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Anna Odinzowa, Ethnographin aus Leningrad, hat seit Jahren die tschuktschische Sprache und Kultur studiert. Jetzt, im Februar 1947, will sie aus nächster Nähe das unerforschte Leben der Nomaden in der Tundra kennen lernen. Sie vermählt sich mit Tanat, dem Sohn des letzten Schamanen, und zieht mit seiner Sippe in die Tundra. Fernab der "Zivilisation" lernt sie nach den uralten Gesetzen der Natur zu leben. Und dann widerfährt ihr die große Ehre, dass Rinto, der alte Schamane, sie für würdig erachtet, seine Nachfolgerin zu werden.…mehr

Produktbeschreibung
Anna Odinzowa, Ethnographin aus Leningrad, hat seit Jahren die tschuktschische Sprache und Kultur studiert. Jetzt, im Februar 1947, will sie aus nächster Nähe das unerforschte Leben der Nomaden in der Tundra kennen lernen. Sie vermählt sich mit Tanat, dem Sohn des letzten Schamanen, und zieht mit seiner Sippe in die Tundra. Fernab der "Zivilisation" lernt sie nach den uralten Gesetzen der Natur zu leben. Und dann widerfährt ihr die große Ehre, dass Rinto, der alte Schamane, sie für würdig erachtet, seine Nachfolgerin zu werden.
  • Produktdetails
  • Verlag: Unionsverlag
  • Seitenzahl: 301
  • Abmessung: 215mm
  • Gewicht: 442g
  • ISBN-13: 9783293002715
  • ISBN-10: 3293002714
  • Artikelnr.: 24626647
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Mit viel Sympathie bespricht Birgit Veit den Roman des Tschuktschen Juri Rytcheu, der mittlerweile in St. Petersburg lebt und russisch schreibt. Nebenbei klärt uns Veit darüber auf, dass die Tschuktschen bei den Russen, wie bei uns die Ostfriesen, als Witzfiguren herhalten müssen; in Wirklichkeit sind sie ein kleines 12.000 Menschen umfassenden Volk, das im Nordosten Sibiriens lebt. Früher waren sie Nomaden, bis die Zwangskollektivierung Stalins zuschlug. Veit teilt den Roman in drei Ebenen: eine ethnographische, die von der Rezensentin in den wärmsten Tönen gepriesen wird; eine historische, die recht informativ dieses düstere Kapitel der Stalinzeit schildere; und eine psychologische, die Veit völlig trivial und konventionell findet. Was aber die Schilderung der Landschaft und der Bräuche dieses Volkes angeht, so führt aber kein Weg an diesem Buch vorbei, schwärmt die Rezensentin.

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