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In sechs rauschhaften Wochen schrieb Gabriele Tergit ihren ersten Roman, der sie 1931 mit einem Schlag berühmt machte. KÄSEBIER EROBERT DEN KURFÜRSTENDAMM erzählt von Aufstieg und Fall des Volkssängers Käsebier, den ein Zeitungsreporter in einem billigen Varieté entdeckt. Um Eindruck in seiner Redaktion zu machen, puscht er ihn zum Megastar hoch. Immobilienmakler und Spekulanten hängen sich an den schnellen Ruhm, die gelangweilten Damen der guten Gesellschaft pilgern in die Vorstellungen, Käsebier wird hemmungslos vermarktet. Gabriele Tergit, die erste deutsche Gerichtsreporterin, ist nicht…mehr

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Produktbeschreibung
In sechs rauschhaften Wochen schrieb Gabriele Tergit ihren ersten Roman, der sie 1931 mit einem Schlag berühmt machte. KÄSEBIER EROBERT DEN KURFÜRSTENDAMM erzählt von Aufstieg und Fall des Volkssängers Käsebier, den ein Zeitungsreporter in einem billigen Varieté entdeckt. Um Eindruck in seiner Redaktion zu machen, puscht er ihn zum Megastar hoch. Immobilienmakler und Spekulanten hängen sich an den schnellen Ruhm, die gelangweilten Damen der guten Gesellschaft pilgern in die Vorstellungen, Käsebier wird hemmungslos vermarktet. Gabriele Tergit, die erste deutsche Gerichtsreporterin, ist nicht nur eine unerbittlich genaue, sondern auch mitfühlende Beobachterin. Pointierte und hoch komische Dialoge machen neben der präzisen Schilderung der gesellschaftlichen Milieus - vom Tanzmädchen über den Tischlermeister bis zum Medienmogul - den Reiz ihres Romans aus. Ihr eigener Arbeitsplatz wird dabei besonders unter die Lupe genommen: die Kulturredaktion des Berliner Tageblatts. Berlin, die weit östlich gelegene Stadt, war schon damals ein so idealer wie schwieriger Ort für Kreative.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Schöffling & Co.
  • Seitenzahl: 400
  • Erscheinungstermin: 02.02.2016
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783731760894
  • Artikelnr.: 44248445
Autorenporträt
Henneberg, Nicole
Nicole Henneberg, geboren 1955 in Hof, Studium der Komparatistik und Philosophie in Berlin und Paris, schreibt als freie Autorin und Literaturkritikerin für Zeitungen und Zeitschriften, unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und den Berliner Tagesspiegel. Außerdem schrieb sie mit Fred Oberhauser den Literarischen Führer Berlin.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt: CD1: 1. Käsebier, die Geschichte eines Romans 2. Eine von vielen: Die "Berliner Rundschau" 3. Aus der Welt der Redaktion 4. Party-Gesäusel 5. Ein Artikel über Käsebier 6. Otto Lambeck kommt nach Berlin 7. Ein Theaterautor schaut sich um 8. Party-Gesäusel 9. Der Volkssänger in der Hasenheide 10. Ein Dichter-Beitrag macht die Runde 11. "Käsebier, das ist die Vernunft" 12. Frächter plant ein Buchprojekt... 13. ... und Käsebier macht mit 14. Lotte Kohler hat Liebeskummer 15. Käsebier wird zum Markenartikel16. Auf Schallplatte und Leinwand, im Radio und Varieté 17. Muschler gerät in Schwierigkeiten 18. Geschäfte bieten sich an 19. Die Kreditwürdigkeit steht auf dem Spiel 20. Ein Theater für Käsebier CD 2: 1. Muschler und Mitte pokern hoch und werden sich einig 2. Käsebier willigt ein 3. Saubere Geschäfte 4. Mitte wechselt den Architekt 5. Eine moderne "Rundschau" soll es sein 6. Der Behördenweg ist lang 7. Kassengift Käsebier 8. Party-Gesäusel 3 9. Die Börse kriselt 10. Miese Zeiten 11. Frächter kommt immer näher 12. Muschler ist bankrott 13. Miermann kommt unter die Erde 14. Der Rest ist Familienbesitz 15. Wertloser Hausrat 16. Ein letztes Angebot 17. Fette Beute gibt's nicht mehr 18. Finale in Cottbus

