Das erzählerische Werk 11. Stine - Fontane, Theodor

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Bei einer ausgelassenen Fete begegnen sich Stine, das einfache Mädchen aus der Invalidenstraße, und der junge Graf von Haldern. Stines natürliches, stilles Wesen wirkt auf den kränklichen Waldemar so stark, daß er mit ihr Familie und Heimat verlassen will. Doch Stine weiß es besser.
In der Invalidenstraße 98e steigt wieder mal eine Fete. Der alte Graf und Lebemann hat sich bei der temperamentvollen jungen Witwe Pauline Pittelkow, seinem "Verhältnis", zu einer vergnüglichen Sause angesagt und an diesem Abend seinen Neffen Waldemar mitgebracht. Während es auf berlinische Weise hoch hergeht,…mehr

Produktbeschreibung
Bei einer ausgelassenen Fete begegnen sich Stine, das einfache Mädchen aus der Invalidenstraße, und der junge Graf von Haldern. Stines natürliches, stilles Wesen wirkt auf den kränklichen Waldemar so stark, daß er mit ihr Familie und Heimat verlassen will. Doch Stine weiß es besser.

In der Invalidenstraße 98e steigt wieder mal eine Fete. Der alte Graf und Lebemann hat sich bei der temperamentvollen jungen Witwe Pauline Pittelkow, seinem "Verhältnis", zu einer vergnüglichen Sause angesagt und an diesem Abend seinen Neffen Waldemar mitgebracht. Während es auf berlinische Weise hoch hergeht, die Trinksprüche immer gewagter, die szenischen Einlagen einer urkomischen Vorstadttragödin immer ausgelassener werden, fühlt sich der junge Graf von Haldern von Stines stillem Wesen angezogen. Sie, die gegensätzliche Schwester Paulines, wirkt mit ihrer Natürlichkeit so stark auf den kränklichen Waldemar, daß dieser alle Kraft zusammennimmt und Stine einen Antrag macht. Seine Familie will er verlassen, die Heimat aufgeben und in Amerika eine unabhängige Existenz gründen. Doch das Mädchen weiß, daß es keine Stine von Haldern geben wird. Ihr Nein nimmt dem jungen Mann allen Mut, auch den zum Leben.

"Stine ist eine höchst moderne Person: mit nüchternster Einsicht in die Macht des Alltäglichen und des Banalen über alles Große und Besondere." Burkhard Spinnen

Herausgegeben von Christine Hehle
  • Produktdetails
  • Große Brandenburger Ausgabe, Abteilung I - Das erzählerische Werk Bd.11
  • Verlag: Aufbau-Verlag
  • 2000.
  • Seitenzahl: 213
  • Erscheinungstermin: 1. März 2000
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 134mm x 24mm
  • Gewicht: 350g
  • ISBN-13: 9783351031237
  • ISBN-10: 3351031238
  • Artikelnr.: 08610641
Autorenporträt
Fontane, Theodor
Theodor Fontane wurde am 30. Dezember 1819 im märkischen Neuruppin geboren. Nach vierjähriger Lehre arbeitete er in verschiedenen Städten als Apothekergehilfe und erwarb 1847 die Zulassung als »Apotheker erster Klasse«. 1849 gab er den Beruf auf, etablierte sich als Journalist und freier Schriftsteller und heiratete 1850 Emilie Rouanet-Kummer. 1855 bis Anfang 1858 hielt er sich in London auf, u. a. als »Presseagent« des preußischen Gesandten. Zwischen 1862 und 1882 kamen die »Wanderungen durch die Mark Brandenburg« heraus. Neben seiner umfangreichen Tätigkeit als Kriegsberichterstatter und Reiseschriftsteller war Fontane zwei Jahrzehnte Theaterkritiker der »Vossischen Zeitung«. In seinem 60. Lebensjahr trat er als Romancier an die Öffentlichkeit. Dem ersten Roman »Vor dem Sturm« (1878) folgten in kurzen Abständen seine berühmt gewordenen Romane und Erzählungen sowie die beiden Erinnerungsbücher »Meine Kinderjahre« und »Von Zwanzig bis Dreißig«. Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.

Hehle, Christine
Dr. Christine Hehle, geb. 1969, Studium der Germanistischen Mediävistik sowie der Fächer Französisch und Latein; 2000 Promotion über Notker III. von St. Gallen.; lange Zeit wissenschaftliche Mitarbeiterin des Theodor-Fontane-Archivs in Potsdam; editorische Betreuung des "Erzählerischen Werkes" innerhalb der GBA, Herausgeberin von "Unterm Birnbaum" (1997), "Effi Briest" (1998), "Stine" (2000) und "Unwiederbringlich" (2003), Mitherausgeberin der "Erinnerungen an Theodor Fontane" ("Erschrecken Sie nicht, ich bin es selbst; 2003). Zuletzt erschien der von ihr edierte Band "Vor dem Sturm" (2011).
Rezensionen
"Mittlerweile macht Fontane süchtig, beinahe. So hat er jetzt eine treue und noch wachsende Gemeinde. Er ist ein Unterhaltungsschriftsteller geblieben und ein Klassiker geworden. Welch ein ungewöhnlicher Triumph für einen Autor, dem man einst das Leichte verübelt, das Anmutige vorgeworfen und das Charmante verargt hat!" Frankfurter Allgemeine Zeitung 20031101