Erzählinseln - Gahse, Zsuzsanna
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Eingenommen stellt Hansjörg Graf Zsuzsanna Gahses Poetik-Vorlesungen ihrer Dresdner Chamisso-Dozentur von 2008 vor, die nun in Buchform vorliegen. Unter anderem konzentriert sich die in Budapest geborene und heute in der Schweiz lebende Autorin auf die Sprache als immerwährende Nacherzählung und Übersetzung.…mehr

Produktbeschreibung
Eingenommen stellt Hansjörg Graf Zsuzsanna Gahses Poetik-Vorlesungen ihrer Dresdner Chamisso-Dozentur von 2008 vor, die nun in Buchform vorliegen. Unter anderem konzentriert sich die in Budapest geborene und heute in der Schweiz lebende Autorin auf die Sprache als immerwährende Nacherzählung und Übersetzung.
Autorenporträt
Im Frühjahr 2008 war die Autorin Zsuzsanna Gahse Inhaberin der 7. Chamisso-Poetikdozentur in Dresden und reflektierte in ihren 'Reden für Dresden' über die Voraussetzungen und Bedingungen ihres Schreibens zwischen den Sprachen. Gahse ist eine Transmigrantin und eine 'europäische Avantgardistin' (Gert Ueding); sie verknüpft, löst, übersetzt und kombiniert Sinnzusammenhänge neu - sie schreibt wider die Gewohnheiten. Die in diesem Band versammelten Vorlesungen sind eine Fortführung ihrer Wortexperimente und zugleich ein Einblick in die Gedankenwelt der Autorin. Zsuzsanna Gashe, 1946 in Budapest geboren, floh mit ihren Eltern nach dem Ungarnaufstand 1956 und lebt heute - nach längeren Aufenthalten in Wien und Stuttgart - als freischaffende Schriftstellerin in Müllheim/Thur in der Schweiz.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Eingenommen stellt Hansjörg Graf Zsuzsanna Gahses Poetik-Vorlesungen ihrer Dresdner Chamisso-Dozentur von 2008 vor, die nun in Buchform vorliegen. Unter anderem konzentriert sich die in Budapest geborene und heute in der Schweiz lebende Autorin auf die Sprache als immerwährende Nacherzählung und Übersetzung (vielleicht auch Mashup?). Anhand der Geschichte des Marquis de Bassompierre, die sich erst bei Goethe und schließlich bei Hugo von Hofmannsthal findet, führe sie dieses Thema aus, erklärt der Rezensent. Außerdem könne man Gahse als meisterhafte Beobachterin entdecken, die ja laut Kierkegaard das "Verborgene ans Licht" zu holen hat, wie Graf darlegt.

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