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Im Kopf sind Sie der Killertyp, den Finger am Abzug, aber vor dem Schreibtisch des Chefs oder im Konflikt mit den Kollegen geht Ihnen jedes Mal die Munition aus? Beim nächsten Mal wird alles anders! Ganz im Ernst: Es darf etwas mehr "aggro" sein, sagt der renommierte Aggressionsexperte und Managementtrainer Jens Weidner und räumt endlich mit dem Mythos auf, dass Aggression in der Arbeitswelt nichts zu suchen hat. Zubeißen statt durchbeißen, lautet die Devise im Umgang mit machthungrigen Kollegen, nervigen Kunden oder übergriffigen Chefs. Sie wollen sich durchsetzen? Dann werden Sie unbequem,…mehr

Produktbeschreibung
Im Kopf sind Sie der Killertyp, den Finger am Abzug, aber vor dem Schreibtisch des Chefs oder im Konflikt mit den Kollegen geht Ihnen jedes Mal die Munition aus? Beim nächsten Mal wird alles anders! Ganz im Ernst: Es darf etwas mehr "aggro" sein, sagt der renommierte Aggressionsexperte und Managementtrainer Jens Weidner und räumt endlich mit dem Mythos auf, dass Aggression in der Arbeitswelt nichts zu suchen hat. Zubeißen statt durchbeißen, lautet die Devise im Umgang mit machthungrigen Kollegen, nervigen Kunden oder übergriffigen Chefs. Sie wollen sich durchsetzen? Dann werden Sie unbequem, steigen Sie aus dem Schafspelz und zeigen Sie Zähne.

