22,00 €
versandkostenfrei*

inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln

    Gebundenes Buch

Ein doppelbödiger literarischer Spannungsroman, fiebrig, poetisch und verblüffend
Die Berliner Schauspielerin Kathi Bechstein verdient mit spiritistischen Sitzungen gutes Geld - auch wenn sie noch nie einen Geist gesehen hat. Ihr Leben nimmt eine jähe Wendung, als die zehnjährige Sophie bei ihr auftaucht und ihr einen ganz besonderen Auftrag erteilt: Kathi soll mit Sophies ermordetem Bruder in Kontakt treten. Es eilt. Was wie ein Spiel beginnt, wird bald schon bitterer Ernst. Unversehens geraten das falsche Medium und das Mädchen mit dem Glasauge in einen Strudel bedrohlicher Ereignisse -…mehr

Produktbeschreibung
Ein doppelbödiger literarischer Spannungsroman, fiebrig, poetisch und verblüffend

Die Berliner Schauspielerin Kathi Bechstein verdient mit spiritistischen Sitzungen gutes Geld - auch wenn sie noch nie einen Geist gesehen hat.
Ihr Leben nimmt eine jähe Wendung, als die zehnjährige Sophie bei ihr auftaucht und ihr einen ganz besonderen Auftrag erteilt: Kathi soll mit Sophies ermordetem Bruder in Kontakt treten. Es eilt.
Was wie ein Spiel beginnt, wird bald schon bitterer Ernst. Unversehens geraten das falsche Medium und das Mädchen mit dem Glasauge in einen Strudel bedrohlicher Ereignisse - und holen Geheimnisse ans Tageslicht, die besser verborgen geblieben wären.

"Dieser Erzähler hat Vergnügen daran, Horror- und Thrillermotive mit dem Familienroman zusammenzuführen" Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung, über Muttertag
  • Produktdetails
  • Verlag: Eichborn
  • Originaltitel: Geisternächte
  • Artikelnr. des Verlages: 0647
  • 1. Aufl.
  • Seitenzahl: 416
  • Erscheinungstermin: September 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 146mm x 35mm
  • Gewicht: 587g
  • ISBN-13: 9783847906476
  • ISBN-10: 384790647X
  • Artikelnr.: 52596469
Autorenporträt
André Mumot ist promovierter Kulturwissenschaftler, Autor, Literaturübersetzer, Journalist und lebt in Berlin.
Seit 2008 übersetzt André Mumot Romane, Jugend- und Sachbücher aus dem Englischen ins Deutsche. Für seine Übersetzung des bei Hanser erschienenen Romans Wunder wurde André Mumot mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2014 ausgezeichnet. 2016 erschien sein Debütroman Muttertag bei Eichborn.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Mumot kreiert ein Schurkenstück, in dem das Berechnende, sogar Brutale hinter vermeintlich unbescholtenen Menschen zutage tritt. Das ist erschreckend, zumal eine der Leidtragenden die zehnjährige Sophie ist, der das Leben ohnehin schon übel mitgespielt hat. Sophie sucht in ihrer Trauer um den kürzlich ermordeten Bruder Hilfe bei der arbeitslosen Schauspielerin Kathie Bechstein, die ein Auskommen in düster inszenierten Séancen gefunden hat. Doch auch Kathies Bruder kämpft gerade um sein Leben, ist er doch ins Koma geprügelt worden. Dass die Schläger angeheuert wurden, und dass die Hintermänner der Tat auch indirekt mit dem toten Jungen zusammenhängen, versteht sich von selbst. Aus dem ungleichen Paar Sophie und Kathie werden unfreiwillig Verbündete. Lustvoll streicht Mumot mit seinen Hauptfiguren durch das Berlin der Moderne, und lässt sie gleichzeitig in archaische Höllenschlunde blicken. Statt auf ausgetretenen Genrepfaden zu laufen, mixt er nonchalant Schauerstück, Familiendrama und Momentaufnahme der zunehmend populistischen Gesellschaft mit nostalgischer Prosa, was berührend und kunstvoll gelingt. Und skurril ist, wenngleich einem das Lachen im Halse stecken bleibt.

© BÜCHERmagazin, Meike Dannenberg (md)
"Dieser Erzähler hat Vergnügen daran, Horror- und Thrillermotive mit dem Familienroman zusammenzuführen" Jens Bisky, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, über MUTTERTAG