Humanistische Historiographie in der Volkssprache: Bernhard Schöfferlins 'Römische Historie' - Winter, Carla
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Bernhard Schöfferlins 'Römische Historie' (1505) ist die erste deutschsprachige Darstellung der frühen römischen Geschichte, die nach überwiegend antiken Quellen erarbeitet wurde. Im Umkreis des württembergischen Hofes unter Eberhard im Bart konzipiert und entstanden, prägte sie das literarische Rombild der Zeit (Hans Sachs, Jakob Ayrer u.a.). Die Arbeit untersucht mittels einer Textanalyse ausgewählter Abschnitte (Königsherrschaft, Ständekämpfe u.a.) die Eigenart der Schöfferlin'schen Geschichtsschreibung und stellt sie in den Kontext des vom Humanismus beeinflussten Bemühens um die Historie.…mehr

Produktbeschreibung
Bernhard Schöfferlins 'Römische Historie' (1505) ist die erste deutschsprachige Darstellung der frühen römischen Geschichte, die nach überwiegend antiken Quellen erarbeitet wurde. Im Umkreis des württembergischen Hofes unter Eberhard im Bart konzipiert und entstanden, prägte sie das literarische Rombild der Zeit (Hans Sachs, Jakob Ayrer u.a.). Die Arbeit untersucht mittels einer Textanalyse ausgewählter Abschnitte (Königsherrschaft, Ständekämpfe u.a.) die Eigenart der Schöfferlin'schen Geschichtsschreibung und stellt sie in den Kontext des vom Humanismus beeinflussten Bemühens um die Historie.
  • Produktdetails
  • Arbeiten und Editionen zur Mittleren Deutschen Literatur (AuE) Neue Folge .6
  • Verlag: Frommann-Holzboog Verlag E.K.
  • 1999.
  • Seitenzahl: 284
  • Deutsch
  • Abmessung: 214mm x 162mm x 21mm
  • Gewicht: 427g
  • ISBN-13: 9783772819339
  • ISBN-10: 3772819338
  • Artikelnr.: 24445089
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Zu Schöfferlins "Römischen Historie" gibt es eine brauchbare Untersuchung bereits seit 1987, wie Gerrit Walther anmerkt. Das Verdienst der Autorin liege darin, diese bestehende Interpretation "aus literaturwissenschaftlicher Sicht" zu ergänzen und gelegentlich zu präzisieren. Gelungen!, meint Walther mit Hinweis auf die Akribie der Arbeit und dem Fehlen jeglicher literarischen Ambition bei der Autorin. Die abschließende Bemerkung allerdings, dies entspräche ganz dem "Stil einer deutschen Doktorarbeit", verheißt nicht eben wunschlose Zufriedenheit.

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