Das Leben mit dem Floss in der Gesellschaft autistischer Kinder - Lin, Jacques
  • Broschiertes Buch

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Produktdetails
  • Verlag: Engstler, Peter
  • 1., Aufl.
  • Erscheinungstermin: Februar 2004
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783929375541
  • ISBN-10: 3929375540
  • Artikelnr.: 24719682
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Recht angetan zeigt sich Helmut Höge von Jacques Lins "Das Leben mit dem Floß. In der Gesellschaft autistischer Kinder", einem Bericht über ein Experiment, das der Antipsychiater Fernand Deligny in den 1960er Jahren in den Cevennen initiierte: In kleinen Gruppen lebten dort junge Leute, Bauern und Arbeiter zusammen mit autistischen Kindern, um eine den Ziegen- und Schafhirten der Cevennen angepasste, aufs Wesentliche reduzierte Lebensweise zu erproben. Höge berichtet ausführlich über das Projekt, bevor er eher beiläufig auf Lins Buch eingeht. Dieser stieß 1967 als Arbeiter mit einem großen Werkzeugkasten zur Gruppe, in der damals fast 100 Personen lebten. Höge hebt das Vorwort hervor, das der inzwischen verstorbene Deligny beigesteuert hat. Darin heißt es, dass Lin eher eine "Erzählung" vorgelegt habe, "indem er kleine Einzelheiten und Gebärden beschreibt, die den lebendigen Ablauf des Projekts ausmachen. Der Versuch geht weiter: das Leben mit dem Floß... Wir suchen nach dem, was das Menschliche ausmacht", zitiert er Deligny. Und eben das, resümiert Höge, macht auch den Wert dieses Buches aus.

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