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Welchen Nutzen hat Kooperatives Lernen? Auf welche Widerstände stößt es in der Praxis? Welche Rolle spielen Lehrerinnen dabei? Das Buch beantwortetdiese Fragen theoretisch und empirisch. Vier Lehrerinnen wurden über drei Jahre begleitet, wie sie ihren Englischunterricht der Klassenstufen 5, 6 und 7kooperativ gestalteten. Der Unterricht wurde videographiert.In Interviews erzählten und reflektierten die Lehrerinnen ihre Erfahrungen. Die Entwicklung der Sprachkompetenz der Schülerinnen wurde durch C-Tests erhoben. Dabei erwies sich kooperativer Englischunterricht lehrerzentriertem…mehr

Produktbeschreibung
Welchen Nutzen hat Kooperatives Lernen? Auf welche Widerstände stößt es in der Praxis? Welche Rolle spielen Lehrerinnen dabei? Das Buch beantwortetdiese Fragen theoretisch und empirisch. Vier Lehrerinnen wurden über drei Jahre begleitet, wie sie ihren Englischunterricht der Klassenstufen 5, 6 und 7kooperativ gestalteten. Der Unterricht wurde videographiert.In Interviews erzählten und reflektierten die Lehrerinnen ihre Erfahrungen. Die Entwicklung der Sprachkompetenz der Schülerinnen wurde durch C-Tests erhoben. Dabei erwies sich kooperativer Englischunterricht lehrerzentriertem Englischunterricht als mindestens gleichwertig. Die lehrbuchorientierteRoutine des Englischunterrichts und die konkurrenzbezogene Leistungsorientierung des Gymnasiums aber brachten die Lehrerinnen in Konflikte, erschwerten Kooperation und verhinderten einen kommunikativen Englischunterricht.
  • Produktdetails
  • Giessener Beiträge zur Fremdsprachendidaktik
  • Verlag: Narr
  • Artikelnr. des Verlages: 18427
  • 1. Auflage
  • Seitenzahl: 467
  • Erscheinungstermin: November 2020
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 151mm x 37mm
  • Gewicht: 702g
  • ISBN-13: 9783823384274
  • ISBN-10: 3823384279
  • Artikelnr.: 59879260
Autorenporträt
Prof. Dr. Andreas Bonnet lehrt Englischdidaktik an der Universität Hamburg.Prof. Dr. Uwe Hericks lehrt Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Professionsforschung an der Philipps-Universität Marburg.
Inhaltsangabe
1. HAVE A COFFEE? WIE SCHULE UND WISSENSCHAFT ZUSAMMEN KAMEN1.1 Auftakt des Projekts aus der Sicht aller Beteiligten1.1.1 Woher die Lehrer*innen gekommen sind und wohin sie wollten1.1.2 Woher die Forscher*innen gekommen sind und wohin sie wollten1.2 Die Fragen des Projekts2. BEGRIFFSKLÄRUNG, ERKENNTNISSTAND UND FORSCHUNGSFRAGEN2.1 Eine (viel zu) kurze Geschichte Kooperativen Lernens2.2 Der Begriff des Kooperativen Lernens2.2.1 Kooperatives Lernen als Think-Pair-Share2.2.2 Kooperatives Lernen als Umsetzung der Basiselemente2.2.3 Kritische Anfragen aus Fremdsprachenforschung und Schulpädagogik an den Begriff2.3 Theoretische Rahmungen für Kooperatives Lernen und dessen Erforschung2.3.1 KL aus gruppendynamischer und motivationspsychologischer Perspektive2.3.2 Kritische Anfragen aus Fremdsprachenforschung und Schulpädagogik2.4 Forschungsstand2.4.1 Schülerseitige Wirkungen des Kooperativen Lernens2.4.2 Ergänzende Befunde aus der Unterrichtsforschung2.4.3 Ergänzende Befunde aus der Fremdsprachenforschung2.4.4 Forschung zum Handeln der Lehrer*innen im KL2.5 Zusammenfassung2.5.1 Der Begriff von KL dieser Studie2.5.2 Kurzes Resümee der Forschung zu KL2.5.3 Die Fragen dieser Studie2.5.4 Anlage und Methoden dieser Studie3. UNTERRICHTSSTUDIE3.1 Theoretischer Rahmen: Unterrichtsforschung3.1.1 Der Begriff "Unterricht" zwischen Sozialität und Pädagogizität3.1.2 Der theoretische Rahmen der Unterrichts-Studie3.1.3 Methodologie und Methode der Unterrichtsstudie3.2 Unterricht in der Klasse Yvonne Kuse3.2.1 Klasse 5: "first of all we do this exercise" - von der Lehrerin dominierte Formorientierung3.2.2 Klasse 6: "I would like to do something with you" - Die Ambivalenz von Kooperation und Lehrerzentrierung3.2.3 Klasse 7: "the results of your group work" - von den Schüler*innen sehr kooperativ bearbeitete Formorientierung zum Zwecke der Bewertung3.2.4 Zusammenfassung der Entwicklung über den Projektzeitraum3.3 Unterricht in der Klasse Silke Borg3.3.1 Klasse 5: "Look it up don't guess the word" - Sprachrezeption und -produktion in (noch) nicht kooperativer Gruppenarbeit3.3.2 Klasse 6: "Mittlerweile habt ihr ja schon Übung drin" - intensiv kooperative Formorientierung3.3.3 Klasse 7: "that we can finish our newspaper during the next lesson" -Gegenüberstellend-anweisend strukturierte Handlungsgemeinschaft lebensweltlich kommunikativer Produktorientierung3.3.4 Zusammenfassung der Entwicklung über den Projektzeitraum3.4 Fallvergleich3.4.1 Vergleich der Entwicklungen in den Klassen3.4.2 Zusammenfassung und Ausblick4. STUDIE ZUR SPRACHKOMPETENZ (KAI GLASON, ANDREAS BONNET, KNUT SCHWIPPERT)4.1 Anschluss an die Unterrichtsstudie und Zielsetzung der Teilstudie zur Sprachkompetenz4.2 Theoretischer Rahmen: Sprachkompetenzforschung4.2.1 Der unterliegende Kompetenzbegriff4.2.2 Das verwendete Konzept der Sprachkompetenz4.3 Messmethode: C-Test4.3.1 Grundprinzipien und Auswertungsoptionen des C-Test4.3.2 Konstruktion und Güte der C-Tests gemäß klassischer Test-Theorie4.3.3 Rasch-Analyse der C-Test4.4 Ergebnisse4.4.1 Quantitative Analyse und Ergebnisse der drei Erhebungsrunden4.4.2 Vorgehen der kriteriumsbasierten Testwertinterpretation4.4.3 Ergebnisse der kriteriumsbasierten Testwertinterpretation4.5 Diskussion4.5.1 Einschätzung der erworbenen Sprachkompetenz der Schüler*innen4.5.2 Deskriptive Befunde im Fallvergleich5. LEHRER*INNENSTUDIE5.1 Theoretischer Rahmen: Professionsforschung5.1.1 Der Begriff der Profession5.1.2 Ansätze der Professionsforschung5.1.3 Theoretischer Rahmen der Lehrer*innen-Studie5.1.4 Empirie, Methodologie und Methode5.2 Der Fall Yvonne Kuse5.2.1 Ausgangspunkt: Yvonne Kuse zu Be