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Thomas Mann selbst bezeichnete den 'Tod in Venedig' als eine »Novelle gewagten, wenn nicht unmöglichen Gegenstandes« und bezieht sich dabei auf den plötzlichen »Einbruch der Leidenschaft« in das Leben eins homoerotisch veranlagten Menschen. Der nicht mehr junge Schriftsteller Gustav Aschenbach - mit den Gesichtszügen Gustav Mahlers - entdeckt für sich am Lido des schwülwarmen Venedig die Gestalt des schönen Knaben Tadzio, strebt in seinen Gedanken zu ihm und steigert sich in eine unerfüllbare Liebe, deren Opfer er schließlich wird. In der Textfassung der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe (GKFA).…mehr

Produktbeschreibung
Thomas Mann selbst bezeichnete den 'Tod in Venedig' als eine »Novelle gewagten, wenn nicht unmöglichen Gegenstandes« und bezieht sich dabei auf den plötzlichen »Einbruch der Leidenschaft« in das Leben eins homoerotisch veranlagten Menschen. Der nicht mehr junge Schriftsteller Gustav Aschenbach - mit den Gesichtszügen Gustav Mahlers - entdeckt für sich am Lido des schwülwarmen Venedig die Gestalt des schönen Knaben Tadzio, strebt in seinen Gedanken zu ihm und steigert sich in eine unerfüllbare Liebe, deren Opfer er schließlich wird. In der Textfassung der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe (GKFA).
  • Produktdetails
  • Fischer Taschenbücher Bd.51278
  • Verlag: Fischer Taschenbuch
  • 3. Aufl.
  • Seitenzahl: 132
  • Erscheinungstermin: 7. März 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 144mm x 90mm x 20mm
  • Gewicht: 121g
  • ISBN-13: 9783596512782
  • ISBN-10: 3596512786
  • Artikelnr.: 36798612
Autorenporträt
Der Kaufmannssohn Thomas Mann (* Lübeck 1875, † Zürich 1955) wurde einer der wirkmächtigsten Schriftsteller deutscher Sprache. "Sein Herz waschen" hat er das Schreiben genannt; sein Werk umfasst zahlreiche Romane, Erzählungen, Essays und politische Schriften. Schon Thomas Manns erster großer Roman "Buddenbrooks" (1901) hatte das Zeug zum Nobelpreis, der ihm 1929 verliehen wurde. Die Romane "Doktor Faustus" (1947) sowie die Trilogie "Joseph und seine Brüder" (1933-43) bilden das Alterswerk und den Gipfelpunkt seines Schaffens. Mit kritischem Auge verarbeitete Thomas Mann in seinen Werken die Auflösung der bürgerlichen Kultur seiner Gegenwart. Er sah den Aufstieg des Faschismus vorher und warnte davor. Kurz nachdem die Nationalsozialisten die Macht in Deutschland übernommen hatten, emigrierte Thomas Mann in die Schweiz und ging von dort ins amerikanische Exil. 1952 kehrte er nach Europa zurück und lebte bis zu seinem Tod in der Schweiz.
Rezensionen
'Thomas Mann hat die schönsten, die klügsten, die tiefsten und wichtigsten Bücher geschrieben.' (Marcel Reich-Ranicki)

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Ganz hingerissen bespricht Rezensent Alexander Kosenina dieses herausragende Hörbuch, das pünktlich zum hundertsten Jubiläum von Thomas Manns Novelle "Der Tod in Venedig" erschienen ist. Ganz neue Details und Nuancen entdeckt der Kritiker während der ungekürzten Lesung - nicht zuletzt dank der - laut Kosenina - brillanten Leistung des Schauspielers Matthias Brandt, der Manns Sprachkunst mit seiner "verhaltenen, melodischen, nachdenklichen" Diktion vollkommen gerecht wird. Auch das von Ulrike Voswinckel beigefügte Feature "Eros und Cholera", auf dem von Katia Mann zahlreiche Übereinstimmungen zwischen der Novelle und der Biografie Manns bestätigt werden, hat dem Rezensenten außerordentlich gut gefallen.

© Perlentaucher Medien GmbH