More Letters of Note, 3 Audio-CDs - Shaun Usher
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Die Fortsetzung des Weltbestsellers Letters of Note!
Shaun Usher hat erneut in den Archiven der Welt recherchiert und unglaubliche Briefe ans Tageslicht befördert.
Shaun Usher hat erneut in den Archiven der Welt recherchiert und unglaubliche Briefe ans Tageslicht befördert: ergreifende Liebesbriefe, hochkomische Korrespondenzen oder auch völlig skurrile Schriftstücke. Mit Briefen von Slyvia Plath, Eric Idle, Jane Austen, Kathrine Mansfield, Kurt Vonnegut, Hunter S. Thomposon, J.K. Rowling, Raymond Chandler, Lionel Feuchtwanger, Richard Burton, Noel Coward, Marge Simpson, David Bowie,…mehr

Produktbeschreibung
Die Fortsetzung des Weltbestsellers Letters of Note!

Shaun Usher hat erneut in den Archiven der Welt recherchiert und unglaubliche Briefe ans Tageslicht befördert.

Shaun Usher hat erneut in den Archiven der Welt recherchiert und unglaubliche Briefe ans Tageslicht befördert: ergreifende Liebesbriefe, hochkomische Korrespondenzen oder auch völlig skurrile Schriftstücke. Mit Briefen von Slyvia Plath, Eric Idle, Jane Austen, Kathrine Mansfield, Kurt Vonnegut, Hunter S. Thomposon, J.K. Rowling, Raymond Chandler, Lionel Feuchtwanger, Richard Burton, Noel Coward, Marge Simpson, David Bowie, Dylan Thomas,Peter Sellers, Charles Bukowski. Sie können dieses Hörbuch auf mehrere Arten hören: von vorne nach hinten, von hinten nach vorne oder einfach an einer beliebigen Stelle.

Egal, welchen Brief Sie hören - jeder ist eine unersetzliche historische Momentaufnahme, die der Menschheit nicht verloren gehen darf. Hören und staunen Sie!

(3 CDs, Laufzeit: 3h 49)
  • Produktdetails
  • Verlag: Random House Audio
  • Anzahl: 3 Audio CDs
  • Gesamtlaufzeit: 229 Min.
  • Erscheinungstermin: 17. Oktober 2016
  • ISBN-13: 9783837136111
  • Artikelnr.: 45654856
Autorenporträt
Dieses Hörbuch kann man auf mehrere Arten hören: Von vorne bis hinten, von hinten nach vorne oder einfach an einer beliebigen Stelle. Egal, welchen Brief Sie hören: Jeder ist eine ganz besondere historische Momentaufnahme, die der Menschheit nicht verloren gehen darf. Anke Engelke, Jörg Thadeusz, Christian Brückner, Devid Striesow, Claudia Michelsen, Charles Brauer, Bibiana Beglau, Ingo Zamperoni, Atze Schröder, Thees Uhlmann, Olli Dittrich, Iris Berben, Benno Fürmann und Lars Eidinger lesen jeden dieser Briefe mit genau dem richtigen Ton.

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Christian Brückner, in Schlesien geboren und in Köln aufgewachsen, ist der wohl berühmteste deutsche Synchron- und Hörbuchsprecher. Das magische Timbre seiner Stimme ist ein Phänomen. Er hat Marlon Brando und Harvey Keitel gesprochen - und natürlich Robert de Niro.

Charles Brauer, bekannt aus Film, Fernsehen und von der Bühne, wurde u.a. in seiner Rolle als Tatort-Kommissar Brockmöller populär. Er ist die Stimme der John-Grisham-Romane und hat alle Thriller des Autors für Random House Audio eingelesen.

Claudia Michelsen wurde 1969 in Dresden geboren. Schon während ihrer Ausbildung an der Schauspielschule gab sie in Die Besteigung des Chimborazo ihr Filmdebüt. Seitdem überzeugt sie die Zuseher immer wieder aufs Neue davon, dass das Hochziehen einer Augenbraue mehr sagen kann als dutzende Worte.

