt gebügelt und die rasante Entwicklung Chinas nicht genügend gewürdigt.

© Perlentaucher Medien GmbH