Aus dem Inhalt:
CD1:
1. Käsebier, die Geschichte eines Romans
2. Eine von vielen: Die "Berliner Rundschau"
3. Aus der Welt der Redaktion
4. Party-Gesäusel
5. Ein Artikel über Käsebier
6. Otto Lambeck kommt nach Berlin
7. Ein Theaterautor schaut sich um
8. Party-Gesäusel
9. Der Volkssänger in der Hasenheide
10. Ein Dichter-Beitrag macht die Runde
11. "Käsebier, das ist die Vernunft"
12. Frächter plant ein Buchprojekt...
13. ... und Käsebier macht mit
14. Lotte Kohler hat Liebeskummer
15. Käsebier wird zum Markenartikel16. Auf Schallplatte und Leinwand, im Radio und Varieté
17. Muschler gerät in Schwierigkeiten
18. Geschäfte bieten sich an
19. Die Kreditwürdigkeit steht auf dem Spiel
20. Ein Theater für Käsebier

CD 2:
1. Muschler und Mitte pokern hoch und werden sich einig
2. Käsebier willigt ein
3. Saubere Geschäfte
4. Mitte wechselt den Architekt
5. Eine moderne "Rundschau" soll es sein
6. Der Behördenweg ist lang
7. Kassengift Käsebier
8. Party-Gesäusel 3
9. Die Börse kriselt
Rezensionen
Besprechung von 02.04.2016
Es kommt druff an
Ein schönster Berlin-Roman: Gabriele Tergits „Käsebier erobert den Kurfürstendamm“
aus dem Jahr 1931 kann jetzt neu entdeckt werden
VON JENS BISKY
Zwei Feuilleton-Artikel, ein paar Ehrgeizlinge und hemmungslose Reklame reichen, einen Volkssänger zum Liebling der Berliner zu machen, zu dem Großstadtphänomen, das man gesehen haben muss. Für eine Saison entkommt keiner diesen Liedern, diesem Gesicht. Auch ein großes Immobilienprojekt sichert sich Namen und Teilnahme des Künstlers. Doch als das neue Theater am Kurfürstendamm endlich eröffnet, will den Sänger schon keiner mehr hören. Der Wind hat sich gedreht, ohne dass man genau zu sagen wüsste, wie, die Stimmung sich gewandelt. Es folgen Bankrotte, Zeitungskrise, Todesfälle, Abstieg. Das ist in etwa der Handlungsbogen in Gabriele Tergits Gegenwartsroman aus dem Jahr 1931.
  Ein Star wird gemacht, der Reklamekult frisst seine Priester; dieser satirische Einfall trägt, weil er es erlaubt, verschiedene Milieus und Lebensschicksale erzählend miteinander zu verknüpfen. „Käsebier erobert den Kurfürstendamm“ schlägt auch nach mehr als achtzig Jahren den Leser in den Bann. Frisch wirkt der Roman auch heute, frech und auf Berlinische, also dank Einsicht melancholische Weise heiter: da sieht man wieder, wie’s läuft.
  Gabriele Tergit war ein Pseudonym der Journalistin Elise Hirschmann. Die 1894 in Berlin geborene Tochter eines Industriellen besuchte Alice Salomons Soziale Frauenschule, studierte ab 1919 Geschichte, Philosophie, schrieb früh schon für Zeitungen. 1924 verpflichtete Theodor Wolff sie als Gerichtsreporterin für das Berliner Tageblatt. Sie heiratete einen Architekten, Heinz Reifenberg, hatte mit ihrem Käsebier-Roman – erschienen im Ernst-Rowohlt-Verlag – großen Erfolg. Berichte über Hitler und Goebbels vor Gericht, über völkisches Treiben überhaupt trugen ihr den Hass der Nazis ein. Anfang März 1933 überfiel die SA ihre Wohnung, aber die Tür gab nicht nach, ihr Mann verweigerte den Schlägern den Zutritt. Sie floh nach Prag, nach Palästina, zog dann nach London, wo sie 1982 starb. Die Anfänge ihrer Wiederentdeckung hatte sie noch erleben können; „Käsebier“ war 1977 wieder aufgelegt und viel besprochen worden. Und als nach 1989 Berlin wieder Mode und Debattenstoff wurde, folgten weitere Ausgaben des Romans. Dennoch war es noch vor einem halben Jahr nicht möglich, einfach in eine Buchhandlung zu gehen und das Meisterwerk dort zu kaufen. Es gab das Buch nicht, und antiquarisch ist Tergit, selbst in zerfledderten Taschenbuch-Ausgaben, unverhältnismäßig teuer. Nun scheint mit Schöffling endlich ein Verlag gefunden, der sich kontinuierlich um Gabriele Tergits Werk kümmert: zwei ihrer Gartenbücher wurden bereits veröffentlicht, nun der „Käsebier“.
  Der Titel scheint ein Problem. „Die Eroberung des Kurfürstendamms“, das ginge ja noch an. Aber Käsebier? Da hält man sich doch gleich die Nase zu. Musste das sein? Der Name des Sängers passt. Er tritt in einem Varieté in der Hasenheide auf, wo Tausende kleiner Leute sich ihr bisschen Unterhaltung abholen. Er singt ganz gut, vielleicht mit etwas zu viel Gefühl, vom Berliner Alltag 1929: „Wie kann er nur schlafen durch die dünne Wand.“ Das Gewöhnliche ist in Berlin immer eine Versuchung, es kann das Normale sein oder das Ordinäre. Käsebier steht fürs kleine Glück, für das Einfache. Das Feuilleton entdeckt ihn nur zufällig, ein junger Redakteur hat von ihm gehört, es fehlt gerade an Stoff. Nur ein Artikel über den Matsch ist da, aber den kann man nicht drucken, das Wetter ist nicht danach.
