Mit Eispickel und Stethoskop - Oelz, Oswald
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Mit fünf Jahren unternahm er seine erste Bergtour, mit acht träumte er vom Himalaja, mit sechzehn stand er auf dem Matterhorn. Die alpinistische Karriere des international bekannten Extrembergsteigers und Höhenmediziners Oswald Oelz verlief steil: in die großen Wände der Alpen und schließlich auf die Achttausender des Himalaja. Mit Humor und Selbstironie erzählt er von spektakulären Touren mit Reinhold Messner, Reinhard Karl und Marcel Rüedi, berichtet von dramatischen Rettungsaktionen und gewährt Einblicke in seine wegweisenden höhenmedizinischen Forschungen. Ein spannendes und tiefgründiges…mehr

Produktbeschreibung
Mit fünf Jahren unternahm er seine erste Bergtour, mit acht träumte er vom Himalaja, mit sechzehn stand er auf dem Matterhorn. Die alpinistische Karriere des international bekannten Extrembergsteigers und Höhenmediziners Oswald Oelz verlief steil: in die großen Wände der Alpen und schließlich auf die Achttausender des Himalaja. Mit Humor und Selbstironie erzählt er von spektakulären Touren mit Reinhold Messner, Reinhard Karl und Marcel Rüedi, berichtet von dramatischen Rettungsaktionen und gewährt Einblicke in seine wegweisenden höhenmedizinischen Forschungen. Ein spannendes und tiefgründiges Buch mit zahlreichen Abbildungen aus dem Privatarchiv des Bergsteigers.
  • Produktdetails
  • National Geographic Taschenbuch Bd.520
  • Verlag: National Geographic Taschenbuch; Malik
  • 3. Aufl.
  • Seitenzahl: 361
  • Erscheinungstermin: 16. Juli 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 180mm x 120mm x 27mm
  • Gewicht: 403g
  • ISBN-13: 9783492405201
  • ISBN-10: 3492405207
  • Artikelnr.: 36806703
Autorenporträt
Oelz, Oswald
Oswald Oelz, 1943 in Vorarlberg geboren, hat sich seit den Siebzigerjahren als Chefarzt, Bergsteiger, Expeditionsarzt und Höhenmediziner einen Namen gemacht. Er war der dritte Bergsteiger auf den »Seven Summits«. Seine andere Leidenschaft ist die Innere Medizin, die er seit 2006 als Privatmann von seinem Bauernhaus am Bachtel aus beobachtet und über die er neben dem Bergsteigen schreibt.
Inhaltsangabe
Prolog

Gipfelfreuden und Liebessehnen

Studentenleben mit Höhenflügen

Dramatische Tage am Mount Kenya

Expeditionen

Wissenschaft, Wildwasser und ein Couloir

Everest: Verweilen am Endpunkt

Adrenalin pur

Höhenrausch

Der trügerische Fremde

Zwischenspiel

Makalu, Schritte über die Grenze

Seven Summits der Eitelkeiten

Intrigen und die Matterhorn-Nordwand

Mendelssohn und der Walker-Pfeiler

Eiger-Angst

Klettern im Alter

Epilog - Auf dem Wasser zu singenDas kleine Einmaleins der Bergmedizin

Zeittafel

Literatur
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 20.01.2000

Berge

"Mit Eispickel und Stethoskop" von Oswald Oelz. AS Verlag, Zürich 1999. 272 Seiten, 185 Abbildungen. Gebunden, 49,80 Mark. ISBN 3-905111-42-X.

Oswald Oelz ist Egoist - und der letzte, der widersprechen würde. "Was immer wir Bergsteiger machen", sagt er, "ist nichts anderes als ein Egotrip." Selten hat es in der neueren Alpinliteratur einen Autor gegeben, der dies so herzerfrischend zugab. Als pubertierender Knabe kompensierte "Bulle" Oelz - in Vorarlberg geboren - in den Alpen seine unbefriedigte Libido. Später, auf Expeditionen in Afrika, Südamerika und im Himalaya, wurden die Gipfel zu Trophäen, zu einer "wesentlichen Stütze meines Selbstbewusstseins". Am 16. März 1990 hatte Oelz als dritter Mensch die höchsten Berge der sieben Kontinente erklommen. Das entsprechende Buchkapitel nennt er "Seven Summits der Eitelkeiten". Dabei hätte Oelz es gar nicht nötig, seine Identität allein an einer alpinen Messlatte auszulegen. Schließlich hat er es auch beruflich weit gebracht. Nach dem Studium der Medizin in Innsbruck und zahlreichen, intensiven Studien zur Höhenmedizin, ist er heute Chefarzt der Medizinischen Klinik im Züricher Stadtspital Triemli. Die Polarität zwischen Krankenhaus und Basislager ist es, die sein Leben bestimmt. "Ich bin in beiden Welten gerne", sagt er, "aus der einen schöpfe ich die Kraft für die jeweils andere." Oelz' Horizont ist, auch wenn er selbst dies glauben machen möchte, nicht durch hohe Berge versperrt. Gerade das macht dieses Buch interessanter als manch andere Bergsteiger-Biographie. Lebendig schildert Oelz seine Begegnungen mit den Größen des Himalaya-Bergsteigens, von denen er einige zu seinen Freunden zählt. Marcel Rüedi und Diego Wellig etwa, mit denen er am Gipfel des Shisha Pangma (8046 Meter) eine Flasche Malvoisie, einen Schweizer Weißwein, leerte. Nicht gerade das, was man von einem erfahrenen Höhenmediziner erwarten würde. Aber um die Erwartungen anderer hat sich Oelz nie allzu sehr gekümmert. (tom)

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