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Ich habe mir allerhand Schreibereien vorgenommen und lese, was sich gerade einstellt, aber der größte Theil des Gemüths ist doch enteignet und ganz bei den Sorgen, die die schwere Zeit über uns allen hält. (Brief an Marie von Thurn und Taxis vom 18. August 1917)Auf Einladung Hertha Koenigs weilte Rainer Maria Rilke im Sommer des Jahres 1917 gut zwei Monate auf Gut Böckel in Westfalen. In dieser Zeit schrieb er rund 50 Briefe. Die in diesem Band gesammelte Korrespondenz gewährt persönliche Einblicke in die privaten und poetischen Gedanken des Dichters und macht die Beziehungen zu seinen…mehr

Produktbeschreibung
Ich habe mir allerhand Schreibereien vorgenommen und lese, was sich gerade einstellt, aber der größte Theil des Gemüths ist doch enteignet und ganz bei den Sorgen, die die schwere Zeit über uns allen hält. (Brief an Marie von Thurn und Taxis vom 18. August 1917)Auf Einladung Hertha Koenigs weilte Rainer Maria Rilke im Sommer des Jahres 1917 gut zwei Monate auf Gut Böckel in Westfalen. In dieser Zeit schrieb er rund 50 Briefe. Die in diesem Band gesammelte Korrespondenz gewährt persönliche Einblicke in die privaten und poetischen Gedanken des Dichters und macht die Beziehungen zu seinen Freunden und Bekannten auf einzigartige Weise erfahrbar.Mit der Dichterin und Mäzenin Hertha Koenig verband ihn seit ihrem ersten Kennenlernen bei einem Empfang des S. Fischer Verlags 1910 eine innige Freundschaft. Sie unterstützte Rilke nicht nur materiell, sondern stand ihm auch bei seiner Schaffenskrise zur Seite.In Hertha Koenigs Münchner Wohnung lebte Rilke einige Wochen im Sommer und Herbst 1915. Rilke widmete Hertha Koenig die fünfte seiner Duineser Elegien .Weitere Infos unter www.hertha-koenig.de
  • Produktdetails
  • Verlag: Pendragon Verlag
  • Seitenzahl: 264
  • Erscheinungstermin: 14. September 2011
  • Abmessung: 210mm
  • Gewicht: 405g
  • ISBN-13: 9783865322685
  • ISBN-10: 3865322689
  • Artikelnr.: 44391707
Rezensionen
Die fünfzig Briefe, die Rainer Maria Rilke während seines siebzig Tage währenden Aufenthalts auf Gut Böckel schrieb, machen den Dichter der Rezensentin Konstanze Crüwell nicht immer sympathisch. Nicht recht verständlich ist ihr die Abneigung, die Rilke der westfälischen Landschaft und dem Gut gegenüber an den Tag legt und vielleicht findet sie es auch ein bisschen undankbar, weil ihn die Gutsbesitzerin und enge Freundin dort in einer Lebenskrise aufgenommen hat. Ansonsten aber beeindruckt Crüwell Rilkes Fähigkeit als "Netzwerker", der in rastloser Korrespondenz mit Künstlern, Verlegern und Gönnern kommunizierte.

© Perlentaucher Medien GmbH