Demokratisierungsprozesse in der Nachkriegszeit - Borup, Allan
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In welchem Maße und mit welchen Mitteln gelang es der CDU nach Wiederzulassung politischer Parteien, in Schleswig-Holstein demokratieskeptische Wähler für sich zu mobilisieren? In der ehemaligen NSDAP-Hochburg erlangte die CDU im ersten Nachkriegsjahrzehnt einen Zuspruch, der die Parteien des rechten politischen Spektrums trotz deren anfänglich großer Wahlerfolge schließlich in die politische Bedeutungslosigkeit verwies. Nicht zuletzt die verharmlosende Verdrängung der nationalsozialistischen Vergangenheit im eigenen Land und die Verbindung der Partei mit dem wirtschaftlichen Aufschwung trugen…mehr

Produktbeschreibung
In welchem Maße und mit welchen Mitteln gelang es der CDU nach Wiederzulassung politischer Parteien, in Schleswig-Holstein demokratieskeptische Wähler für sich zu mobilisieren? In der ehemaligen NSDAP-Hochburg erlangte die CDU im ersten Nachkriegsjahrzehnt einen Zuspruch, der die Parteien des rechten politischen Spektrums trotz deren anfänglich großer Wahlerfolge schließlich in die politische Bedeutungslosigkeit verwies. Nicht zuletzt die verharmlosende Verdrängung der nationalsozialistischen Vergangenheit im eigenen Land und die Verbindung der Partei mit dem wirtschaftlichen Aufschwung trugen dazu bei, die Skepsis vieler Wähler gegenüber der Demokratie zu überwinden, die desillusionierten früheren 'Volksgenossen' anzusprechen und als Wähler in die Demokratie zu integrieren.
Autorenporträt
Allan Borup, Dr. Geboren 1973 in Arhus (Dänemark). Studium: Geschichtswissenschaft und Wirtschaftswissenschaft in Kopenhagen, Köln und Hamburg. Mitarbeiter am SAXO-Institut der Universität Kopenhagen.
Inhaltsangabe
Vorwort . 9 1. Einleitung . 11 1.1 Problemfeld . 11 1.2 Begriffe und Theorie . 19 1.3 Forschungsbericht . 24 1.4 Quellen . 37 1.5 Aufbau . 43 1.6 Fragestellung . 44 Teil 1: Rahmenbedingungen 2. Politische Kultur und Besatzungsherrschaft . 46 2.1 Der Zusammenbruch am Kriegsende . 46 2.2 Die Besatzungsherrschaft . 54 3. Politische Präferenzen der Bevölkerung . 74 3.1 Vorstellungen von Politik . 74 3.2 Nationalsozialismus, Kommunismus und Demokratie . 76 3.3 Grundlagen für den Wiederaufbau der Parteien . 86 Zwischenbilanz . 90 Teil 2: Der Demokratisierungsansatz der CDU 4. Bürgerliche Sammlungspartei . 94 4.1 Sammlung rechts oder in der Mitte? . 94 4.2 Kirche und Christentum . 108 4.3 Antikommunismus . 116 5. NS
Vergangenheit und Entnazifizierung . 129 5.1 Entnazifizierung . 129 5.2 Kirchliches 'Schuldbekenntnis' . 133 5.3 CDU und Entnazifizierung . 134 6. Ehemalige Wehrmachtsangehörige . 151 6.1. 'Deutsche Soldaten' . 151 6.2 Antimilitaristischen Gedicht . 152 6.3 Junge Union . 157 7. Skepsis gegenüber der repräsentativen Demokratie . 166 7.1 Parteien
und Parlamentarismuskritik . 166 7.2 Existenzberechtigung von Parteien . 175 Zwischenbilanz . 181 Teil 3: Der Umgang der CDU mit demokratiefeindlichen Bestrebungen 8. Der BHE . 186 8.1 Gründung der Vertriebenenpartei . 187 8.2 Überwindung der Parteienspaltung . 191 8.3 Entradikalisierung . 196 9. Frühere Nationalsozialisten . 201 9.1 Die Landtagswahl 1950 . 201 9.2 Die erste CDU
geführte Landesregierung . 205 9.3 CDU und DP . 209 10.Rechtsextremisten . 213 10.1 Wolfgang Hedler . 213 10.2 Die SRP' . 223 10.3 'Dolchstoß' . 227 10.4 'Tödliche Umarmung' der DP . 231 11. Wachsende Legitimität der Demokratie . 235 11.1 Honoratiorenpartei CDU . 235 11.2 Kirchliche Unterstützung der CDU . 238 11.3 Grenzen der Demokratisierung . 245 Zwischenbilanz . 253 12. Fazit . 257 Quellen
und Literaturverzeichnis . 266