Insel der Männer - De Santis, Luca; Colaone, Sara

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In Italien wurden von 1938 bis 1943 circa 300 Homosexuelle auf einer Insel im Süden interniert. Es gab kein Gesetz, das dies rechtfertigte, nur mehr oder weniger willkürliche Erlasse auf Bezirksebene. Dies ist die Geschichte des 75jährigen Antonio, genannt Ninella, der als junger Mann in jenes Lager kam. Nine erzählt von Kummer, Not und Heimweh, aber auch von ausgelassenen Festen, von Kameradschaft und Liebe.…mehr

Produktbeschreibung
In Italien wurden von 1938 bis 1943 circa 300 Homosexuelle auf einer Insel im Süden interniert. Es gab kein Gesetz, das dies rechtfertigte, nur mehr oder weniger willkürliche Erlasse auf Bezirksebene.
Dies ist die Geschichte des 75jährigen Antonio, genannt Ninella, der als junger Mann in jenes Lager kam. Nine erzählt von Kummer, Not und Heimweh, aber auch von ausgelassenen Festen, von Kameradschaft und Liebe.
  • Produktdetails
  • Verlag: Schreiber & Leser
  • Seitenzahl: 175
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 176 S. Comics.
  • Deutsch
  • Abmessung: 246mm x 177mm x 20mm
  • Gewicht: 530g
  • ISBN-13: 9783941239470
  • ISBN-10: 3941239473
  • Best.Nr.: 31083398
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Rezensent Christoph Haas würdigt diesen Comic von Sara Colaone und Luca de Santis als eindrucksvolle Graphic Novel. Die Geschichte um den Schneider Angelo, der während der Zeit des italienischen Faschismus wegen seiner Homosexualität auf der Insel San Domino interniert wird, scheint ihm klug erzählt. Neben der Schilderung des Lebens auf der Insel geht es nach seinen Angaben auf einer zweiten Zeitebene um zwei Fernsehreporter, die Angelo 50 Jahre später nach seinen Erlebnissen befragen. Den Wechsel zwischen diesen Ebenen findet Haas dramaturgisch gekonnt. So enthüllten sich die persönlichen Motive der Reporter nach und nach. Zudem werde vermieden, dass Angelo als Märtyrer erscheint. Besonders gefallen haben Haas die packenden Zeichnungen von Calaone, die ihn an den Indie-Comic-Künstler David Mazzucchelli erinnern.

© Perlentaucher Medien GmbH