Prähistorische Archäologie - Eggert, Manfred K. H.
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Dieser Band führt in systematischer Form in die grundlegenden Konzepte und Methoden der Prähistorischen Archäologie ein. Unter Berücksichtigung forschungsgeschichtlicher Aspekte werden Struktur und erkenntnistheoretische Voraussetzungen eines Faches entwickelt, dessen Quellen im Wesentlichen aus nichtschriftlichen Hinterlassenschaften bestehen. Die hier erstmals umfassend erörterten Konzepte und Methoden sind jedoch nicht nur für die Ur- und Frühgeschichtswissenschaft, sondern für die Archäologie insgesamt von zentraler Bedeutung. Für diese vierte Auflage wurde das bewährte Standardwerk erneut…mehr

Produktbeschreibung
Dieser Band führt in systematischer Form in die grundlegenden Konzepte und Methoden der Prähistorischen Archäologie ein. Unter Berücksichtigung forschungsgeschichtlicher Aspekte werden Struktur und erkenntnistheoretische Voraussetzungen eines Faches entwickelt, dessen Quellen im Wesentlichen aus nichtschriftlichen Hinterlassenschaften bestehen. Die hier erstmals umfassend erörterten Konzepte und Methoden sind jedoch nicht nur für die Ur- und Frühgeschichtswissenschaft, sondern für die Archäologie insgesamt von zentraler Bedeutung. Für diese vierte Auflage wurde das bewährte Standardwerk erneut überarbeitet und aktualisiert."Welche andere Einführung verpflichtet zur kritischen Lektüre grundlegender Werke so sehr wie die 'Prähistorik' Eggerts?"Fundberichte aus Baden-Württemberg 26, 2002 - (Dr. Michael Strobel)
  • Produktdetails
  • UTB Uni-Taschenbücher 2092
  • Verlag: Narr Francke Attempto / UTB
  • 4., überarb. Aufl.
  • Seitenzahl: 485
  • Erscheinungstermin: 7. März 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 213mm x 149mm x 32mm
  • Gewicht: 732g
  • ISBN-13: 9783825236960
  • ISBN-10: 382523696X
  • Artikelnr.: 34756151
Autorenporträt
Eggert, Manfred K.H.
Manfred K. H. Eggert, geb. 1941, Studium der Ur- und Frühgeschichte, Ethnologie, Physischen Anthropologie sowie der Deutschen Altertums- und Volkskunde in Hamburg und Mainz. Promotion 1973 in Mainz. 1973-75 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Yale University in New Haven, Conn. 1976-78 Wiss. Mitarbeiter am Institut für Ethnologie und Afrika-Studien der Universität Mainz (DFG). 1978-88 Wiss. Assistent und Privatdozent für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Hamburg. 1988-93 Professor für Ur- und Frühgeschichte an der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg. 1993-2006 o. Professor an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Seit 1977 archäologische Forschungen im zentralafrikanischen Regenwald (Zaïre, Kongo, Kamerun; DFG). Von 1994-2010 außerdem Ausgrabungsprojekte in Baden-Württemberg (u. a. Oppida Heidengraben und Tarodunum sowie Heuneburg-Außensiedlung; DFG)ForschungsschwerEggert, Manfred K.H.§Manfred K. H. Eggert, geb. 1941, Studium der Ur- und Frühgeschichte, Ethnologie, Physischen Anthropologie sowie der Deutschen Altertums- und Volkskunde in Hamburg und Mainz. Promotion 1973 in Mainz. 1973-75 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Yale University in New Haven, Conn. 1976-78 Wiss. Mitarbeiter am Institut für Ethnologie und Afrika-Studien der Universität Mainz (DFG). 1978-88 Wiss. Assistent und Privatdozent für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Hamburg. 1988-93 Professor für Ur- und Frühgeschichte an der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg. 1993-2006 o. Professor an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Seit 1977 archäologische Forschungen im zentralafrikanischen Regenwald (Zaïre, Kongo, Kamerun; DFG). Von 1994-2010 außerdem Ausgrabungsprojekte in Baden-Württemberg (u. a. Oppida Heidengraben und Tarodunum sowie Heuneburg-Außensiedlung; DFG)Forschungsschwerpunkte: Theorie und Methode der Archäologie; Frühe Metallzeiten Mitteleuropas; Frühe Eisenzeit Zentralafrikas.
