Thüringische Volksmärchen - Bechstein, Ludwig
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Erstes Buch von Ludwig Bechstein, mit dem Pseudonym C.Bechstein im Jahre 1823 erschienen. 120 Seiten, Paperback. Wortgetreue Transkription des Originaltextes. 2. Reprintauflage 2015/ (2002/1823) Über das Buch - INHALT: --- 24 Jahre war Ludwig Bechstein alt, als er dieses -Thüringische Märchenbuch- der Öffentlichkeit übergab. Am 24. November 1801 wird in Weimar Louis Clairant Hubert Bechstein als uneheliches Kind geboren. -Ich bin nackend vom Mutterleib komen, war schon Hiobs Klage, und auch ich entsinne mich keiner mündlichen oder schriftlichen Überlieferung, dass ich in einer Glückshaut zur…mehr

Produktbeschreibung
Erstes Buch von Ludwig Bechstein, mit dem Pseudonym C.Bechstein im Jahre 1823 erschienen. 120 Seiten, Paperback. Wortgetreue Transkription des Originaltextes. 2. Reprintauflage 2015/ (2002/1823) Über das Buch - INHALT: --- 24 Jahre war Ludwig Bechstein alt, als er dieses -Thüringische Märchenbuch- der Öffentlichkeit übergab. Am 24. November 1801 wird in Weimar Louis Clairant Hubert Bechstein als uneheliches Kind geboren. -Ich bin nackend vom Mutterleib komen, war schon Hiobs Klage, und auch ich entsinne mich keiner mündlichen oder schriftlichen Überlieferung, dass ich in einer Glückshaut zur Welt gekomen, wie zum Beispiel mein ältester und erster Sohn Reinhold.- (Ludwig Bechsteins Märchenbuch. Leipzig/Weimar 1984, S. 417-418) Die Mutter, Johanna Carolina Dorothea Bechstein, Tochter eines Konsistorialbotenmeisters wohnte in Altenburg.Der Vater, Louis Hubert Dupontreau (1772 bis 1840), war ein vorübergehend in Deutschland lebender französischer Offizier. Er hat sich nie um seinen Sohnes gekümmert.Die Mutter gibt das Kind zur weiteren Pflege zu der 63jährigen, verwitweten Marie Elisabeth Wertheimer und deren 34jährige, unverheiratete Tochter Friederike nach Weimar. Sie wohnten auf dem Eisfeld in unmittelbarer Nähe der Stadtkirche. Ludwig Bechstein kam in die Sexta des Wilhelm-Ernst-Gymnasiums Weimar. -Ich war ein armes Kind, das keinen Vater hatte, und das die Mutter in zartester Jugend in Miethlingshände gab, wie schwer diese Tat ihrem Herzen auch geworden sein mag. In dürftigen Verhältnissen wuchs ich auf, und obschon ich nie gebettelt habe, so mag mein Aussehen doch keinen Reichthum verrathen haben, denn ich entsinne mich noch eines Hauses in der Nähe der Chorseite der Stadtkirche in Weimar, vor dem ich spielte und aus dessen Fenster freundliche Kinder mir einige Pfennige herunterwarfen.- (Ludwig Bechsteins Märchenbuch. Leipzig/Weimar 1984, S. 418) Johann Matthäus Bechstein nimmt 1810 sein Neffen - Ludwig Bechstein - auf. Kurz zuvor war Johann Matthäus einziges eigenes, Kindes verstorben. Der neue Pflegevater war ein bekannter Zoologe und Forstwissenschaftler, Kammerrat und Direktor der Forstakademie in Dreißigacker bei Meiningen. Ludwig besucht das Meininger Lyzeum.In seiner freien Zeit liest der Junge die gefühlsseligen Räuber- und Ritterromane. Weitere Anregungen erhielt er von seinem Lehrer Dr. J. G. Ihling und einigen Schülern der Forstakademie, deren fachlichen Anforderungen er entsprach.Im Schreiben findet er zunehmend Bestätigung. 1816 verfasst Bechstein ein Gedicht zu seiner Konfirmationsfeier.1818 verlässt er vorzeitig das Lyzeum und beginnt im Herbst eine Lehre als Apotheker in der Kühnschen Apotheke zu Arnstadt.1822 beendet er seine Lehre und schließt erfolgreich eine Gehilfenprüfung ab. Sein Erstlingswerk erscheint 1823. Es ist das hier vorliegende Buch über die "Thüringischen Volksmährchen". Auf Wunsch seiner Angehörigen veröffentlicht er es unter dem Pseudonym C. Bechstein.Ludwig Bechstein geht von 1824 bis 1825 als Gehilfe an die Meininger Hofapotheke und arbeitet von 1826 bis 1828 als Provisor an der Salzunger Schwan-Apotheke. Mit den Schriften -Jugendliebe-, -Der Salzunger See-, -Die Blumen und das Leben- setzte er sein schriftstellerisches Wirken fort.Mit diesem neu erschienenen -Thüringische Volksmährchen- aus dem Jahr 1823 und der zweibändigen Ausgabe des -Thüringer Sagenbuches-, eines der letzten Werke von Ludwig Bechstein aus dem Jahr 1858, können wir auf ein 25jähriges Lebenswerk des Autoren schauen.Durchwandern Sie nun die fabelhafte, thüringische Märchenwelt des Ludwig Bechstein.
