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Heinrich Vogeler - ein deutsches Schicksal, das mit einer wohlbehüteten Bremer Kindheit begann und 1942 in einem Kolchos bei Kornejewka in Kasachstan ein tragisches Ende fand. Maler, Grafiker, Architekt, Designer, Pädagoge und Schriftsteller, zieht es ihn in jungen Jahren nach Worpswede, wo er im 'Barkenhoff' residiert und der Jugendstilbewegung eindrucksvolle Beiträge schenkt. Er inszeniert sein Leben als Kunstwerk, bis die Realität den Ausnahmekünstler einholt. Das Scheitern seiner Ehe, schwindende Aufträge und erlahmende künstlerische Produktivität führen in eine tiefe Krise. Als…mehr

Produktbeschreibung
Heinrich Vogeler - ein deutsches Schicksal, das mit einer wohlbehüteten Bremer Kindheit begann und 1942 in einem Kolchos bei Kornejewka in Kasachstan ein tragisches Ende fand. Maler, Grafiker, Architekt, Designer, Pädagoge und Schriftsteller, zieht es ihn in jungen Jahren nach Worpswede, wo er im 'Barkenhoff' residiert und der Jugendstilbewegung eindrucksvolle Beiträge schenkt. Er inszeniert sein Leben als Kunstwerk, bis die Realität den Ausnahmekünstler einholt. Das Scheitern seiner Ehe, schwindende Aufträge und erlahmende künstlerische Produktivität führen in eine tiefe Krise. Als Freiwilliger im Ersten Weltkrieg erlebt er die Grausamkeit des Krieges, fordert in einem christlich-ethischen Appell den deutschen Kaiser im Januar 1918 auf, den Krieg zu beenden und landet in einer Irrenanstalt. Fortan engagiert er sich als Revolutionär und Pazifist für eine neue Welt sozialer Gerechtigkeit, wird verleumdet, inhaftiert. 1919 gründet er auf dem ¿Barkenhoff¿ eine Kommune und Arbeitsschule, später ein Heim für Kinder gefallener Soldaten und verhafteter Sozialisten und Kommunisten. Schließlich schenkt er das Haus der 'Roten Hilfe'. Er geht in die Sowjetunion, von wo aus er das NS-Regime bekämpft. Ungeachtet bitterer Erfahrungen hält er an dem Streben nach einer Welt fest, in der alle Menschen in Frieden zusammenleben. Der Roman ist nicht nur fesselnd geschrieben, er zeigt Vogeler auch von einer neuen Seite: Je mehr er als Künstler ins Zweifeln kommt und in Schwierigkeiten gerät, umso größer wird er als Mensch.