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In seinen Krimis schickt Petros Markaris Kommissar Charitos durch das Labyrinth von Athen - jetzt nimmt er den Leser mit und fährt mit ihm einmal quer durch die Stadt, mit der Linie 1 der altehrwürdigen Metro.

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  • eBook Hilfe
  • Größe: 6.05MB
Produktbeschreibung
In seinen Krimis schickt Petros Markaris Kommissar Charitos durch das Labyrinth von Athen - jetzt nimmt er den Leser mit und fährt mit ihm einmal quer durch die Stadt, mit der Linie 1 der altehrwürdigen Metro.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, D ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Diogenes Verlag AG
  • Seitenzahl: 176
  • Erscheinungstermin: 24.07.2013
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783257603156
  • Artikelnr.: 39153460
Autorenporträt
Petros Markaris, geboren 1937 in Istanbul, ist Verfasser von Theaterstücken und Schöpfer einer Fernsehserie, er war Co-Autor von Theo Angelopoulos und hat deutsche Dramatiker wie Brecht und Goethe ins Griechische übertragen. Mit dem Schreiben von Kriminalromanen begann er erst Mitte der neunziger Jahre und wurde damit international erfolgreich. Er hat zahlreiche europäische Preise gewonnen, darunter den Pepe-Carvalho-Preis sowie die Goethe-Medaille. Petros Markaris lebt in Athen.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 17.03.2011

Und auf der anderen Seite wieder raus

Es fährt ein Zug von Piräus nach Kifisia. Vierundzwanzigmal macht er halt auf seiner Strecke von Süden nach Norden, ruckelt unermüdlich hin und zurück durch das von den kieferbestandenen Bergausläufern Attikas in den Saronischen Golf sich ergießende Häusermeer Athens. Petros Markaris, griechischer Bestsellerautor mit Wohnsitz in Athen - sein Kommissar Kostas Charitos ebendort ist Krimifreunden auch hierzulande ein Begriff - hat den Zug zur Lokomotive eines literarischen Stadtporträts gewählt. Station um Station wird Athen erkundet. So entsteht ein Mosaik von Vierteln, in dem Akropolis oder Syntagma-Platz nur zwei von vielen gleichberechtigten Bausteinen sind. Der Zug, den Einheimische "die Elektrische" nennen und der längst als Linie 1 ins öffentliche Nahverkehrsnetz eingegangen ist, entpuppt sich mit Markaris als Zeitmaschine, denn der Autor ist bekennender Nostalgiker. Nur an fünf Haltestellen blieb der Charme der alten, 1904 elektrifizierten Bahn erhalten. Zu den Olympischen Spielen 2004 wurden die anderen modernisiert und ihres alten Bilds beraubt. Das gilt auch für eine Reihe von Stadtteilen, die den Haltestellen ihren Namen geben. Piräus, Ausgangspunkt der Reise, ist schon lange nicht mehr die zwielichtige Ausgehmeile mit Kaschemmen und Matrosen, sondern eine brave Vorstadt. In Faliro warten keine Seefahrerfrauen mehr auf die Rückkehr ihrer Männer, dafür Striptease-Tänzerinnen auf Kundschaft. Auf dem Omonoia-Platz, einst elegantes Geschäftszentrum und 1834 auserkorener Ort für das Schloss des Bayernkönigs Otto, tobt das alltägliche Hupkonzert. Nur im hohen Norden nichts Neues. Kifisia, seit 1870 Sommerfrische der Mächtigen und Reichen, seit 1880 von der Bahn ans Zentrum angeschlossen, blieb geschlossene Gesellschaft. Hier residiert wie eh und je Athens altes Bürgertum, das sein Terrain gegen Neureiche verteidigt. Einblicke hinter Mauern und Hecken sind unerwünscht. Die Taverne "Kivotos", eingekeilt zwischen Betonblöcken, weiß Markaris dem Leser immerhin zu empfehlen.

ksi

"Quer durch Athen. Eine Reise von Piräus nach Kifisia" von Petros Markaris. Carl Hanser Verlag, München 2010. 176 Seiten, 24 Karten, Gebunden, 14,90 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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