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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Universität Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zuge des Komponistenprojektes des Masterstudiengangs Musikwissenschaft der Universität Leipzig beschäftigen sich die Studenten mit noch lebenden Komponisten zeitgenössischer Musik und präsentieren zum Semesterende ,ihren' Komponisten.Bei dieser ersten Begegnung mit dem Komponisten stellen sich schon sehr klar die Positionen des 68-jährigen Schenker dar: Er hasst Richard Wagner, bezeichnet die Musik der Beatles und die von Pink Floyd als "Tonrumpelei" und spricht seine Liebe zum…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Universität Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zuge des Komponistenprojektes des Masterstudiengangs Musikwissenschaft der Universität Leipzig beschäftigen sich die Studenten mit noch lebenden Komponisten zeitgenössischer Musik und präsentieren zum Semesterende ,ihren' Komponisten.Bei dieser ersten Begegnung mit dem Komponisten stellen sich schon sehr klar die Positionen des 68-jährigen Schenker dar: Er hasst Richard Wagner, bezeichnet die Musik der Beatles und die von Pink Floyd als "Tonrumpelei" und spricht seine Liebe zum Streichquintett C-Dur von Franz Schubert aus. Bezug nehmend auf seine Haltung als Komponist muss der Weg seiner musikalischen Ausbildung, sowie der politische Hintergrund der DDR berücksichtigt und als Haupttriebfeder seines kreativen Schaffens gesehen wird. So übernahm er von seinem Lehrer Paul Dessau dessen Philosophie, nach welcher Komposition immer auf bestehende Verhältnisse reagieren
solle. In diesem Sinne gäbe es auch keine unpolitische Musik, denn diese kann nicht anders als entweder passiv oder aktiv, bewusst oder unbewusst, auf einen Sachverhalt oder Missstand reagieren. Auf den ersten Blick scheint das hier zu behandelnde, aus dem Jahre 1976 stammende Stück Tirilijubili - Stück für Virtuosen III kein bewusst politisch intendiertes Werk zu sein. Bei genauerer Betrachtung erschließt sich, unter Berücksichtigung der zahlreichen Jubelfeiern in der Ex-DDR zu staatlichen Anlässen, jedoch eine gewisse politische Konnotation. Wie der Komponist das Feiern und den Jubel in Anlehnung an die erlebten Staatsfeierlichkeiten der DDR in diesem Werk umsetzt und überhöht, will die vorliegende Arbeit versuchen zu ergründen.