Praxishandbuch Anwalt des Kindes - Bode, Lutz
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Der Verfahrenspfleger erfüllt eine rechtlich, psychologisch und tatsächlich wichtige, für das Wohl und Werden von Kindern unerlässliche Aufgabe: ihre ureigensten Wünsche, Bedürfnisse und Interessen in gerichtlichen Verfahren zu vertreten. Ebenso, wie der Rechtsanwalt der Erwachsenen ist er originärer und dabei allein den kindlichen Interessen verpflichteter Parteivertreter, unabhängig und an Weisungen anderer nicht gebunden. Denen, die diese Aufgabe wahrnehmen oder sich in Studium oder Beruf auf sie vorbereiten, aber auch allen anderen, die sich professionell mit Kindern und ihrer Situation im…mehr

Produktbeschreibung
Der Verfahrenspfleger erfüllt eine rechtlich, psychologisch und tatsächlich wichtige, für das Wohl und Werden von Kindern unerlässliche Aufgabe: ihre ureigensten Wünsche, Bedürfnisse und Interessen in gerichtlichen Verfahren zu vertreten. Ebenso, wie der Rechtsanwalt der Erwachsenen ist er originärer und dabei allein den kindlichen Interessen verpflichteter Parteivertreter, unabhängig und an Weisungen anderer nicht gebunden. Denen, die diese Aufgabe wahrnehmen oder sich in Studium oder Beruf auf sie vorbereiten, aber auch allen anderen, die sich professionell mit Kindern und ihrer Situation im gerichtlichen Verfahren befassen, Richtern, Rechtsanwälten, Jugendamtsmitarbeitern, möchte dieses Buch Anleitung, Ratgeber, Anregung, Hilfe und manchmal vielleicht auch unbequemer Fragesteller sein.
  • Produktdetails
  • Verlag: Springer, Berlin
  • 2004
  • Seitenzahl: 200
  • Erscheinungstermin: 13. Mai 2004
  • Deutsch
  • Abmessung: 235mm x 155mm x 11mm
  • Gewicht: 314g
  • ISBN-13: 9783540204343
  • ISBN-10: 3540204342
  • Artikelnr.: 12541776
Autorenporträt
Lutz Bode, Marienberg
Inhaltsangabe
1: Grundlagen.- 1. Einfülhrung.- 2. Die Wahrnehmung von Kindern im sorgerechtlichen Verfahren.- 2.1 Der Interessenvertreter des Kindes.- 2.1.1 Die Entwicklung im internationalen Rechtsraum.- 2.1.2 Die Entwicklung in Deutschland.- 2.1.3 Verfassungsrechtliche Vorgaben.- 2.1.4 Der Verfahrenspfleger im Bundesverfahrensrecht; die Neuregelungen des KindRG.- 3. Exkurs: Das materielle Sorge- und Umgangsrecht.- 3.1 Verfassungsrechtliche Vorgaben.- 3.2 Sorgerecht verheirateter Eltern.- 3.2.1 Während des Zusammenlebens.- 3.2.2 Bei Trennung oder Scheidung.- 3.3 Sorgerecht nicht verheirateter Eltern.- 3.3.1 Während des Zusammenseins .- 3.3.2 Bei oder nach der Trennung.- 3.3.3 Sorgerechtliche Derivate .- 3.4 Umgangsrecht.- 3.4.1 Der Eltern.- 3.4.1.1 Die konkrete Umgangsgestaltung.- 3.4.1.2 Umgangsbeschränkung oder -ausschluß, Vollzug von Umgangsentscheidungen.- 3.4.2 Der Großeltern und Geschwister.- 3.4.3 Sonstige Bezugspersonen.- 2: Bestellung des Verfahrenspflegers.- 4. Voraussetzungen der Bestellung.- 4.1 Interessengegensatz,
50 Abs. 2 Nr.1 FGG.- 4.2 Kindeswohlgefährdung, Trennung von Familie,
50 Abs. 2 Nr. 2 FGG.- 4.2.1 Die Kindeswohlgefährdung nach
1666 Abs. 1 BGB.- 4.2.2 Herausnahme von Kindern aus der Herkunftsfamilie,

