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14 Kundenbewertungen

Das ist nicht Lias Tag: Schon morgens wird sie von ihrem Bruder Tim geärgert. Und weil ihre Freundin Anne krank ist, geht niemand mit ihr vom Kindergarten nach Hause. Lia begleitet Moritz und Sophie ein Stück, aber an der nächsten Ecke trennen sich ihre Wege. Und so steht Lia plötzlich ganz allein auf der Straße. Als der nette Mann mit dem silbernen Auto anbietet, sie ein Stückchen mitzunehmen, steigt Lia ein. Dass sie nicht mit Fremden mitzugehen soll, hat sie in diesem Moment komplett vergessen ...…mehr

Produktbeschreibung
Das ist nicht Lias Tag: Schon morgens wird sie von ihrem Bruder Tim geärgert. Und weil ihre Freundin Anne krank ist, geht niemand mit ihr vom Kindergarten nach Hause. Lia begleitet Moritz und Sophie ein Stück, aber an der nächsten Ecke trennen sich ihre Wege. Und so steht Lia plötzlich ganz allein auf der Straße. Als der nette Mann mit dem silbernen Auto anbietet, sie ein Stückchen mitzunehmen, steigt Lia ein. Dass sie nicht mit Fremden mitzugehen soll, hat sie in diesem Moment komplett vergessen ...

  • Produktdetails
  • Verlag: cbj
  • Seitenzahl: 32
  • Altersempfehlung: ab 4 Jahren
  • Erscheinungstermin: 2. April 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 217mm x 161mm x 10mm
  • Gewicht: 204g
  • ISBN-13: 9783570154373
  • ISBN-10: 3570154378
  • Artikelnr.: 34505356
Autorenporträt
Ferres, Veronica§Veronica Ferres, 1965 in Solingen geboren, studierte in München Germanistik und Theaterwissenschaft. Dann wechselte sie an das Max Reinhardt Seminar in Berlin und nahm Schauspielunterricht. Nach verschiedenen Engagements in der Deutschen Theaterlandschaft wurde sie 1991 durch den Kinofilm »Schtonk« schlagartig berühmt. Seitdem gehört Veronica Ferres zur ersten Riege der deutschsprachigen Schauspieler. Für ihre Rollen in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen erhielt sie eine Vielzahl von Preisen. Privat engagiert sich Veronica Ferres in der Kinderschutzorganisation »Power-Child e.V.« gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern.
Rezensionen
Glücklicherweise kommt es viel seltener vor, dass Kinder von Fremden entführt werden, als Leser der Regenbogenpresse das vermuten. Tatsächliche Gewaltübergriffe finden viel eher durch bekannte Personen, häufig sogar aus der eigenen Familie statt. Trotzdem ist es wichtig, Kindern zu diesem Thema Vorsicht zu vermitteln, und dieses Bilderbuch eignet sich sehr gut dafür. Es liegt inzwischen auch als "Medium-Ausgabe" zum kleinen Preis vor, seiner Verbreitung stehen also alle Türen offen. Lia geht noch in den Kindergarten, und eigentlich ist es ungewöhnlich, dass ein so kleines Mädchen allein unterwegs ist. Aber es kann ganz schnell vorkommen, dass eine Kette von unerwarteten Ereignissen - überraschende Krankmeldung einer Erzieherin, schlechte Laune der anderen Kinder usw. - dafür sorgt, dass Lia sich plötzlich allein auf der Straße findet, als der erste Donner rollt...und ein wirklich nett aussehender Mann anbietet, sie im Auto mitzunehmen. Die Illustrationen arbeiten mit der Mimik der Figuren, zeigen Gefühle und bieten Interpretationen an. Man könnte im Stuhlkreis gut darüber diskutieren, wann wo welche Fehlentscheidungen getroffen wurden, und wie Lia sich nun, in ihrer Not, verhalten könnte. Die Autorin erzählt von einer durchaus möglichen Situation - wer würde nicht einem verängstigtem Kind helfen wollen - und bietet bewusst keine Patentlösung an, sondern fordert die Phantasie von Kindern heraus, sich zu überlegen, wie sie reagieren würden, wenn sie plötzlich ein ungutes Gefühl Fremden gegenüber empfänden. Am Ende gibt es dann aber doch eine mögliche Lösung, und alle Kinder können erleichtert erkennen, dass sie sehr wohl ihren Gefühlen trauen dürfen, und ihre Waffen zur Notwehr benutzen sollen. Gabriele Hoffmann (Leanders Leseladen, Heidelberg)…mehr

