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"In dem Tunnel, in dem ich vergewaltigt wurde, ein ehemaliger der Zugang zu einem Amphitheater, von dem aus die Schauspieler aus dem Dunkel auf die Bühne stürzten, in diesem Tunnel war ein Mädchen ermordet und zerstückelt worden. Die Polizei hat mir davon erzählt. Im Vergleich dazu, sagten sie, hätte ich Glück gehabt." Alice Sebold, die Autorin des hymnisch gefeierten Bestsellers "In meinem Himmel", erzählt hier ihre eigene Geschichte, die Geschichte ihrer Vergewaltigung als 18-jährige Studentin. Sie schildert die Auswirkungen dieses traumatischen Erlebnisses, ihre hartnäckigen Versuche, sich…mehr

Produktbeschreibung
"In dem Tunnel, in dem ich vergewaltigt wurde, ein ehemaliger der Zugang zu einem Amphitheater, von dem aus die Schauspieler aus dem Dunkel auf die Bühne stürzten, in diesem Tunnel war ein Mädchen ermordet und zerstückelt worden. Die Polizei hat mir davon erzählt. Im Vergleich dazu, sagten sie, hätte ich Glück gehabt." Alice Sebold, die Autorin des hymnisch gefeierten Bestsellers "In meinem Himmel", erzählt hier ihre eigene Geschichte, die Geschichte ihrer Vergewaltigung als 18-jährige Studentin. Sie schildert die Auswirkungen dieses traumatischen Erlebnisses, ihre hartnäckigen Versuche, sich ihren Platz in der Normalität zurückzuerobern, und ihren Kampf um die Verurteilung des Täters mit der schonungslosen Präzision einer Journalistin und der sprachlichen Brillanz einer einzigartigen Autorin.
Autorenporträt
Alice Sebold hat an der Syracuse University studiert, in Manhattan und Kalifornien gelebt und für die New York Times sowie die Chicago Tribune geschrieben. Sie lebt mit ihrem Mann, dem Schriftsteller Glen David Gold, in Kalifornien.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Nicht wirklich überzeugend findet Irene Binal diesen autobiografischen Text, in dem Alice Sebold die Geschichte ihrer Vergewaltigung und der gescheiterten Versuche, wieder in ihr altes Leben zurückzukehren, schildert - ein Thema, mit dem sich die Autorin schon in ihrem Romandebüt "In meinem Himmel" auseinandersetzt. Im Vergleich dazu schreibe Sebold hier "direkter, einfacher und geradliniger" und spiele nicht mit "literarischen Finessen". Letztlich liefere sie nichts anderes als "eine in Worte gegossene und öffentlich gemachte Selbsttherapie". Ob es für den Leser notwendig ist, daran teilzunehmen, erscheint Binal eher fraglich. Ein wenig enttäuscht hält sie der Autorin vor, die Chance vergeben zu haben, das Thema Vergewaltigung auf eine "literarisch und emotional nachhaltige Weise" anzusprechen und das diesbezüglich vielfach herrschende Schweigen zu brechen.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Ein Kraftakt der Erinnerung und des Zorns." (Self)
"Erschreckend und von seltsamem Zauber. Alice Sebold gelingt es, die Geschichte ihrer Vergewaltigung mit der Integrität einer Journalistin und dem Fingerspitzengefühl eines Opfers zu erzählen." (Newsday)
"Dieses Buch liest sich so spannend wie ein Grisham und lässt einen nicht mehr los. Sebolds Geschichte ist die einer Frau, die den Mut hat, das Unaussprechliche auszusprechen." (Biography)