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Familie Hase nimmt begeistert ein Wolfsbaby bei sich auf. Mama und Papa sind hin und weg von dem kleinen Fellknäuel. Nur die Hasentochter Nora hat angesichts des neuen Familienmitglieds ziemliche Bedenken: Das ist doch ein Wolf! Bestimmt wird er sie alle auffressen! Doch die Eltern sind so vernarrt in den süßen kleinen Wolfi, dass sie alle Warnungen von Nora in den Wind schlagen. Nora gibt nicht auf! Zu gefährlich scheint ihr der Wolf. Und dann gerät Wolfi selber in Gefahr. Jetzt ist es ausgerechnet Nora, die ihn rettet.…mehr

Produktbeschreibung
Familie Hase nimmt begeistert ein Wolfsbaby bei sich auf. Mama und Papa sind hin und weg von dem kleinen Fellknäuel. Nur die Hasentochter Nora hat angesichts des neuen Familienmitglieds ziemliche Bedenken: Das ist doch ein Wolf! Bestimmt wird er sie alle auffressen! Doch die Eltern sind so vernarrt in den süßen kleinen Wolfi, dass sie alle Warnungen von Nora in den Wind schlagen.
Nora gibt nicht auf! Zu gefährlich scheint ihr der Wolf. Und dann gerät Wolfi selber in Gefahr. Jetzt ist es ausgerechnet Nora, die ihn rettet.
  • Produktdetails
  • Verlag: Nordsüd Verlag
  • Seitenzahl: 40
  • Altersempfehlung: ab 4 Jahren
  • Erscheinungstermin: Februar 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 250mm x 249mm x 10mm
  • Gewicht: 401g
  • ISBN-13: 9783314103322
  • ISBN-10: 3314103328
  • Artikelnr.: 44144748
Autorenporträt
Ame Dyckman isst immer ihre Karotten auf - vor allem den Karottenkuchen. Sie ist die Autorin der preisgekrönten Bilderbücher 'Boy + Bot' und 'Tea Party Rules'. Damit sie nicht erwachsen werden muss, schreibt Dyckman mit Vorliebe für Kinder. Sie lebt mit ihrer Familie und ihren Haustieren in New Jersey. Zachariah OHora ist in New Hampshire aufgewachsen und hat in San Francisco, Berlin und New York gelebt. Seine Illustrationen sind in verschiedenen Zeitungen erschienen, unter anderem in der 'New York Times'. Sein Buch 'Stop snoring, Bernard!' wurde 2011 mit dem Founder's Award der Society of Illustrators ausgezeichnet. Zachariah OHora lebt mit seiner Familie in der Nähe von Philadelphia.
Rezensionen
Besprechung von 05.08.2016
Langohr-Jumpsuit
Was tun, wenn man vor der eigenen Tür plötzlich ein kleines Bündel Leben findet? Vater und Mutter Hase schauen genauer hin: Im Bündel liegt ein Wolfsbaby! Zwischen Erschrecken und Entzücken entscheiden sie spontan, es aufzunehmen: „Er ist süß.“ „Er gehört uns!“ Hasentochter Nora ist da ganz anderer Meinung: „Er wird uns alle auffressen!“ Bei diesem ungebetenen Gast ist Skepsis gefragt! Nora bewacht den Schlafenden auch nachts mit Argwohn und Stirnlampe. Völlig sorglos verwöhnen die Haseneltern derweil den niedlichen Wolfi. „Er wird uns alle auffressen!“, mahnt Nora immer wieder, doch ihre Warnungen werden von den elterlichen Begeisterungsstürmen hinweggefegt.
  Was sich zunächst als sehr gelungene Geschichte über Eifersucht und Verlustangst bei Geschwisterkindern liest, eröffnet recht bald eine weitere Dimension. Zur Stärkung ihrer eigenen Vorbehalte lädt das Hasenmädchen Freunde ein. „Er wird uns alle auffressen!“, schreien alle im Chor und machen sich davon, um anderswo zu spielen. Der Fremde im Wolfspelz wächst schnell und entpuppt sich als sehr anhänglich. Fürsorglich kleidet die Hasenmutter Wolfi in einen hippen Langohrjumpsuit, schließlich soll aus ihm ein feiner Hase werden. Der mehr schein- als sichtbar Integrierte folgt fortan Noras Hasenspuren auf Schritt und Tritt, bis das genervte Mädchen seine Nähe duldet.
  Wie gehen wir mit Fremdem und Anderssein um? Woher rühren die Ängste, die zu rigoroser Ablehnung führen? Gleichnishaft erzählen Ame Dyckman und Zachariah OHora mit sparsamen Worten und plakativen Bildern in Wolfi, der Hase von der Möglichkeit, diese Ängste zu überwinden. „Ich behalte dich im Auge, Freundchen!“, raunt Nora dem lästigen Mithasen zu, als sie gemeinsam zum Gemüsehändler gehen. Wer sich zu sehr auf ein Feindbild festlegt, übersieht oft die wirklichen Gefahren. Ein Bär mit Einkaufskorb hat den stattlichen Kostümhasen auf seiner Speisekarte und macht Anstalten, Wolfi an Ort und Stelle zu verschlingen. Doch da hat er nicht mit Nora gerechnet! Zu allem entschlossen, stellt sie sich dem Riesen entgegen: „Lass ihn los! Sonst fress ich dich auf!“ Eine kluge, mit einem Augenzwinkern und gefühlsstarken Bildern erzählte Geschichte über Solidarität, echte Freundschaft und Überwindung von Urängsten. (ab 4 Jahre)
KARIN GRUSS
Ame Dyckman: Wolfi, der Hase. Mit Illustrationen von Zachariah OHora. Aus dem Amerikanischen von Thomas Bodmer. NordSüd 2016. 32 Seiten, 14,99, Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Eine Hasenfamilie findet einen Wolfswelpen auf ihrer Türschwelle und nimmt ihn bei sich auf, trotz der ängstlichen Einwände der Tochter, dass der Wolf sie irgendwann alle auffressen werde, beschreibt Karin Gruß. Natürlich geht die Geschichte in "Wolfi, der Hase" anders aus, verrät die Rezensentin. Zwar tut sich das Töchterchen Nora lange Zeit schwer und Wolfi wird zwecks optischer Anpassung in ein Hasenkostüm gesteckt, aber letztendlich überwinden sie ihre Vorurteile und Nora legt sich sogar mit einem Bären an, um ihren Wolfhasen-Bruder zu schützen, fasst Gruß zusammen.

© Perlentaucher Medien GmbH