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Bis zum Tag der Katastrophe gab es zwei Goldman-Familien. Die Baltimore-Goldmans und die Montclair-Goldmans. Die "Montclairs" sind eine typische Mittelstandsfamilie, kleines Haus im unschicken New Jersey, staatliche Schule für Marcus, den einzigen Sohn. Ganz anders die Goldmans aus Baltimore: Man ist wohlhabend und erfolgreich, der Sohn Hillel hochbegabt, der Adoptivsohn Woody ein Sportass erster Güte. Als Kind ist Marcus hin- und hergerissen zwischen Bewunderung für diese "besseren" Verwandten und Eifersucht auf ihr perfektes Leben. Doch Hillel und Woody sind seine besten Freunde, zu dritt…mehr

Produktbeschreibung
Bis zum Tag der Katastrophe gab es zwei Goldman-Familien. Die Baltimore-Goldmans und die Montclair-Goldmans. Die "Montclairs" sind eine typische Mittelstandsfamilie, kleines Haus im unschicken New Jersey, staatliche Schule für Marcus, den einzigen Sohn. Ganz anders die Goldmans aus Baltimore: Man ist wohlhabend und erfolgreich, der Sohn Hillel hochbegabt, der Adoptivsohn Woody ein Sportass erster Güte. Als Kind ist Marcus hin- und hergerissen zwischen Bewunderung für diese "besseren" Verwandten und Eifersucht auf ihr perfektes Leben. Doch Hillel und Woody sind seine besten Freunde, zu dritt sind sie unschlagbar, zu dritt schwärmen sie für das Nachbarsmädchen Alexandra - bis ihre heile Welt eines Tages für immer zerbricht. Acht Jahre danach beschließt Marcus, inzwischen längst berühmter Schriftsteller, dass es Zeit ist, die Geschichte der Baltimores aufzuschreiben. Aber das Leben ist komplizierter als geahnt, und die "Wahrheit" über ihre Familie scheint viele Gesichter zu haben.
  • Produktdetails
  • Verlag: Piper
  • Seitenzahl: 512
  • Erscheinungstermin: 27. April 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 147mm x 44mm
  • Gewicht: 725g
  • ISBN-13: 9783492057646
  • ISBN-10: 3492057640
  • Artikelnr.: 44091622
Autorenporträt
Dicker, Joël
Joël Dicker wurde 1985 in Genf geboren. Der studierte Jurist hat bislang drei Romane veröffentlicht, »Les Derniers Jours de nos Pères«, »La Vérité sur l'Affaire Harry Quebert« (dt.: »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert«) und »Le Livre des Baltimore« (dt.: »Die Geschichte der Baltimores«). Für »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert« bekam Dicker den Grand Prix du Roman der Académie Française zugesprochen sowie den Prix Goncourt des Lycéens. Das bei einem winzigen Verlag erschienene Buch wurde in Frankreich zu der literarischen Sensation des Jahres 2012, die Übersetzungsrechte wurden mittlerweile in über 30 Sprachen verkauft. Mit »Die Geschichte der Baltimores« konnte Joël Dicker an diesen überwältigenden Erfolg anknüpfen - der Roman steht seit seinem Erscheinen im Herbst 2015 ununterbrochen auf den obersten Plätzen der französischen Bestsellerliste.

Alvermann, Andrea
Andrea Alvermann, geboren 1964 in Düsseldorf, hat in Montpellier französische Literaturwissenschaften studiert. Sie übersetzt Sachbücher und Romane, unter anderem von Christophe André und Kim Thúy. Die Übersetzerin lebt in Düsseldorf.

Große, Brigitte
Brigitte Große, 1957 in Wien geboren, übersetzt aus dem Französischen, u.a. Georges-Arthur Goldschmidt, Amélie Nothomb, Paul Valéry, Éric-Emmanuel Schmitt, Linda Lê, Thomas Reverdy, Gaël Faye, Kim Thúy und Joël Dicker (mit Andrea Alvermann). Hieronymus-Ring 1999-2001, Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung 2017.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Rezensent Niklas Bender kann überhaupt nicht begreifen, wie Joel Dicker zu seinen Preisen kommt. Der neue Roman plündert laut Rezensent wie schon sein Vorgänger die Trickkiste amerikanischer Erfolgsliteratur und glänzt souverän höchstens mit einer Menge handwerklicher Patzer, Klischees und hohlen Dialogen. Die als Vorgeschichte zu Dickers erstem Erfolg angelegte Ostküsten-Saga um die Kindheit und Jugend der Mitglieder der Goldman-Gang will Literatur sein, schimpft Bender, ist aber bloß ein zu lang geratener Thriller. Geschickt scheint dem Rezensenten, wie Dicker auf mehreren Zeitebenen agiert, offene Enden einbaut und vor- und zurückdeutet, doch wirkt solches Können auf Bender schließlich nur ermüdend, weil wie aus einem alten Setzkasten geklaut und weder im Stil noch in Erzählweise oder Figurenzeichnung anspruchsvoll.

© Perlentaucher Medien GmbH
»So spannend erzählt, dass diese vielschichtige Familiensaga wie ein Thriller wirkt.«, Frankfurter Neue Presse, 04.05.2016