Gewalt und Politik - Pohrt, Wolfgang

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Dreißig Jahre nach dem NATO-Doppelbeschluß und dem Beginn der Friedensbewegung als nationaler Erweckungsbewegung wird ihr schärfster und klügster Kritiker Wolfgang Pohrt 65. Zwei Ereignisse, die es verdienen, mit einem Best-Of aus Wolfgang Pohrts umfangreichen Werk gewürdigt zu werden. Anfang der Achtziger schrieb Pohrt seine großen Artikel wie "Ein Volk, ein Reich, ein Frieden", der damals in der Zeit erschien und eine große Resonanz hervorrief. Aber es sind nicht nur seine Analysen der Friedens- und Alternativbewegung enthalten, sondern mit diesem Buch liegt eine umfangreiche Leistungsschau…mehr

Produktbeschreibung
Dreißig Jahre nach dem NATO-Doppelbeschluß und dem Beginn der Friedensbewegung als nationaler Erweckungsbewegung wird ihr schärfster und klügster Kritiker Wolfgang Pohrt 65. Zwei Ereignisse, die es verdienen, mit einem Best-Of aus Wolfgang Pohrts umfangreichen Werk gewürdigt zu werden. Anfang der Achtziger schrieb Pohrt seine großen Artikel wie "Ein Volk, ein Reich, ein Frieden", der damals in der Zeit erschien und eine große Resonanz hervorrief. Aber es sind nicht nur seine Analysen der Friedens- und Alternativbewegung enthalten, sondern mit diesem Buch liegt eine umfangreiche Leistungsschau des vielseitigen Autors vor, d.h. auch seine großen Essays über Eric Ambler, Rudyard Kipling, Hannah Arendt und über Adorno. Auch einige bislang unveröffentlichte Artikel werden enthalten sein. Pohrt hat sich in seiner kurzen Karriere als Autor mit so ziemlich jedem angelegt und es sich verscherzt. Der Mainstream war ihm immer suspekt, und wenn alle von der Richtigkeit einer Sache überzeugt waren, dann fing Pohrt an, daran zu zweifeln und Gründe dafür zu fnden.
  • Produktdetails
  • Critica Diabolis Bd.174
  • Verlag: Edition Tiamat
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 447
  • Erscheinungstermin: März 2010
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 126mm x 42mm
  • Gewicht: 560g
  • ISBN-13: 9783893201419
  • ISBN-10: 3893201416
  • Artikelnr.: 28041370
Autorenporträt
Klaus Bittermann, Herausgeber von inzwischen über 30 Anthologien und Beiträger für selbige. Schreibt Woche für Woche in der jungen Welt die "Blutgrätsche", die Wahrheit über den Bundesligaspieltag, kolumniert monatlich "Das Whos who peinlicher Personen" und veröffentlicht in der taz "Berliner Szenen", merkwürdige Begebenheiten aus dem Kreuzberger Biotop, nicht zu vergessen den Blog.

Wolfgang Pohrt, 1945 geborren, ist Soziologe und lebt in Stuttgart.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

In diesem Sammelband mit Reden und Aufsätzen von 1979 bis 1993 lässt sich Wolfgang Pohrt als scharfsinnigster Kritiker linker Ideologie entdecken, der, wenn er auch "nicht immer ins Schwarze" traf, so doch im Nachhinein erstaunlichen Durchblick bewies, findet Felix Baum. Durch seine zum damaligen Zeitpunkt überzogen wirkenden Argumentationen verschreckte er zwar gern seine Leser, seine Befunde lassen sich aber nicht so einfach vom Tisch wischen, so der Rezensent fasziniert. Besonders treffend scheint ihm der Vergleich der Hausbesetzer der frühen 1980er Jahre mit den Trümmerfrauen oder seine Polemik der Friedensbewegung als "deutschnationalem Unternehmen". Auch Pohrts Kritik an der Haltung der Linken zum palästinensisch-israelischen Konflikt kann Baum einiges abgewinnen, wenn er auch seinen Vorschlag während des Golfkriegs von 1991, Israel solle sich zur Not mit Atomwaffen verteidigen, dann doch nur als Ergebnis einer "durchgebrannten Sicherung" des Autors verstehen kann.

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