  • Produktdetails
  • Verlag: Rockstuhl
  • Originaltitel: Volksmährchen
  • 4. Aufl.
  • Seitenzahl: 98
  • Erscheinungstermin: Januar 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 149mm x 12mm
  • Gewicht: 168g
  • ISBN-13: 9783936030716
  • ISBN-10: 3936030715
  • Artikelnr.: 10616314
Autorenporträt
von Ludwig Bechstein 1823 (Erstlingswerk) "Das geheime Buch" des Märchen- und Sagenschriftstellers Ludwig Bechstein war wohl der Titel: "Thüringischen Volksmährchen". Auf Wunsch seiner Angehörigen veröffentlicht er sein Erstlingswerk unter dem Pseudonym C. Bechstein. Es war das Jahr 1823, Bechstein war 24 Jahre alt, als er dieses "Thüringische Märchenbuch" drucken lies. Seine Jugendjahre waren nicht einfach. Wie kam es nun zu seinem ersten Buch? Am 24. November 1801 wird in Weimar Louis Clairant Hubert Bechstein als uneheliches Kind geboren. Die Mutter, Johanna Carolina Dorothea Bechstein, Tochter eines Konsistorialbotenmeisters wohnte in Altenburg. Der Vater, Louis Hubert Dupontreau (1772 bis 1840), war ein vorübergehend in Deutschland lebender französischer Offizier. Er hat sich nie um seinen Sohnes gekümmert. Die Mutter gibt das Kind zur weiteren Pflege zu der 63jährigen, verwitweten Marie Elisabeth Wertheimer und deren 34jährige, unverheiratete Tochter Friederike nach Weimar. Sie wohnten auf dem Eisfeld in unmittelbarer Nähe der Stadtkirche. Ludwig Bechstein kam in die Sexta des Wilhelm-Ernst-Gymnasiums Weimar. Johann Matthäus Bechstein nimmt 1810 sein Neffen - Ludwig Bechstein - auf. Kurz zuvor war Johann Matthäus einziges eigenes, Kindes verstorben. Der neue Pflegevater war ein bekannter Zoologe und Forstwissenschaftler, Kammerrat und Direktor der Forstakademie in Dreißigacker bei Meiningen. Ludwig besucht das Meininger Lyzeum. In seiner freien Zeit liest der Junge die gefühlsseligen Räuber- und Ritterromane. Weitere Anregungen erhielt er von seinem Lehrer Dr. J. G. Ihling und einigen Schülern der Forstakademie, deren fachlichen Anforderungen er entsprach. Im Schreiben findet er zunehmend Bestätigung. 1816 verfasst Bechstein ein Gedicht zu seiner Konfirmationsfeier. 1818 verlässt er vorzeitig das Lyzeum und beginnt im Herbst eine Lehre als Apotheker in der Kühnschen Apotheke zu Arnstadt. 1822 beendet er seine Lehre und schließt erfolgreich eine Gehilfenprüfung ab. Sein Erstlingswerk erscheint nun 1823 unter dem Pseudonym C. Bechstein mit dem Titel: "Thüringischen Volksmährchen". Ludwig Bechstein geht von 1824 bis 1825 als Gehilfe an die Meininger Hofapotheke und arbeitet von 1826 bis 1828 als Provisor an der Salzunger Schwan-Apotheke. Mit den Schriften "Jugendliebe", "Der Salzunger See", "Die Blumen und das Leben" setzte er sein schriftstellerisches Wirken fort. ... Ludwig Bechsteins "Thüringische Volksmährchen" aus dem Jahr 1823 sind jetzt im Thüringer Verlag Rockstuhl neu gesetzt worden und hatten jetzt Premie. Mit der im Frühjahr erschienen zweibändigen Gesamtausgabe des "Thüringer Sagenbuches", eines der letzten Werke von Ludwig Bechstein aus dem Jahr 1858, können wir auf ein 25jähriges Lebenswerk des Autoren