Stirb nicht im Warteraum der Zukunft - Mohr, Tim
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Punk begann in Ostdeutschland mit einer Handvoll Jugendlicher in den späten Siebzigerjahren. Inspiriert von geschmuggelten Musikmagazinen und gelegentlichen Bildern aus dem Westfernsehen, schnitten sie sich Löcher in die Jeans und steckten sich Sicherheitsnadeln durch die Ohrlöcher. Es war klar, dass sie damit den staatlichen Behörden auffielen. Harte Repressionen waren die Folge, viele Geschichten sind noch immer unbekannt. Tim Mohr hat ein bis heute kaum bekanntes Kapitel deutscher Geschichte durchleuchtet und ein eindringliches Bild einer vergangenen Zeit gezeichnet.…mehr

Produktbeschreibung
Punk begann in Ostdeutschland mit einer Handvoll Jugendlicher in den späten Siebzigerjahren. Inspiriert von geschmuggelten Musikmagazinen und gelegentlichen Bildern aus dem Westfernsehen, schnitten sie sich Löcher in die Jeans und steckten sich Sicherheitsnadeln durch die Ohrlöcher. Es war klar, dass sie damit den staatlichen Behörden auffielen. Harte Repressionen waren die Folge, viele Geschichten sind noch immer unbekannt. Tim Mohr hat ein bis heute kaum bekanntes Kapitel deutscher Geschichte durchleuchtet und ein eindringliches Bild einer vergangenen Zeit gezeichnet.
  • Produktdetails
  • Verlag: Heyne
  • Seitenzahl: 559
  • Erscheinungstermin: 20. März 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 136mm x 48mm
  • Gewicht: 756g
  • ISBN-13: 9783453271272
  • ISBN-10: 3453271270
  • Artikelnr.: 47029269
Autorenporträt
Mohr, Tim
Tim Mohr ist ein amerikanischer Autor, Journalist und Übersetzer. In den 1990er-Jahren lebte er in Berlin als Club-DJ, bevor er nach New York zog und für den Playboy arbeitete. Dort war er unter anderem für Hunter S. Thompson zuständig, mit der er bis zu dessen Tod an dem Buch »Ancient Gonzo Wisdom« arbeitete. Seine journalistischen Artikel erschienen bis dato u. a. in der New York Times, dem New York Magazine, Time Out oder der Huffington Post. Zu seinen Übersetzungen aus dem Deutschen ins Amerikanische zählen Wolfgang Herrndorfs »Tschick«, Charlotte Roches »Feuchtgebiete«, vier Romane von Alina Bronsky und Dorothea Dieckmanns »Guantanamo«, die mehrfach ausgezeichnet wurden.Als Ghostwriter hat Timk Mohr die Memoiren »It's So Easy« von Duff McKagan (Guns N' Roses), »The Last Holiday« von Gil Scott-Heron und »Face the Music« von Paul Stanley (Kiss) verfasst. Augenblicklich arbeitet er an der Lebensgeschichte von Joe Walsh von den Eagles.

Fricke, Harriet
Harriet Fricke,geboren 1968 in Esslingen, lebt in Hamburg und übersetzt aus dem Englischen. Zu ihren Übersetzungen zählen Sachbücher über Musik, Kunst und Mode sowie Romane für Erwachsene und Kinder.
Rezensionen
Besprechung von 10.05.2017
Laute
Zukunft
Tim Mohrs Buch
über Punk in der DDR
München – Auflehnung ist zu einem folkloristischen Teil der Adoleszenz geworden. Das war auch schon mal anders. In der DDR der späten Siebzigerjahre etwa, als ein paar Jugendliche begannen, sich den Punk mit ihren Mitteln und aus dem, was sie so wussten, nachzubauen. „Stirb nicht im Warteraum der Zukunft – Die ostdeutschen Punks und der Fall der Mauer“ heißt das neue Buch von Tim Mohr. Der Amerikaner war in den Neunzigern als DJ in Berlin, arbeitete in New York unter anderem beim Playboy und hat beispielsweise „Feuchtgebiete“ ins Englische übersetzt, hat also selbst einen gewissen Hang zu Pop, Punk und Pogo. Mohr erzählt von einer Jugend, deren Zukunft die Staatspartei schon durchgeplant hatte. Wer da etwas dagegen hatte, lebte gefährlich. Aufbereitet wird das Buch als szenische Lesung mit dem Autor und Brezel Göring von Stereo Total.
CHJ
Tim Mohr: „Stirb nicht im Warteraum der Zukunft“, Mittwoch, 10. Mai, 20.30 Uhr, Import Export, Dachauer Straße 114
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Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
"Stirb nicht im Warteraum der Zukunft ist ein spannendes Buch über die Wahrhaftigkeit des DDR-Punk-Undergrounds. Es ist darüber hinaus jedoch auch gerade in Zeiten, in denen die Zeiger vielerorts wieder in Richtung Autorität und Obrigkeitssehnsucht stehen ein hoffnungsvolles Pladoyer für die Freundschaft und der Beweis, dass der Wille nach Freiheit zumindest für einen Moment stärker sein kann als alle Macht der Unterdrücker." Jan Müller, Tocotronic