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 27.08.2007

Das freundlichste Lächeln kann gefährlich sein
Veronica Ferres’ Kinderbuch „Nein, mit Fremden geh ich nicht” warnt vor sexueller Gewalt
Ein Tag, an dem alles schief geht! Zuerst zieht Lias großer Bruder sie an den Haaren. Weil sie ihn dafür in die Hand beißt, bekommt sie von Mama geschimpft. Wie ungerecht! Auch im Kindergarten ist es blöd. Lias Lieblings-Kindergärtnerin ist krank und ihre Freundin Anne quengelig. Statt mit Lia Seilhüpfen zu spielen, fängt sie an zu weinen, kriegt rote Punkte auf der Haut und muss früher nach Hause gehen. Am schlimmsten kommt es dann aber am Ende des Kindergartens. Weil Lia normalerweise mit Annes Mama nach Hause fährt, steht sie heute alleine da. Niemand will sie mitnehmen.
„Nein, mit Fremden geh ich nicht” (cbj-verlag, 13,95 Euro) heißt das erste Kinderbuch, das die Schauspielerin Veronica Ferres, selbst Mutter einer kleinen Tochter, geschrieben und Julia Ginsbach illustriert hat. Schon seit vielen Jahren ist Ferres Schirmherrin des Vereins „Power-Child”, der sich für die Prävention von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche einsetzt. Zu den wichtigsten Zielen der Organisation gehört es, das Bewusstsein für das Recht auf körperliche Selbstbestimmung bei Kindern zu fördern. Dazu soll die Geschichte von Lia beitragen.
Während die Kleine alleine nach Hause pilgert, merkt sie erst, wie weit der Weg ist. Und dann beginnt es auch noch zu regnen. Schließlich öffnet sich die Tür eines Autos und ein freundlicher Mann fragt: „Soll ich dich ein Stück mitnehmen?” Wie kommt Lia wohl aus dieser Situation heil raus? cw
Zuerst ist der Mann ganz freundlich, der Lia im Auto mitnehmen will. Dann aber wird er böse. Foto: cbj-verlag/oh
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"Kinder (...) müssen wissen, wann eine Situation gefährlich wird und wie sie sich richtig verhalten. - Diese Geschichte leistet dazu einen Beitrag und bietet Eltern, Erziehern und Kindern einen sensiblen Einstieg in das brisante Thema 'Gewalt gegen Kinder'." Münchner Merkur

"Mein Ziel war es, eine Geschichte zu erzählen, die einerseits ganz im Erfahrungsbereich kindlichen Alltags angesiedelt ist und andererseits mögliche Gefahr deutlich macht, ohne Ängste zu schüren." Veronica Ferres

"Zu den wichtigsten Zielen der Organisation gehört es, das Bewusstsein für das Recht auf körperliche Selbstbestimmung bei Kindern zu fördern. Dazu soll die Geschichte von Lia beitragen." Süddeutsche Zeitung

"Diese Geschichte soll ein Initiator, ein Auslöser für Kinder und Eltern sein, über das Thema zu reden. (...) Eltern sollen sie gemeinsam mit dem Kind lesen und darüber diskutieren, um ihm einen Weg ebnen zu können, dass es 'stark' wird und Gefahren erkennen kann." Veronica Ferres in der Süddeutschen Zeitung

"Ein Buch, das Gesprächsanlass bietet und in jeden Kindergarten gehört!" bücher

"In Zusammenarbeit mit POWER-CHILD entstand ein wichtiges Buch, das als Geschichte überzeugt und mit großflächigen Bildern das Erzählte begleitet." Prof. Dr. Kurt Franz, Volkacher Akademie für Kinder- und Jugendliteratur

"Kinder [brauchen] Selbstbewusstsein. Sie müssen wissen, wann eine Situation gefährlich wird und wie sie sich richtig verhalten. Die Geschichte von Lia leistet dazu einen Beitrag und bietet Eltern, Erziehern und Kindern einen sensiblen Einstieg in das Thema 'Gewalt gegen Kinder.'" Darmstädter Echo

"Die Schauspielerin Veronica Ferres hat gerade ein Buch zu dem Thema veröffentlicht. Sie hat es selbst geschrieben, in schlichten Worten, aber sich in die Seele des Kindes einfühlend." Cornelia Geissler / Berliner Zeitung

"Ein Buch, das warnt, ohne Panik zu verursachen." Michael Defrancesco / Rhein-Zeitung

"Ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk!" Johannes B. Kerner in "Menschen 2007"
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