Anke Engelke wurde in Montreal, Kanada geboren und kam mit fünf Jahren nach Deutschland. Mit 13 moderierte sie zum ersten Mal eine TV-Sendung für Kinder. 1996 begann ihre Comedy-Karriere in der SAT.1 Wochenshow. Sie wird zum bekanntesten, weiblichen Comedy-Star (Ladykracher), moderiert, synchronisiert (u.a. Marge in Die Simpsons) und brilliert im Kino (z.B. Vom Suchen und Finden der Liebe) und TV (z.B. Kommissarin Lucas).

Atze Schröder ist einer der bekanntesten und beliebtesten deutschen Comedians. Der Durchbruch gelang ihm mit der beliebten Comedy-Serie Alles Atze. Parallel festigte er mit seinen Soloprogrammen den Ruf als einer der besten und erfolgreichsten Live-Comedians Deutschlands. Insgesamt gewann er fünfmal den Deutschen Comedypreis. 2013 veröffentlichte Atze Schröder seinen ersten Roman Und dann kam Ute, mit dem er gleich die Spiegel-Bestsellerliste erobern konnte.

Jörg Thadeusz wurde 1968 in Dortmund geboren wurde durch seine Grimme-prämierten Außenreporterauftritte für Zimmer frei und als Moderator von Extra 3 bekannt. Neben regelmäßigen Zeitungs- und Magazinkolumnen schrieb er drei Romane: Alles ist schön, Rette mich ein bißchen und Die Sopranistin.

Devid Striesow wurde 1973 auf Rügen geboren. Sein Leinwanddebüt gab er 2000 in Kalt ist der Abendhauch, seitdem ist Striesow ein vielbeschäftigter Mann. Auch in Sachen Krimi: Seit 2013 spielt er den Saarbrücker Tatort-Ermittler Jens Stellbrink. Striesow lebt mit seiner Frau und vier Kindern in der Nähe von Berlin.

Ingo Zamperoni wurde 1974 als Sohn eines italienischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren. Er studierte Amerikanistik, Jura und Geschichte in Konstanz, Berlin und Boston. Dann absolvierte er ein Volontariat beim NDR. Seit 2007 moderiert er das Nachtmagazin und ab März 2012 ist er auch im Moderationsteam der ARD-Tagesthemen.

Bibiana Beglau, 1971 geboren, erhielt ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Als sie in Thomas Ostermeiers Disco Pigs auf der Bühne stand, wurde sie von Volker Schlöndorff entdeckt und für die Hauptrolle im Kinofilm Die Stille nach dem Schuss (2000) engagiert, für die sie u. a. mit dem Silbernen Bären als beste Darstellerin ausgezeichnet wurde. 2007 erhielt sie mit dem TV-Film "Unter dem Eis" den Grimme-Preis. 2012 erhielt sie den Kurt-Meisel-Preis in Anerkennung ihrer großen Schauspielkunst am Münchner Residenztheater.

Thees Uhlmann, geboren 1974 in Hemmoor, ist Musiker und Autor. Nach fünf Alben mit seiner Band Tomte stieg sein jüngstes Solo-Album 2013 auf Platz 2 in die deutschen Albumcharts ein. Sein Debütroman Sophia, der Tod und ich, laut der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung "witzig, berührend, mitunter erhellend”, landete auf Platz 9 der Spiegel-Bestseller-Liste. Uhlmann lebt mit seiner Tochter in Berlin und betreibt das Independent Plattenlabel Grand Hotel van Cleef.

Olli Dittrich, geboren 1956, ist Komiker, Sänger, Parodist, Comedian, Kult-Schlagzeuger und vieles mehr. Grimme-Preis-Abräumer brilliert nicht nur im Fersehen, sondern auch auf der Kinoleinwand (Der König von Deutschland). Dittrich ist nicht nur durch seine Kunstfigur Dittsche deutschlandweit bekannt und ungemein beliebt.