Jetzt reinhören: Jens Weidner im Interview
  • Produktdetails
  • Verlag: Campus Verlag
  • Seitenzahl: 270
  • Erscheinungstermin: 10. September 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 139mm x 25mm
  • Gewicht: 398g
  • ISBN-13: 9783593399010
  • ISBN-10: 3593399016
  • Artikelnr.: 38257408
Autorenporträt
Jens Weidner kennt sich mit Schärfe aus. Der Autor des Campus-Bestsellers "Die Peperoni-Strategie", Professor für Erziehungswissenschaften und Kriminologe, weiß, wie man Aggressionen konstruktiv nutzt. Weidner entwickelte ein Anti-Aggressivitäts-Training (AAT®), mit dem in über 100 Projekten Gewalttäter behandelt werden. Seit 1994 bietet er dieses Training auch für Führungskräfte an, die ihren Biss stärken wollen.
Inhaltsangabe
Inhalt Sind Sie schon aggro oder kuschen Sie noch? 9 Abschied vom Duckmäusertum: Halten Sie den Kopf aus dem Fenster und genießen Sie den Gegenwind! 16 Kapitel 1 Wehren Sie sich angemessen: Werfen Sie den Froschkönig ruhig gegen die Wand - nicht weil Sie auf den Prinzen hoffen, sondern weil Ihnen das Geräusch des Aufklatschens gefällt! 29 Über Kakerlaken, Menschen vom Stamme Nimm und die Kalenderwurf-Therapie 31 Was Sie sich unbedingt merken sollten: Anker los! Ihr Abschied als Anlaufstelle für unbeliebte Aufgaben 53 Was Sie jetzt zu tun haben: Nein, nein und nochmals nein! 55 Kapitel 2 Das richtige Aggro-Maß: One evil action a day keeps the psychiatrist away? 57 Über Zu-lieb-böse-Sein, den Umgang mit Intriganten und die Magie der Volition 59 Was Sie sich unbedingt merken sollten: Aggro macht Sie nicht zum Aussätzigen! 76 Was Sie jetzt zu tun haben: Merken Sie sich Ihre Feinde und pimpen Sie Ihr Auftreten 77 Kapitel 3 "Sie schaffen es, dass man die Stille zu schätzen weiß!" - Seien Sie bissig, wenn es nötig ist 79 Über präventives Erschrecken, Aggressionsphobie und das Lob-Kritik-Lob-Feedback 81 Was Sie sich unbedingt merken sollten: Win-win- Glaube und Aggressionsphobie - alles über flüssiger Kram 99 Was Sie jetzt zu tun haben: Erregungsanalyse, bissige Taten und LKL-Feedback 100 Kapitel 4 Libido und Thanatos: Warum Sie Ihren positiv- aggressiven Potenzen nicht entfliehen können 103 Über Löschen durch Ignorieren, das Schrotgewehr- Prinzip und das Aggressionsparadoxon 105 Was Sie sich unbedingt merken sollten: standhaft bleiben, durchsetzen, weiterentwickeln 124 Was Sie jetzt zu tun haben: innerer Monolog 125 Kapitel 5 Seien Sie nicht die Katze im Sack, sondern zeigen Sie, was Sie haben: Positionieren Sie sich durch das Chef- Briefing! 127 Über stromlinienförmige Ja-Sager, den Pudding an der Wand und die Authentizitätsfalle 129 Was Sie sich unbedingt merken sollten: Positionierung, Positionierung, Positionierung! 141 Was Sie jetzt zu tun haben: Big Points und Mausefallenanalyse 142 Kapitel 6 Kleine Fehler - böse Folgen: Wie schnell Sie im Job stolpern können 143 Über Klugscheißer, die Gefahr schwammiger Aufgaben und den Leitfaden für hinterhältiges Delegieren 145 Was Sie sich unbedingt merken sollten: Harmonie- duselei ist out! 168 Was Sie jetzt zu tun haben: Reizbarkeitsanalyse, Ärgerantizipation und Fettnäpfchenanalyse 169 Kapitel 7 Seien Sie schlauer als Ihr Chef: Wie Sie mit der Diamantenanalyse zum Hierarchie-Checker werden 171 Über Höflichkeitslügen, Ruhigstellen durch Überflüssigkeit und Chef-Empathie 173 Was Sie sich unbedingt merken sollten: Behalten Sie den Durchblick - und Ihre Feinde im Auge! 193 Was Sie jetzt zu tun haben: Analyse hoch drei 194 Kapitel 8 Drum prüfe, wer sich ewig bindet: vom Einzelspieler zum Beziehungsmanager 195 Über Hierarchie-Ignoranten, Utilitarismus und den Preis des Dazugehörens 197 Was Sie sich unbedingt merken sollten: Ohne Verbündete sind Sie verloren! 212 Was Sie jetzt zu tun haben: Beziehungen pflegen und Kontakte knüpfen 213 Kapitel 9 Es wird nur der ein Superheld, der sich selbst für super hält! 215 Über elitäre Narzissten, die Checkliste des Lobes und das Spiel gegen den Kadaver 217 Was Sie sich unbedingt merken sollten: Wenn Sie ins Fadenkreuz geraten - nur keine Panik! 228 Was Sie jetzt zu tun haben: Machen Sie sich unantastbar! 229 Kapitel 10 Ein Strauß dorniger Rosen für Ihre Gegenspieler: Die neun Grundregeln 231 Über Kaschmirpullis, die Torwartkonzentration, präventive Zeitlügen und subtile Gemeinsamkeiten 233 Ein hoffnungsvoller Exkurs: Wer aggro kann, kann auch Zivilcourage! 245 Aggro-Test für Arbeitnehmer 249 Literatur 259 Anmerkungen 264 Register 267
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Lieber Kakerlake als Schäfchen? Zubeißend "dissen" statt durchbeißend einstecken? Ruhig mal "aggro" sein! Wer auf solch populistische Ratschläge steht, ist hier genau richtig. Weidner will ehrliche und zahme Arbeitnehmer in eine glücklichere Job-Zukunft führen, indem sie sich nicht mehr alles von unfairen Kollegen und fiesen Chefs gefallen lassen. Das Ergebnis sind zwei Stunden lauwarmes Coachingfutter für scheulose Versuchskaninchen. Die sieben Regeln schaffen zunächst sicher mehr Freiraum im Arbeitsalltag, mittelfristig sollten sich Anwender aber auf Alleingänge in die Kantine und Kreditverlust beim Vorgesetzten einstellen. Obwohl mehrmals betont wird, dass der Bemühte nicht hart und nicht unfair werden soll, dürften sich die Kollegen ob der teils schroffen Reaktionen auf den Schlips getreten fühlen. Oliver Preusche liest professionell, die erfahrene Fernsehstimme gibt den beratenden Freund. Eingeschoben sind nachgestellte Fallbeispiele aus dem Arbeitsalltag. Vor allem die emotionalen aufbrausenden Szenen klingen zu akzentuiert. An Preusche und Kollegen liegt es nicht, dass die Tipps anstrengend klingen. Denn auf die Schnelle lässt sich die Persönlichkeit nicht auf "aggro" umstellen. Zum Glück.

