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  • Format: ePub


"An diesem kleinen Ort befand sich nun der Brief des deutschen Beamten, in dem eine Einladung für seine Freundin aufgeschrieben war, nach Deutschland zu kommen. Der Brief war ungeöffnet, weil das so der Beamte wollte. Er sollte erst von den Mitarbeitern der Botschaft in Belgrad geöffnet werden. So war der Brief trotz des bekannten Inhalts ein wenig mit einer Aura von Geheimnis versehen. Während er den Brief sah, bekam er manchmal das Verlangen, ihn zu öffnen, um sicher zu sein, dass das darin auch wirklich stand. Er wollte ja, schwarz auf weiß sehen, was in diesem Brief stand, wo der Name…mehr

  • Geräte: eReader
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Produktbeschreibung
"An diesem kleinen Ort befand sich nun der Brief des deutschen Beamten, in dem eine Einladung für seine Freundin aufgeschrieben war, nach Deutschland zu kommen. Der Brief war ungeöffnet, weil das so der Beamte wollte. Er sollte erst von den Mitarbeitern der Botschaft in Belgrad geöffnet werden. So war der Brief trotz des bekannten Inhalts ein wenig mit einer Aura von Geheimnis versehen. Während er den Brief sah, bekam er manchmal das Verlangen, ihn zu öffnen, um sicher zu sein, dass das darin auch wirklich stand. Er wollte ja, schwarz auf weiß sehen, was in diesem Brief stand, wo der Name seiner Freundin zu sehen war, und auch, die Wörter lesen, die diesen Brief besonders machten. Welche sie genau waren, das wollte er mit seinen eigenen Augen sehen. Sie sollen wirken, sie sollen das fast Unmögliche erreichen: einer Person aus einem Kriegsland rauszukommen ermöglichen. Das Worte diese Fähigkeit besitzen, wurde ihm erst bei dieser Situation richtig bewusst." "Während er den Brief so genügsam mit Freude betrachtete, fielen ihm die Quitten ein, die in seinem Haus auf die Kommoden und Schränken zu sehen waren. Seine Mutter stellte sie dorthin, sodass das Haus nach Quitten roch. Im Laufe der Zeit wurden sie immer gelber, wie das Gold. Es müsste ein alter Brauch gewesen sein, da die Anwesenheit dieser Frucht die Leute auf bessere Gedanken und Stimmungen brachte. Quitten galten als Lebensfrucht, die Kraft und Stärke spendete. Sie galten auch als Antioxidanten für den Körper. Man aß sie gern und man schenkte sie auch gerne. Alleine im Zimmer mit ihnen die Zeit zu verbringen tat gut. Auch Gespräche mit Gästen in ihrer Anwesenheit zu führen, tat gut. Sie füllten den Raum mit Lebensfreude. So etwas Ähnliches kam ihm auch der Brief des Beamten vor. Der Brief wirkte in seinen Augen voller Lebensfreude. Die Traurigkeit und der Kummer trauten sich in seiner Anwesenheit nicht so sehr zu zeigen. Auch wenn er weiß war und nicht golden, war er in das Barackenzimmer wie eine Quitte für ihn. Er hatte erstaunlicherweise die gleiche beruhigende Wirkung!"

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  • Produktdetails
  • Verlag: via tolino media
  • Seitenzahl: 80
  • Erscheinungstermin: 10. August 2019
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783948463076
  • Artikelnr.: 57476595
Autorenporträt
Schon als Kind hatte ich ein starkes Bedürfnis, die Geschichten meiner älteren Verwandten zu hören. Geister, unmögliche Schicksale und Tod durchwanderten diese Geschichten. Das war in der Stille des Dorfes wie ein spannender Thriller. Später, während des Studiums in Pristina und in Tübingen, lernte ich auch die geschriebenen Geschichten ausführlich kennen. Längere, schönere und geistreicher waren sie.