Die Notizen des Doktor Freud - Thomashoff, Hans-Otto
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Mechanisch begann er zu grübeln. Wenn Bergasser bedroht worden war, warum hatte er dann nichts gesagt. Federers Arbeit am Morddezernat war ihm doch bekannt gewesen, so wie alles. Kein Mensch hatte je so viel erfahren gehabt über ihn wie gerade der Analytiker. Umgekehrt galt das nicht, er wusste fast nichts über Bergasser. War eine so einseitige Beziehung überhaupt echt?…mehr

Produktbeschreibung
Mechanisch begann er zu grübeln. Wenn Bergasser bedroht worden war, warum hatte er dann nichts gesagt. Federers Arbeit am Morddezernat war ihm doch bekannt gewesen, so wie alles. Kein Mensch hatte je so viel erfahren gehabt über ihn wie gerade der Analytiker. Umgekehrt galt das nicht, er wusste fast nichts über Bergasser. War eine so einseitige Beziehung überhaupt echt?
  • Produktdetails
  • Verlag: Deuticke im Zsolnay Verlag
  • Seitenzahl: 181
  • Abmessung: 19mm x 141mm x 220mm
  • Gewicht: 351g
  • ISBN-13: 9783216307279
  • ISBN-10: 3216307271
  • Artikelnr.: 12363215
Autorenporträt
Hans-Otto Thomashoff, geboren 1964 in Köln, promovierte in Humanmedizin und Kunstgeschichte. Er ist Facharzt für Psychiatrie, hat als Generalsekretär der Kunstsektion des Weltpsychiaterverbandes mehrere Ausstellungen organisiert und arbeitet als Psychoanalytiker in seiner eigenen Praxis in Wien. Sein erster Roman Keiner sah den anderen erschien 2003. 2004 ist der Kriminalroman Die Notizen des Doktor Freud im Deuticke Verlag erschienen.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Ein Polizist, dem sein Analytiker unter der Couch weggemordet wird. Psychoanalytiker, die einander nicht grün sind. Das alles in Wien. Die Klischees feiern fröhliche Urständ. Bedauert der Rezensent Kolja Mensing, der zudem kummervoll konstatieren muss, dass dieser Krimi zu allem Überfluss "außerordentlich schlecht geschrieben" ist, die von ihm zum Beweis angeführten Stellen (ein Körper etwa, der beim Sex "angespannt vibriert") sind überzeugend. Viel mehr hat der Rezensent nicht zu sagen, in der Überleitung zu einem anderen Buch bringt er allerdings noch flugs die These unter, dass die Psychoanalyse und überhaupt aller psychologische ebenso wie der Profiler-Kram ausgedient haben, weil jetzt die Neurologie und Hirnforschung im Kommen sind. War das schlechte Buch doch noch für einen wichtigen Hinweis gut.

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