© BÜCHERmagazin, Olaf Ernst (ole)

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 18.01.2014

LESESTOFF
Aggressiv auftreten. Im Beruf bringt Gemeinheit Vorteile, schreibt Jens Weidner, denn der Nette bleibt auf der Strecke. Was nach einer Binsenweisheit klingt, hat bei Weidner durchaus Methode: Der Hamburger Professor für Erziehungswissenschaften und Kriminologie hat ein Anti-Aggressivitäts-Training entwickelt, mit dem Gewalttäter behandelt werden. 1994 drehte er den Spieß um und bietet seitdem ein Aggressivitäts-Training für Manager an, das nun in Buchform als eine Art Überlebensratgeber im Job erscheint. Der bedient den Ellenbogen-Zeitgeist und polarisiert, doch es finden sich darin auch einige durchdachte Tipps für den Umgang mit rücksichtslosen Menschen – nach dem Motto „Kenne deinen Feind!“
Graue Mäuse gehen unter. Eigenwillig und pointiert bietet Christoph Kühnhanss einen Bewerbungsratgeber an, der in der Ansprache an ein Motivationsseminar erinnert. Wer sich damit anfreunden kann, findet hier den Ansatz konsequent verwirklicht, dass sich ein Bewerber um jeden Preis von der Masse abheben muss, indem er unverwechselbare Werbung für sich selbst schafft. Ein hoher Anspruch, dem Kühnhanss selbst nicht ganz gerecht wird: Dafür gibt er zu viele Ratschläge, die nicht neu sind. Was das Buch aber von der Masse abhebt, ist einerseits das Kapitel über Selbst-Coaching, zum anderen sind es seine Gedanken über Personaler – wie sie denken, wie sie funktionieren.

  
  
  
  
Jens Weidner:
Hart, aber unfair:
Ein gemeiner Ratgeber für Arbeitnehmer.
Campus Verlag 2013,
19,99 Euro
  
  
  
Christoph Kühnhanss:
Bewerben ist Werben:
Die ultimativen Tipps
& Tricks zu Bewerbung und Stellensuche.
Campus Verlag 2013,
19,99 Euro
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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"Überlebensratgeber im Job.", Süddeutsche Zeitung, 18.01.2014 "Der Coach Jens Weidner hat mehrere Nerv-Typen ermittelt - und analysiert, wie man am besten mit ihnen fertig wird.", RTL.de, 19.02.2014 "Der Leser erfährt, wie er sich in schwierigen Situationen verhalten soll und welche Reaktionen er von seinem Gegenüber zu erwarten hat. Dabei muss er lernen, auch mal zuzubeißen ... Wer Karriere machen will, sollte die Spielregeln kennen und auch beizeiten mitspielen. Wie das funktioniert, zeigt 'Hart, aber unfair'." Sabine Hockling, Zeit Online, 21.03.2014 "Dieses Buch hilft, Unsicherheiten abzubauen oder richtig zu vertuschen.", Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.09.2013 "In seinem neuen Buch gibt Weidner Arbeitnehmern Tipps, wie sie ihre Nettigkeit ablegen und ihre gemeine Ader im Sinne der Karriere einsetzen.", Süddeutsche.de, 05.09.2013 "Weidner gebührt das Verdienst, ein heikles Thema angepackt und spannend aufbereitet zu haben.", Hamburger Abendblatt Online, 06.09.2013