Inhaltsangabe
Vorwort zur 4. Auflage VIIVorwort zur 3. Auflage VIIIVorwort zur 1. Auflage IXAbbildungsverzeichnis XVIII. Einleitung: Über dieses Buch 11. Inhaltliche Abgrenzung 12. Formale und allgemeine Aspekte 5II. Prähistorische Archäologie: Zur Bestimmung einer Wissenschaft 71. Charakter, Gegenstand, Zielsetzung 72. Kulturanthropologische Dimension 123. Akademisches Fach 174. Selbstverständnis 21III. Stein - Bronze - Eisen: Das Dreiperiodensystem 291. Ungegliederte Vorzeit 292. C. J. Thomsen 313. J. F. Danneil und F. Lisch 344. Popularisierung 355. Heutige 386. Uber Periodisierung 40IV. Funde und Befunde: Zur Systematik urgeschichtlicher Quellen 441. Definition und Systematik historischer Quellen 442. Definition und Systematik urgeschichtlicher Quellen 493. Konzept des Geschlossenen Fundes 524. Hauptkategorien urgeschichtlicher Quellen 54a) Einzelfunde 54b) Graber 55Bestattungsritus 56 / Bestattungsform 59 / Grabform 67 / Grabort 73 /Sonderbestattungen 73c) Siedlungen 74d) Horte 78e) Kultstatten 83f) Werkplatze 87Rohmaterialgewinnung 87 / Rohmaterialverarbeitung 88 / Gewinnung undAufbereitung pflanzlicher Nahrung 88 / Gewinnung und Aufbereitung tierischerNahrung 89g) Verkehrsmittel und Verkehrseinrichtungen 90h) Felsbilder 90i) Weitere Quellengattungen 93V. Die Hinterlassenschaften und ihr Aussagewert:Struktur und Kritik urgeschichtlicher Quellen 1021. Struktur 1022. Aussagepotential 1043. Quellenaufbereitung und Quellenkritik 1074. Ausere Quellenkritik (Kritik der Quellenuberlieferung) 1085. Innere Quellenkritik (Kritik des Quellenwertes) 1126. Innere Quellenkritik auf regionaler Grundlage 114a) H. J. Eggers 114b) W. Torbrugge 119VI. Über das Ordnen archäologischen Materials:Klassifikation zwischen Notwendigkeit und Selbstzweck 1251. Archaologie und Klassifikation2. Analytische und synthetische Klassifikation 1263. 'Merkmal' als archaologisches Konzept 1314. 'Typ' als archaologisches Konzept 1365. Typen von Typen 1426. Klassifikation, Heuristik und Realitat 145VII. Über Zeit und Altersbestimmung: Relative und absolute Chronologie 1491. Konzept der Zeit 1492. Konzept der relativen Chronologie 1523. Grenzen relativ-chronologischer Differenzierung 1574. Konzept der absoluten Chronologie 162VIII. Vom Liegenden zum Hangenden: Die Stratigraphische Methode 1651. Entwicklung 1652. Archäologie und Stratigraphische Methode 1693. Grundlagen 1754. Grundbegriffe 1775. Bedeutung 181IX. Materielle Variabilität und relative Chronologie:Die 'Typologische Methode' 1831. Stufengliederung der Nordischen Bronzezeit 1832. Grundprinzipien der Typologischen Methode 1883. Typologie ohne Evolutionismus 196X. Zeit und das Prinzip der Assoziation:Kombinationsstatistik und andere Seriationsverfahren 2031. Geschichte und Bedeutung archäologischer Seriation 2032. Voraussetzungen und Grundstruktur der Kombinationsstatistik 2083. Korrespondenzanalyse und verwandte Verfahren (von Nils Muller-Scheesel) 221a) Vorgehensweise und Interpretation 222b) Fallbeispiel 1 229c) Fallbeispiel 2 232d) 'Verwandte' der Korrespondenzanalyse 236e) Programme 240XI. Zeit und Raum: Die 'Horizontalstratigraphische Methode' 2421. Entwicklung der Fundtopographie 242a) O. Montelius 243b) E. Vedel 244c) C. Hostmann 245d) O. Tischler 246e) Bewertung der frühen horizontalstratigraphischen Ansätze 247f) Blütezeit der Horizontalstratigraphie 2482. Relative Chronologie und Gräberfeldchorologie am Beispiel Langenhagen 2493. Struktur und Aussagekraft der Gräberfeldchorologie 2544. Relation von Zeit und R