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Bei den Stichworten "Heimatküche" und "traditionelle Tracht" hat man nicht gerade moderne Bilder vor Augen. Der Fotograf Michael Wissing schafft es jedoch genau dies darzustellen. Inspiriert von einem alten Kochbuch voller traditioneller Rezepte aus dem Schwarzwald setzt er diese Gerichte gekonnt in Szene. Die tiefgründigen Bilder der Fotografin Claudia Thoma zeigen eindrucksvoll wie der Schwarzwald seine Bewohner formte & formt Ein beeindruckendes Werk über Menschen, Kulinarik & Geschichte.…mehr

Produktbeschreibung
Bei den Stichworten "Heimatküche" und "traditionelle Tracht" hat man nicht gerade moderne Bilder vor Augen. Der Fotograf Michael Wissing schafft es jedoch genau dies darzustellen. Inspiriert von einem alten Kochbuch voller traditioneller Rezepte aus dem Schwarzwald setzt er diese Gerichte gekonnt in Szene. Die tiefgründigen Bilder der Fotografin Claudia Thoma zeigen eindrucksvoll wie der Schwarzwald seine Bewohner formte & formt Ein beeindruckendes Werk über Menschen, Kulinarik & Geschichte.
  • Produktdetails
  • Verlag: Gräfe & Unzer
  • Artikelnr. des Verlages: .0086524
  • Seitenzahl: 144
  • Erscheinungstermin: 10. Oktober 2018
  • Deutsch, Englisch
  • Abmessung: 374mm x 286mm x 23mm
  • Gewicht: 1860g
  • ISBN-13: 9783833865244
  • ISBN-10: 3833865245
  • Artikelnr.: 52482072
Rezensionen
Besprechung von 29.11.2018
Und abends gibt es Schildkröte

Zum Schwarzwald weiß jeder etwas zu sagen, und wenn es nur die Frage danach ist, wann er abends schließt - wie sie ein Amerikaner einmal stellte. Wer besser mit der Region vertraut ist, wird auf ungewöhnliche Uhren verweisen, auf ungewöhnliche Hüte sowie auf eine Torte mit Kirschen und Unmengen von Sahne. Kommt auch prompt alles vor in diesem bezaubernden Buch, wenn auch nur am Rande, genauer gesagt: als Mosaiksteinchen, aus denen zwei Fotografen mit "Black Food Forest" ein etwas anderes Heimatpanorama der Region zusammengesetzt haben. Während Michael Wissing in kühlen Bildern Rezepte eines alten Schwarzwälder Kochbuchs illustriert, für die etwa Rosenblätter mit Zucker abgeklärt werden oder man Schildkröten kocht und anschließend in ihrem eigenen Blut aufsottet, inszeniert Claudia Thoma in warmen Tönen und mit farbenfrohen Trachten die Porträts längst Verstorbener, die vom entbehrungsreichen Leben auf abgelegenen Höfen erzählen oder davon, wie sehr sie sich als Kind in der Tracht vor den Freunden schämten. Bilderbuch und Lesebuch zugleich - ein großartiges Werk. (F.L.)

"Black Food Forest" von Claudia Thoma und Michael Wissing. Gräfe und Unzer, München 2018. 144 Seiten, zahlreiche Fotos. Gebunden, 49 Euro.

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