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Interessante Frauenschicksale der Geschichte haben die Erfolgsautorin Asta Scheib immer wieder zu Romanen inspiriert. In ihrem neuen Buch beleuchtet sie das tragische Schicksal der Schriftstellerin Lena Christ und ihren mysteriösen Freitod im Jahr 1920. Entstanden ist ein beeindruckendes Frauenporträt und ein mitreißender Eheroman, der für die Gegenwart genauso viel Gültigkeit hat wie für die Zeit der Lena Christ. Auch als CD-Audio und Kassette erhältlich. …mehr

Produktbeschreibung
Interessante Frauenschicksale der Geschichte haben die Erfolgsautorin Asta Scheib immer wieder zu Romanen inspiriert. In ihrem neuen Buch beleuchtet sie das tragische Schicksal der Schriftstellerin Lena Christ und ihren mysteriösen Freitod im Jahr 1920. Entstanden ist ein beeindruckendes Frauenporträt und ein mitreißender Eheroman, der für die Gegenwart genauso viel Gültigkeit hat wie für die Zeit der Lena Christ.
Auch als CD-Audio und Kassette erhältlich.
  • Produktdetails
  • Verlag: Hoffmann & Campe
  • Artikelnr. des Verlages: 0006495
  • Seitenzahl: 415
  • Deutsch
  • Abmessung: 209mm x 136mm x 37mm
  • Gewicht: 572g
  • ISBN-13: 9783455064957
  • ISBN-10: 3455064957
  • Artikelnr.: 10797417
Autorenporträt
Scheib, Asta§Asta Scheib arbeitete als Redakteurin bei verschiedenen Zeitschriften, bevor sie in den achtziger Jahren ihren ersten Roman veröffentlichte. Sie gehört heute zu den bekanntesten deutschen Schriftstellerinnen. Ihr Roman Eine Zierde in ihrem Hause. Die Geschichte der Ottilie von Faber-Castell wurde zum gefeierten Bestseller. Bei Hoffmann und Campe erschienen zahlreiche Romane, u.a. In den Gärten des Herzens, Die Leidenschaft der Lena Christ, Sonntag in meinem Herzen. Das Leben des Malers Carl Spitzweg und ihr großer Erfolg Das Schönste, was ich sah, eine Romanbiographie über den Maler Giovanni Segantini. Asta Scheibs Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Die Autorin lebt in München.
Rezensionen
Lena Christ
Kennen Sie Lena Christ? Nur noch wenigen sind ihre "Lausdirndlgeschichten" ein Begriff, noch weniger dürften ihre Autobiographie "Erinnerungen einer Überflüssigen" gelesenen haben, mit der sie 1912 literarisch debütierte. Warum also nun eine Biographie dieser Vergessenen? Nach wenigen Seiten ahnt der Leser warum: Es ist Lena Christs Leben, das uns heute noch zu faszinieren vermag.
Lena Christ, die eigentlich Magdalena Pichler hieß, wurde 1881 in Bayern als uneheliche Tochter geboren und der Obhut ihres Großvaters überlassen. Im Alter von 8 Jahren holte sie ihre Mutter zur Mithilfe in ihre Gastwirtschaft nach München. Dort erfuhr sie eine hasserfüllte, grausame und von Ausbeutung geprägte Behandlung.
Die nächsten Jahre brachten keine Besserung. Bis zu ihrem dreißigsten Lebensjahr erfuhr sie das Leben als Hölle. Nach ihrer Heirat mit einem brutalen Trinker fand ihr von Depressionen und schweren Krankheiten geprägtes Leben eine Fortsetzung. In wenigen Jahren wurde sie Mutter von 6 Kindern. Nur 3 überlebten.
1911 schließlich, sie hatte sich bereits von ihrem ersten Ehemann getrennt, traf sie den Schriftsteller Peter Jerusalem, den sie später heiratete. Er entdeckte ihr enormes erzählerisches Talent und ermunterte sie zur Niederschrift ihrer Autobiographie, die sie unter dem Namen Lena Christ veröffentlichte. Ihr darauf folgender großer Erfolg legte sich nach dem Ende des 1. Weltkriegs. Sie erkrankte an Tuberkulose, begann sich von Peter Jerusalem, der unter dem Namen Peter Benedix Bücher veröffentlichte, zu lösen und verarmte. Mit Kunstfälschungen versuchte sie zu überleben. Zur gleichen Zeit verliebte sie sich leidenschaftlich in den italienischen Sänger Ludovico Fabbri. In dieser Zeit, 1920 beging sie den Selbstmord, der heute noch Rätsel aufgibt. Trieb sie der eifersüchtige Peter Jerusalem zu dieser Tat, oder war es die Verzweiflung über den demütigen Prozess, der auf die Entdeckung ihrer Fälschungen folgt?
Ein Leben wie ein Roman.
Ein solches Leben ist selbst schon ein Roman, und Asta Scheib hat sich einen dankbaren Gegenstand für ihr neues Buch gesucht. Ihr eigenen Fähigkeiten können da zum Glück im Hintergrund stehen. Lena Christ selbst hätte nicht zu einer solch betulichen Sprache und Erzählduktus gegriffen. Dennoch ist dieses Buch ein lesenswertes. Zumal es Lust macht, Lena Christs Werk neu zu entdecken. Eine Entdeckung, die sich lohnt, und allein deshalb sind wir Asta Scheib schon zu Dank verpflichtet.
(Andreas Rötzer)
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"Ein einfühlsames, aber niemals pathetisches Porträt und gleichzeitig ein eindrucksvolles Stück bayerischer Zeitgeschichte." (Birgit Ruf in den "Nürnberger Nachrichten")

"Das bittere Sozialporträt einer hochbegabten Unterprivilegierten - und zugleich ein gewissenhafter Stadt-Land-Report über traditionelle Frauenbilder des frühen 20. Jahrhunderts." (Ponkie in der "Abendzeitung")

"Ein spannender historischer Roman." (Nicole Langenbach im "Münchner Merkur")