  Ist erst mal ein Artikel geschrieben, folgt auch ein zweiter, dann wird es ein Hype, ein Buch muss her, dann Käsebier-Puppen, ein Käsebier-Film, Käsebier-Zigaretten und schließlich das Käsebier-Theater am Kurfürstendamm.
  In nur sechs Wochen soll Gabriele Tergit ihren Roman niedergeschrieben haben. Er lebt von den Erfahrungen einer Reporterin, vom genauen Blick auf Details, darauf, was die Wohnungseinrichtung über Menschen erzählt, wie einer mit Taxifahrern umgeht, wie er mit Bauhandwerkern verhandelt oder auf dem Amt behandelt wird, wie man sich Liebesdinge schönredet. Und wie man Zeitung macht. „Streichen, streichen“, sagt der Metteur im Setzersaal, wo er die Seiten gestaltet, die Schriften für die Titel auswählt: „Sie denken immer, es kommt druff an, es kommt nicht druff an. Sonst streich ich. Ich kann nich auf’n Rand drucken.“
  Den Roman in einer Zeitungsredaktion beginnen zu lassen, hat nicht nur den Vorteil, dass die Reporterin Tergit sich dort besonders gut auskannte. Es bringt auch den literarischen Gewinn, dass die Stadt hier von Anfang an als Öffentlichkeitsphänomen, als Raum des Geredes in Szene gesetzt wird. Berlin-Romane der Gegenwart erzählen meist von privaten Erlebnissen auf der Bühne der Stadt; Tergit dagegen erzählt die Bühne und schildert, wie das Geschehen diese ständig verändert. Ständig wird geplappert, im Tingeltangel, in der Konditorei, im Geschäft und am Telefon. Dialoge, Reklamejargon, Direktorengeschwätz und Feuilletonargot – das Vorantreiben des Geschehens durch direkte Redeist die Stärke dieser Autorin.
  Kaum war das Buch erschienen, wurde es auch schon als Schlüsselroman missverstanden, so plastisch, wirklichkeitssatt, so wenig ausgedacht wirkt alles. Für das Bauvorhaben am Kurfürstendamm hat sich Tergit, so verrät das informative Nachwort von Nicole Henneberg, von Erich Mendelsohns WOGA-Komplex anregen lassen. Dort hatte auch der Mosse-Konzern, dem das Berliner Tageblatt gehörte, investiert, Geld verloren und anschließend an Redakteuren und Autoren sparen müssen. Im Roman trifft es die Berliner Rundschau, die zuerst über Käsebier geschrieben hatte. Der Karrierist Frächter übernimmt die Geschäfte, verändert die erste Seite, legt ein Illustriertes Blatt bei, mit Schneider- und Kosmetikseite. Die Leser? Die greifen zu und merken wenig. Frächter rechnet damit: „Das Publikum merkt leider nichts, und jedes Jahr verlassen 200 000 Abiturienten die höheren Schulen, die deutsche Aufsätze zu machen gelernt haben und die für 10 Pfennig die Zeile schreiben.“
  Großartig, wie Tergit die Krise als einen allgemeinen Preis-Verfall durcherzählt: alles Hergebrachte, Möbel der Gründerzeit, Bildung, handwerkliches Können, Einrichtungsmoden von 1912 wird zu Ramsch, man bekommt nichts mehr dafür oder findet einen, der es billiger macht. Werte schafft die Reklame, schafft die Behauptung – wenigstens für ein paar Wochen, dann kommt der Ausverkauf. Vorsicht beim Investieren hilft wenig, denn wer nicht durch unverfrorene Selbstsicherheit überzeugt, geht auf jeden Fall leer aus.
  Auch im Privaten wissen Tergits Figuren nicht recht, welche Investition sich noch auszahlt, ob man es sich leisten kann, kein Verhältnis zu haben, ob man Gefühle nun unter- oder überschätzt. „Käsebier erobert den Kurfürstendamm“ ist das Zeitbild einer Stadtgesellschaft, die ins Rutschen geraten ist. Diese Diagnose, dieses Sujet teilt der Roman mit Hans Falladas „Kleiner Mann – was nun?“ und Erich Kästners „Fabian“. Aber er spielt in einer anderen Welt, nicht unter kleinen Angestellten oder ernüchterten Akademikern, obwohl die auch vorkommen. Tergit erzählt von denen, die glauben, am großen Rad zu drehen, die zu den besseren Kreisen sich zählen, und dabei erfahren, dass sie ihr Ich viel zu wichtig nehmen, „es kommt nicht druff an“. Diese Einsicht ereilt jeden auf besondere Weise, ihnen gemeinsam ist eine erschütternde Illusionslosigkeit, als könnten sie nur zu Reklamezwecken hoffen, lieben, begeistert sein. Wie gesagt, ein Gegenwartsroman.
Gabriele Tergit,
aufgenommen im Jahr 1928.
Foto: Jens Brüning/Schöffling & Co
Von Mendelsohns Bauten und Immobilienspekulationen am Kurfürstendamm, hier das Universum-Kino, ließ sich Tergit für ihren Roman anregen.
Foto: SZ Photo
  