Iris Berben, 1950 in Detmold geboren, verkörperte im Alter von 18 Jahren ihre erste Kinorolle in Rudolf Thomes Detektive. Nach ihrem Kinodebüt sah man sie 1969 erstmals auch im Fernsehen in Klaus Lemkes Brandstifter. Es folgten zahlreiche weitere TV- und Kinorollen, doch landesweit bekannt wurde sie schließlich an der Seite von Diether Krebs in der Comedy-Reihe Sketchup (1985). Mit ihrem Sohn Oliver Berben, Filmproduzent, entwickelte sie die Kriminalkommissarin Rosa Roth. 2004 wird sie für zehn Jahre Rosa Roth mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Für ihre schauspielerischen Leistungen erhielt sie außerdem zwei Bambis und viele weitere Preise.

Benno Fürmann ging mit 19 Jahren nach New York und studierte dort am Lee Strasberg Institute. Nach mehreren TV- und Kinorollen gelang ihm 2000 mit Anatomie der Durchbruch. Inzwischen wandelt er gekonnt zwischen Mainstream und Arthouse und ist ein beliebter Synchronsprecher. So leiht er dem gestiefelten Kater in der erfolgreichen Hollywood Blockbuster Reihe Shrek seine Stimme. Er gewann u.a. den Deutschen Fernsehpreis, den Bayerischen Filmpreis und den Grimme-Preis.

Lars Eidinger, geboren 1976, ist seit 1999 Ensemblemitglied an der Berliner Schaubühne. Seit 2005 widmet er sich auch Film und Fernsehen und war u. a. in Polizeiruf 110 und im Tatort zu sehen, sowie z. B. in den Filmen Alle anderen oder Was bleibt. Er wurde bereits mit dem Grimme-Preis, dem Preis der Deutschen Filmkritik sowie zuletzt 2016 mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet.

Mia Walz ist die Enkelin von Synchronsprecher und Schauspieler Charles Brauer. Am Berliner Ensemble sammelte sie erste Schauspielerfahrungen in einer Adaption von Peter Pan unter der Regie von Robert Wilson. Bei Random House Audio ist More Letters of Note ihr erstes Hörbuch.

Yannik Freund ist Synchronsprecher. Neben einigen Synchronrollen in Filmen wie zum Beispiel Larry Gaye - Völlig Abgehoben oder Meine griechische Familie, liest er für Random House Audio sein erstes Hörbuch, More Letters of Note.
Trackliste
CD 1
1Das gequälte Saxofon00:02:59
2Ich werde euch ordentlich eins überbraten00:12:25
3Ich kann an einseitiger waherer Liebe nichts Schönes entdecken00:03:34
4Ehemann bis in den Tod00:02:35
5Bruch Bruch Bruch00:01:47
6Der Wellensittich hat einen Kropf00:03:07
7Alle erwarten grosse Dinge von mir00:01:50
8Hochachtungsvoll, Marge Simpson00:04:32
9Sie war die Musik, kaum hörbar, am Rande der Stille00:04:05
10Vom Verstreichen der Zeit hat man im Grunde Nichts00:08:53
11Meine Mutter hat mein Zimmer zum Katastrophengebiet erklärt00:01:38
12Mit vielen guten Wünschen für unser Haus00:07:55
13Ich bin der Tote00:01:59
14Bei Gott, du bist weg!00:03:26
15Die Streichholzschachtel00:04:41
16Die Tiger-Oil-Memos00:06:01
17Arkell vs. Pressdram00:03:32
CD 2
1Sei nicht so verdammt verletzlich00:04:21
2Amerikas jüngste Botschafterin00:07:11
3Mit jeder Faser meines Seins00:02:20
4Ich glaub ich weiss wie man Menschen oder Tiere lebendig macht00:03:56
5Schlaf gut, Geliebter00:04:07
6Diese schreckliche Farce als Mann!00:08:06
7Hochachtungsvoll, Albus Dumbledore00:08:03
8Es gibt zwei Möglichkeiten, es zu schaffen00:01:51
9Meine Herren, ich gehöre nicht hierher00:01:46
10Mein wirklicher Name ist David Jones00:03:26
11Ein Haufen von 5000 Katzen und Kätzchen00:03:32
12Ein geheimes Glühen00:02:41
13Ohne dich ist es die reinste Hölle00:04:25
14Gestern Abend habe ich zu viel Wein getrunken00:06:53
15Was Sie da abgeliefert haben, Burgess, ist keinen Cent Wert00:02:39
16Ich hoffe, Sie sind nicht allzu enttäuscht00:01:13
17Terry Tom00:06:38
18Wir drücken euch ganz fest und küssen euch mit aller Kraft00:03:52
CD 3
1Ich brauche dringend etwas Spass00:01:38
2Du bist homosexuell und wirst dich womöglich nie ändern00:04:45
3Die Menschen werden immer leerer00:04:59
4Si haben meine Mutter angerufen00:02:34
5Ich tadele ungern00:01:33
6Lassen Sie Ihre Seele wachsen00:03:33
7Die Elenden sind die gesamte Menschheit00:12:37
8Dem Wirbel tragischer Geschichte trotzen00:03:23
9Ich möchte dir deine eigene Geschichte zurückgeben00:10:23
10Lass mich in Ruhe00:06:29
11P.S. Das ist mein bestes Memo aller Zeiten00:02:52
12Werdet gute Revolutionäre00:02:10
13Liebe Freunde00:05:03
14Danke, Mr. Edison00:05:36
15Ein höchst aussergewöhnlicher Vorfall00:11:54
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 27.11.2016