1666, 1666a BGB und Fremdunterbringung.- 4.3 Wegnahme von der Pflegeperson,
50 Abs. 2 Nr. 3 FGG.- 4.3.1 Pflegeperson i.S.v.
1632 Abs. 4 BGB.- 4.3.2 Begriff, Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Familienpflege.- 4.4 Erforderlichkeit der Interessenwahrnehmung im Übrigen,
50 Abs. 1 FGG.- 5. Auswahl des Verfahrenspflegers.- Exkurs: Gerichtliche Zuständigkeit, verfahrensrechtliche Vorgaben.- 5.2 Ermessen des Gerichts.- 5.3 Qualifikation des Verfahrenspflegers.- 5.4 Inkompatibilitäten, Befangenheit.- 5.5 Ablehnung der Übernahme einer Verfahrenspflegschaft ?.- 5.6 Der Bestellungsbeschluss.- 3: Die Tätigkeit des Verfahrenspflegers im gerichtlichen Verfahren.- 6. Die Rechtsstelung des Verfahrenspflegers.- 6.1 Interessenvertretung - Vertretungsberechtigung?.- 6.2 Das rechtliche Verhältnis des Verfahrenspflegers zum Klienten.- 6.3 Das rechtliche Verhältnis des Verfahrenspflegers zu den weiteren Beteiligten.- 6.3.1 Zu den Eltern.- 6.3.1.1 Eingriff in das Sorgerecht ?.- 6.3.1.2 Beschwerderecht der Eltern.- 6.3.1.3 Kontaktaufnahme gegen den Willen der Eltern ?.- 6.3.1.4 Anträge/Anregungen gegen den Elternwillen ?.- 6.3.2 Zu Rechtsanwälten oder anderen Verfahrensbevollmächtigten.- 6.3.2.1 Rechtsstellung der Anwälte/Verfahrensbevollmächtigten der Eltern im gerichtlichen Verfahren.- 6.3.2.2 Zum anwaltlichen Selbst-und Berufsverständnis.- 6.3.2.3 Schlußfolgerungen für den Verfahrenspfleger.- 6.3.3 Zu den Trägern der Jugendhilfe.- 6.3.3.1 Aufgaben und Rechtsstellung der öffentlichen Jugendhilfe im gerichtlichen Verfahren.- 6.3.3.1.1 Das Jugendamt.- 6.3.3.1.2 Die sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH), der Erziehungsbeistand und der Einzelfallbetreuer.- 6.3.3.1.3 Schlussfolgerungen für den Verfahrenspfleger.- 6.3.4 Zu dem Sachverständigen.- 7. Die Aufgaben des Verfahrenspflegers.- 7.1 Nach der Bestellung - Akteneinsicht.- 7.1.1 Lesen und Auswerten der Gerichtsakte.- 7.1.2 Aktenauszug.- 7.2 Kontaktaufnahme zu den weiteren Verfahrensbeteiligten.- 7.3 Gespräch mit dem Kind.- 7.3.1 Gesprächsvorbereitung und -planung.- 7.3.2 Setting.- 7.3.3 An-oder Abwesenheit der Eltern oder Bezugspersonen.- 7.3.4 Innere Unparteilichkeit.- 7.3.5 Der Verfahrenspfleger als Umgangsbegleiter/-anbahner.- 7.3.6 Verfahrenspfleger als Vermittler?.- 7.3.7 Ablauf des Gesprächs.- 7.3.8 Dokumentationsrechte und/oder -pflichten?.- 7.4 Teilnahme an Gerichtsterminen.- 7.4.1 Vorbereitung - oder: Wie erfahre ich von Gerichtsterminen?.- 7.4.2 Gespräche mit dem Richter?.- 7.4.3 Der Ablauf des Gerichtstermins.- 7.4.4 Exkurs: Befangenheitsanträge, Voraussetzungen, tatsächliche und Rechtsfolgen.- 7.5 Berichte, Anregungen und Anträge.- 7.5.1 Berichtspflicht des Verfahrenspflegers?.- 7.5.2 Form und Inhalt von schriftlichen Äußerungen.-