Gabriele Tergit:
Käsebier erobert den
Kurfürstendamm. Roman.
Herausgegeben von
Nicole Henneberg.
Schöffling & Co.,
Frankfurt am Main 2016.
400 Seiten, 24,95 Euro.
E-Book: 19,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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Perlentaucher-Notiz zur WELT-Rezension

Eine gelungene Zeitdiagnose der späten Weimarer Republik erkennt Marc Reichwein in Gabriele Tergits Roman von 1931. Dass die Geschichte über einen gehypeten Berliner Schlagersänger nun schon zum fünften Mal verlegt wird, will der Kritiker nicht als Zeichen mangelnder Qualität verstanden wissen. Vielmehr sei es ein Beleg dafür, dass im Buch "mehr Geschlechtervielfalt steckt als in Erich Kästners 'Fabian' und weniger Milieumief als in Falladas 'Kleiner Mann, was nun'". Tergits satirische Analyse des Medienbetriebs, der seine Helden aufbaut und wieder fallenlässt, sei im Grunde zeitlos, befindet Reichwein, mindestens aber auf heute übertragbar - auch wenn wir inzwischen um einiges geschulter im Umgang mit den Medien seien als die ersten Leser des Romans.

© Perlentaucher Medien GmbH
Dorothee Wahl dankt dem Verlag dafür, dass er der Leserin die vor den Nazis geflohene kritische Berliner Journalistin Gabriele Tergit in Erinnerung bringt. Den erstmals 1931 erschienenen Roman hält sie für hochaktuell, behandelt er mit dem Aufstieg und Fall des Sängers Käsebier und den Themen Spekulation, Geldmacht, Oberflächlichkeit, Lobbyismus und Autoritätshörigkeit doch weiterhin wichtige Fragestellungen. Als Gesellschaftssatire angelegt, gibt der Text laut Wahl zudem Einblick in den Redaktionsalltag der Berliner Zeitung, dem Arbeitsplatz der Autorin, zur damaligen Zeit. Stilistisch ironisch-pointiert, aber stets empathisch die Schicksale der Figuren im Blick, so Wahl, übt Tergit humorvolle Gesellschaftskritik.

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