Der Eiskönig Theo Schöller - Schöllgen, Gregor
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Der Mann mit dem Eis - ein Unternehmerleben im 20. Jahrhundert
Alle kennen Schöller. Die Eiskrem gehört zu den bekanntesten Markennamen in Deutschland. Der Namensgeber, Theo Schöller, zählte zu den populärsten Unternehmerpersönlichkeiten im Lande.
Kein Wunder, denn der Eiskönig, der in den dreißiger Jahren mit einer Firma für "Kinoreklame" begonnen hatte, war nicht nur ein Macher, er war auch ein begnadeter Vermarkter und Verkäufer. Daß seine Marke auch ohne ihn lebensfähig sein könnte, glaubte er nicht. Also gab Theo Schöller sein Unternehmen noch zu Lebzeiten aus der Hand und brachte…mehr

Produktbeschreibung
Der Mann mit dem Eis - ein Unternehmerleben im 20. Jahrhundert

Alle kennen Schöller. Die Eiskrem gehört zu den bekanntesten Markennamen in Deutschland. Der Namensgeber, Theo Schöller, zählte zu den populärsten Unternehmerpersönlichkeiten im Lande.

Kein Wunder, denn der Eiskönig, der in den dreißiger Jahren mit einer Firma für "Kinoreklame" begonnen hatte, war nicht nur ein Macher, er war auch ein begnadeter Vermarkter und Verkäufer. Daß seine Marke auch ohne ihn lebensfähig sein könnte, glaubte er nicht. Also gab Theo Schöller sein Unternehmen noch zu Lebzeiten aus der Hand und brachte sein Vermächtnis in eine Stiftung ein. In der neueren deutschen Unternehmensgeschichte ist das ein ungewöhnliches Kapitel. Gregor Schöllgen hat es aufgeschrieben. Seine Erzählung folgt dem Lebensweg des Unternehmers durch das Zeitalter der Krisen, Kriege und Inflationen, zeichnet das Bild eines ebenso charmanten wie kompromißlosen Geschäftsmannes im geteilten und vereinigten Deutschland - und istdamit zugleich ein Stück Zeitgeschichte.
  • Produktdetails
  • Verlag: Beck
  • Seitenzahl: 191
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 191 S. Mit 34 Abbildungen. 217 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 217mm
  • Gewicht: 365g
  • ISBN-13: 9783406577604
  • ISBN-10: 3406577601
  • Best.Nr.: 23561080
Autorenporträt
Gregor Schöllgen, geboren 1952 in Düsseldorf, Professor für Neuere Geschichte in Erlangen und Gastprofessor in New York, Oxford und London. Autor zahlreicher zeitgeschichtlicher Bücher und Mitarbeiter von Presse, Rundfunk und Fernsehen. Seine 2001 im Propyläen Verlag erschienene Biographie Willy Brandts wurde zum vielbeachteten Bestseller.
Inhaltsangabe
Vorwort

Eine Jugend in Franken 1917-1937

Eis am Stiel 1937-1945

Zu Dritt 1945-1960

Auf eigenen Beinen 1960-1971

Neue Horizonte 1971-1988

Der Stifter 1988-2001

Epilog: Ein deutscher Unternehmer aus

Nürnberg 1917-2004 Anhang Zur Quellenlage

Abkürzungen

Abbildungsnachweis

Personenregister
Rezensionen
Besprechung von 17.01.2009
Zum Thema
Ein anderer Blick
Erik Lindner: Die Reemtsmas. Geschichte einer deutschen Unternehmerfamilie. Piper Verlag, München 2008, 592 Seiten, 12,95 Euro.
Lindners Buch ist umfassender und zielt weniger auf ein Fachpublikum. Mit dem Erlös des Buches finanziert Lindner wissenschaftliche Projekte.
Ein anderer Konzernkönig
Gregor Schöllgen: Der Eiskönig. Theo Schöller. Ein deutscher Unternehmer 1917-2004, C. H. Beck Verlag, München 2008, 191 Seiten, 19,90 Euro.
Noch ein König aus der Konsumgüterbranche, dem als Unternehmer ein ähnliches Schicksal beschieden war: Die Übernahme des Familienunternehmens durch einen multinationalen Konzern.
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Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Judith von Sternburg kann ihre Irritation über diese Biografie des Speiseeisproduzenten Theo Schöller nicht verhehlen. Während sie in dem Buch von Historiker Gregor Schöllgen den Werdegang Schöllers und den Aufstieg seines Unternehmens bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs mancherlei Interessantes nicht nur über die Produktion von Speiseeis entnehmen konnte, vermisst sie insbesondere in der Nachkriegsgeschichte dieser Biografie die kritische Distanz, die das Buch von einer Firmenfestschrift unterscheiden würde. So stört sie sich nicht nur an den Artigkeiten, die Schöllgen an die Adresse der Witwe Schöllers richtet. Auch die "simpel konservativen" charakterlichen und gesellschaftlichen Einschätzungen, die der Autor in distanzloser Nähe zu seinem Protagonisten darlegt, machen sie ein bisschen sprachlos.

© Perlentaucher Medien GmbH