Bauhaus, Junkers, Sozialdemokratie - Scheiffele, Walter
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Als das Weimarer Bauhaus 1925 nach Dessau kommt, beginnt dort eine neue Ära für das ebenso berühmte wie umstrittene Institut. Wird das Bauhaus ein BAUhaus? Kann es sein Programm einer »Einheit von Kunst und Technik« realisieren? In Dessau entwickelt sich eine Konstellation, in der Kunst, Industrie und Politik aufeinander wirken. Ein Kraftfeld der Moderne entsteht. Neben dem liberalen Oberbürgermeister Fritz Hesse drängt vor allem der Führer der sozialdemokratischen Partei, Heinrich Peus, auf eine Modernisierung der Stadt. Er sorgt zusammen mit Hesse dafür, dass das Bauhaus nach Dessau kommt,…mehr

Produktbeschreibung
Als das Weimarer Bauhaus 1925 nach Dessau kommt, beginnt dort eine neue Ära für das ebenso berühmte wie umstrittene Institut. Wird das Bauhaus ein BAUhaus? Kann es sein Programm einer »Einheit von Kunst und Technik« realisieren? In Dessau entwickelt sich eine Konstellation, in der Kunst, Industrie und Politik aufeinander wirken. Ein Kraftfeld der Moderne entsteht. Neben dem liberalen Oberbürgermeister Fritz Hesse drängt vor allem der Führer der sozialdemokratischen Partei, Heinrich Peus, auf eine Modernisierung der Stadt. Er sorgt zusammen mit Hesse dafür, dass das Bauhaus nach Dessau kommt, und er schafft einer zweiten Fraktion der Moderne um Adolf Loos den Spielraum für gestalterische Experimente. Der Flugzeugkonstrukteur Hugo Junkers gibt mit seinen Fabriken das Beispiel einer innovativen Technik, die den Künstlern am Bauhaus nicht nur Vorbild ist, sondern die selbst in Wettbewerb mit den Künsten tritt.
  • Produktdetails
  • Verlag: form + zweck
  • 1., Aufl.
  • Erscheinungstermin: 1. März 2003
  • Deutsch
  • Abmessung: 24.7cm x 16.9cm
  • Gewicht: 930g
  • ISBN-13: 9783935053020
  • ISBN-10: 3935053029
  • Artikelnr.: 11865487
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Benjamin Steiniger findet es sehr begrüßenswert, dass der Autor Walter Scheiffele in seinem Buch über das Dessauer Bauhaus sein Augenmerk auf die vielen verschiedenen Einflüsse aus Kunst, Technik und Wissenschaft richtet, die an der Entwicklung des Bauhaus beteiligt waren. In seiner Studie verknüpfe er die wichtigsten "Hauptstränge und entsprechendes Personal", lobt Steiniger, dem besonders gefällt, dass sich der Autor einmal nicht auf die Lichtgestalt Gropius konzentriert, sondern auch den Flugzeugbauer Junkers, den Chemienobelpreisträger Ostwald und den Landtagspräsidenten Heinrich Peus miteinbezieht und somit der "geläufigen Version als Gropius Solospielstätte" ein komplexeres Bild gegenüberstellt. Der Rezensent attestiert dem Autor "genaue Kenntnis der Details" und lobt die mit vielen Bildern, Quellentexten im Anhang, Kurzbiografien der wichtigsten Personen und einem "fast verspielt liebevollen Register" bestückte Darstellung dafür, das Dessauer Bauhaus wieder lebendig werden zu lassen.

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