Geschichte von Florenz - Reinhardt, Volker
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Den Ruf als Stadt der Künste verdankt Florenz seiner Blütezeit im 14. bis 16. Jahrhundert, als sich am Arno Künstler und Gelehrte von Weltrang versammelten und in Architektur, Malerei, Philosophie und Literatur ein neues Bild vom Menschen entwarfen. Volker Reinhardt beschreibt die Entwicklung der Stadt von den antiken Anfängen über die glanzvolle Herrschaft der Medici bis in die Neuzeit. Der Schwerpunkt seiner anschaulichen und kurzweiligen Darstellung liegt auf der Renaissance.…mehr

Produktbeschreibung
Den Ruf als Stadt der Künste verdankt Florenz seiner Blütezeit im 14. bis 16. Jahrhundert, als sich am Arno Künstler und Gelehrte von Weltrang versammelten und in Architektur, Malerei, Philosophie und Literatur ein neues Bild vom Menschen entwarfen. Volker Reinhardt beschreibt die Entwicklung der Stadt von den antiken Anfängen über die glanzvolle Herrschaft der Medici bis in die Neuzeit. Der Schwerpunkt seiner anschaulichen und kurzweiligen Darstellung liegt auf der Renaissance.
  • Produktdetails
  • Beck'sche Reihe Bd.2773
  • Verlag: Beck
  • Seitenzahl: 128
  • Erscheinungstermin: 12. Februar 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 118mm x 10mm
  • Gewicht: 120g
  • ISBN-13: 9783406645112
  • ISBN-10: 3406645119
  • Artikelnr.: 36333474
Autorenporträt
Volker Reinhardt, geboren 1954, lehrt allgemeine und Schweizer Geschichte an der Universität Fribourg/Schweiz. Er ist einer der renommiertesten Kenner der neuzeitlichen Geschichte Italiens und Roms.
Inhaltsangabe
Einleitung: Das Wunder Florenz

1. Von Cäsar bis zum Vorabend der Kommune (59 v. Chr.-1138)

Stadtgründung und Stadtwachstum: Legenden und Fakten

Der Mythos der zweiten Gründung und der Aufstieg zur regionalen Vormacht

2. Die Kommune des Adels (1138-1282)

Selbstverwaltung und Selbstbestimmung

Neue Familien, neue Regime

3. Die Republik der Oligarchen (1282-1433)

Zünfte und Ökonomie

Wirtschaftskrisen, Parteikämpfe und Epidemien

Das Regiment der Reichen

Der Aufstieg der Medici

Der Kampf um die Kommune

4. Die Republik der Medici (1434-1494)Abrechnung und Neuordnung

Erfolge und Sackgassen

Konkurrenz und Kultur

5. Die Stadt der Umwälzungen (1494-1569)

Die breite Republik

Auf dem Weg zum Fürstentum

Der Modellfürst

6. Die Stadt der Erinnerung - Florenz nach der Renaissance

Die Stadt der Großherzöge

Der Weg in die Gegenwart

Zeittafel

Literaturhinweise

Personenregister

Bildnachweis
Rezensionen
Besprechung von 05.03.2013
Florenz und die
göttliche Perfektion
Vom „Wunder Florenz“ ist gleich anfangs die Rede, die Stadt am Arno wird von 1420 an zum „Maß aller Dinge“ in Kultur und Wissenschaft, so der Historiker Volker Reinhardt. Künstler wie Masaccio, Leonardo, Botticelli, Michelangelo füllen ihre Rolle als „Menschheits-Genie“ aus, erreicht wird eine Art „göttlicher Perfektion“. Florenz, Geburtsstätte der Renaissance, mehr als das Silicon Valley des 15. Jahrhunderts . . . 
  Mit dem Wunder dieser Stadt geht es erst im Hochmittelalter richtig los, als aus den Wirren von Wirtschaftskrisen, Parteikämpfen und Pestepidemien der Clan der Medici den glanzvollen Aufstieg florentinischer Macht und Kultur herbeiführt. Cosimo und Lorenzo de’ Medici verstehen es raffiniert, Familienpolitik, Papstmacht, das Geld und die Künste synergetisch zu bündeln. Behandelt werden Galileo, Machiavelli, Savonarola. Für die Erfindung der Oper um 1600 gibt es acht Zeilen. Die Medici regieren bis 1737, es kommt Habsburg und der Abstieg, es entsteht die „Stadt der Erinnerung“. Neuzeit und Gegenwart lassen knapp grüßen. Kühner Sprung: 1966 wird Florenz fast zur Beute des Hochwassers. Sieger bleibt der Tourismus.
WOLFGANG SCHREIBER
    
  
Volker Reinhardt:
Geschichte von Florenz. Verlag C. H. Beck, München 2013. 128 Seiten,
8,95 Euro.
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