3. Trotzdem einen schönen Geburtstag

Als sich Elizabeth Taylor und Richard Burton 1962 am Set von "Cleopatra" ineinander verliebten, waren sie beide bereits verheiratet - sie in vierter Ehe mit dem Sänger Eddie Fisher, er mit der Schauspielerin Sybil Christopher. Zwei Jahre später waren beide geschieden, heirateten und wurden zu einem der berühmtesten Paare in der Geschichte Hollywoods. 1973 gab Taylor Burton den Laufpass. Und er, der es nicht fassen kann, verlassen zu werden, schreibt ihr diesen stürmischen, liebevollen und anrührend humorvollen Abschiedsbrief: "Na gut, mein Pummelchen, bei Gott, Du bist weg!" Ein Brief, in dem er sie zu umgarnen, mit allem Charme wieder auf seine Seite zu ziehen versucht. Er schreibt: "Alles, was ich will - ganz ehrlich -, ist, dass Du glücklich bist, und letztendlich ist es mir egal, mit wem. Jedenfalls, solange der Kerl nett ist und Dich gut behandelt. Wenn nicht, komme ich vorbei und erschlage ihn." Er beschwört sie (mit einer kleinen boshaften Einschränkung): "Denk immer daran, dass du wahrscheinlich die größte Schauspielerin der Welt bist. Ich wünschte, ich könnte mir nur eine Scheibe von Deiner Leidenschaft abschneiden, aber ich bin nun mal, wie ich bin - Kälte bleibt Kälte, und Eis bleibt Eis." Und er hat Erfolg damit. Sie lassen sich scheiden, heiraten sechzehn Monate später wieder - nach neun Monaten ist erneut Schluss.

