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Mit 10 Millionen Toten und mehr als 20 Millionen Verwundeten war der Erste Weltkrieg das erste industrialisierte Morden. Jenseits der Phrasen von "Heldentum" und "Tod fürs Vaterland" hat Ernst Friedrich den Opfern ein Denkmal gesetzt: "Krieg dem Kriege" zeigt das wahre Antlitz des Krieges: Schlachtfelder, Hingerichtete, Schwerstverwundete. "Krieg dem Kriege" ist ein im gesamt 20.Jahrhundert einzigartiges Dokument. Reprint der Originalausgabe von 1924.…mehr

Produktbeschreibung
Mit 10 Millionen Toten und mehr als 20 Millionen Verwundeten war der Erste Weltkrieg das erste industrialisierte Morden. Jenseits der Phrasen von "Heldentum" und "Tod fürs Vaterland" hat Ernst Friedrich den Opfern ein Denkmal gesetzt: "Krieg dem Kriege" zeigt das wahre Antlitz des Krieges: Schlachtfelder, Hingerichtete, Schwerstverwundete. "Krieg dem Kriege" ist ein im gesamt 20.Jahrhundert einzigartiges Dokument. Reprint der Originalausgabe von 1924.
  • Produktdetails
  • Verlag: Dva
  • Repr. d. Ausg. v. 1924.
  • Seitenzahl: 240
  • 2004
  • Ausstattung/Bilder: Repr. d. Ausg. v. 1924. 2004. XVI, 240 S. m. zahlr. Fotos u. Abb.
  • Deutsch, Englisch, Niederländisch, Französisch
  • Abmessung: 230mm
  • Gewicht: 545g
  • ISBN-13: 9783421058409
  • ISBN-10: 3421058407
  • Best.Nr.: 12618290
Autorenporträt
Ernst Friedrich, geboren 1894, stellte sein pädagogisches und publizistisches Wirken in den Dienst des Pazifismus. 1925 eröffnete Friedrich in Berlin das "Erste Internationale Anti-Kriegs-Museum". 1933 floh er vor den Nazis nach Belgien und 1940 nach Frankreich, wo er sich der Résistance anschloss. Nach dem Zweiten Weltkrieg Fortsetzung seiner friedenspädagogischen Bemühungen. Friedrich starb 1967 in Le Perreux-sur-Marne.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Rezensent Christian Jostmann freut sich über die Wiederauflage von Ernst Friedrichs "Krieg dem Kriege". Denn dieses Buch sei ein "epochales Dokument des militanten Pazifismus". Friedrich, der mit seinem konsequent propagierten Pazifismus - sei es die eigene Kriegsdienstverweigerung oder auch die Eröffnung eines Anti-Kriegs-Museums- immer wieder die "militarisierte Weimarer Gesellschaft" provozierte, veröffentlichte das Buch vor achtzig Jahren. Es enthält zahlreiche Bilder, die zeigen, "was die Segnungen der modernen Waffentechnik vom menschlichen Körper übriglassen", und kommentierende Texte dazu. Besonders beeindruckend fand Rezensent Jostmann die Bilder, voll von "zerfetzten Kiefer, leeren Augenhöhlen, geplatzten Schädeln", aber auch die "posierenden Henker mit ihren Opfern" - all das kam Jostmann verdächtig bekannt vor, so als wären es Bilder aus dem "Fernsehen" oder dem Internet. Nach wie vor, so findet der Rezensent, spiegelt sich in diesem Buch "die Gegenwart". Allerdings kann Jostman Friedrichs Kommentaren zu den Bildern nicht so viel abgewinnen; er empfand sie als "befremdend" naiv und "der Historisierung bedürftig". Denn schließlich wisse man heute, dass die "Dinge komplizierter" seien und allein "Appell und guter Wille" keinen Krieg verhindern können. Dennoch, so schließt Jostmann, gibt Friedrich den namenlosen Opfer des Kriegs auch heute noch ein Gesicht, indem er zeigt., "was der Krieg von ihren Gesichtern übrig ließ".

© Perlentaucher Medien GmbH
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Die Wucht des Krieges trifft immer ihre Opfer, aber selten trifft die Wucht des Pazifismus die Krieger. Eines dieser seltenen Ereignisse ist das Buch von Ernst Friedrich mit Fotografien aus dem Ersten Weltkrieg und Texten aus dem Jahr 1924. Martin Zähringer, Deutschlandfunk