"Letters of Note - Briefe, die die Welt bedeuten", hieß vor zwei Jahren der Weltbestseller von Shaun Usher, der jetzt eine zweite Briefsammlung vorgelegt hat: "More Letters of Note". Richard Burtons Brief ist darin zu finden, David Bowies Antwort auf seinen ersten Fanbrief oder der Protestbrief von Marge Simpson an die frühere First Lady Barbara Bush. Es ist ein dickes, schönes gold-glitzerndes Buch, das auf keinen Fall von vorne nach hinten, sondern unsystematisch gelesen werden will. Ein Buch, das man irgendwo aufschlagen kann, um sich dann zu freuen. Etwa wenn auf Seite 248 Eric Idle von der Comedy-Truppe Monty Python im Januar 1993 dem damaligen britischen Premierminister John Major und sich selbst zum Geburtstag gratuliert: "Sehr geehrter John Major, am 29. März werden Sie und ich fünfzig. Ist Ihnen schon mal in den Sinn gekommen, dass ich, hätte es das Schicksal anders gefügt, Premierminister hätte werden können und Sie der Mann im Knick-Knack-Sie-wissen-schon-Sketch von Monty Python? Ich hoffe, Sie sind nicht allzu enttäuscht, trotzdem einen schönen Geburtstag."

Julia Encke

"More Letters of Note", hrsg. von Shaun Usher. Heyne Encore, 440 Seiten, 34,99 Euro

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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3. Trotzdem einen schönen Geburtstag

Als sich Elizabeth Taylor und Richard Burton 1962 am Set von "Cleopatra" ineinander verliebten, waren sie beide bereits verheiratet - sie in vierter Ehe mit dem Sänger Eddie Fisher, er mit der Schauspielerin Sybil Christopher. Zwei Jahre später waren beide geschieden, heirateten und wurden zu einem der berühmtesten Paare in der Geschichte Hollywoods. 1973 gab Taylor Burton den Laufpass. Und er, der es nicht fassen kann, verlassen zu werden, schreibt ihr diesen stürmischen, liebevollen und anrührend humorvollen Abschiedsbrief: "Na gut, mein Pummelchen, bei Gott, Du bist weg!" Ein Brief, in dem er sie zu umgarnen, mit allem Charme wieder auf seine Seite zu ziehen versucht. Er schreibt: "Alles, was ich will - ganz ehrlich -, ist, dass Du glücklich bist, und letztendlich ist es mir egal, mit wem. Jedenfalls, solange der Kerl nett ist und Dich gut behandelt. Wenn nicht, komme ich vorbei und erschlage ihn." Er beschwört sie (mit einer kleinen boshaften Einschränkung): "Denk immer daran, dass du wahrscheinlich die größte Schauspielerin der Welt bist. Ich wünschte, ich könnte mir nur eine Scheibe von Deiner Leidenschaft abschneiden, aber ich bin nun mal, wie ich bin - Kälte bleibt Kälte, und Eis bleibt Eis." Und er hat Erfolg damit. Sie lassen sich scheiden, heiraten sechzehn Monate später wieder - nach neun Monaten ist erneut Schluss.

"Letters of Note - Briefe, die die Welt bedeuten", hieß vor zwei Jahren der Weltbestseller von Shaun Usher, der jetzt eine zweite Briefsammlung vorgelegt hat: "More Letters of Note". Richard Burtons Brief ist darin zu finden, David Bowies Antwort auf seinen ersten Fanbrief oder der Protestbrief von Marge Simpson an die frühere First Lady Barbara Bush. Es ist ein dickes, schönes gold-glitzerndes Buch, das auf keinen Fall von vorne nach hinten, sondern unsystematisch gelesen werden will. Ein Buch, das man irgendwo aufschlagen kann, um sich dann zu freuen. Etwa wenn auf Seite 248 Eric Idle von der Comedy-Truppe Monty Python im Januar 1993 dem damaligen britischen Premierminister John Major und sich selbst zum Geburtstag gratuliert: "Sehr geehrter John Major, am 29. März werden Sie und ich fünfzig. Ist Ihnen schon mal in den Sinn gekommen, dass ich, hätte es das Schicksal anders gefügt, Premierminister hätte werden können und Sie der Mann im Knick-Knack-Sie-wissen-schon-Sketch von Monty Python? Ich hoffe, Sie sind nicht allzu enttäuscht, trotzdem einen schönen Geburtstag."

Julia Encke

"More Letters of Note", hrsg. von Shaun Usher. Heyne Encore, 440 Seiten, 34,99 Euro

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