Die Sprache der menschlichen Leibeserscheinung - Eckstein, L.
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Der Zusammenhang zwischen leiblicher Erscheinung und see lischem Wesen ist der Gegenstand des folgenden wissenschaftlichen Unternehmens. Von außen betrachtet ist der Mensch als Erscheinung der In begriff alles dessen, was er in der Welt sichtbarer Räumlichkeit darstellt, als was und wie er sich dem beobachtenden und schauen den Auge darbietet. Der Erscheinungsbegriff schließt das Insgesamt des äußeren Menschen ein, sei dies in Ruhe oder in Bewegung, sei dies als Wuchs- oder als Haltungsform, seien dies die festen Be standteile der Leibesgestalt oder die weiche und bewegliche Füllung derselben.…mehr

Produktbeschreibung
Der Zusammenhang zwischen leiblicher Erscheinung und see lischem Wesen ist der Gegenstand des folgenden wissenschaftlichen Unternehmens. Von außen betrachtet ist der Mensch als Erscheinung der In begriff alles dessen, was er in der Welt sichtbarer Räumlichkeit darstellt, als was und wie er sich dem beobachtenden und schauen den Auge darbietet. Der Erscheinungsbegriff schließt das Insgesamt des äußeren Menschen ein, sei dies in Ruhe oder in Bewegung, sei dies als Wuchs- oder als Haltungsform, seien dies die festen Be standteile der Leibesgestalt oder die weiche und bewegliche Füllung derselben. Von innen gesehen wird die Erscheinung erlebt als unmittelbare Ausstrahlung, als unverfälschter Ausdruck und Sichtbarwerdung des Wesens und der Innerlichkeit. Seit je hat man sich deshalb bemüht, ihre Sprache zu enträtseln, um in ihr einen Schlüssel zu Charakter und Eigenart zu finden. Instinktives Wissen, schöpferi sches Ahnungsvermögen, praktische Erfahrung und wissenschaft liches Forschen haben schon mancherlei dazu beigetragen, die Er scheinung als Wesensausdruck deut- und verstehbar werden zu lassen. Schauspielkunst, Plastik und Malerei vermitteln seelisches Sein und Erleben durch spielende und formende Darstellung von Erscheinungen. Wer irgendwie mit dem Menschen zu tun hat, sei es mit dessen Leiblichkeit oder mit dessen Seele und Geist, wird immer zugleich auch auf die Erscheinung stoßen, möchte sie durch dringen und durchschauen, aus ihr lesen und ihre Wesensbedeutung enthüllen. 1. Zugänge zur Leibeserscheinung 1.
  • Produktdetails
  • Verlag: Springer, Berlin
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 284
  • Erscheinungstermin: 1. Januar 1956
  • Deutsch
  • Abmessung: 229mm x 152mm x 15mm
  • Gewicht: 420g
  • ISBN-13: 9783540796619
  • ISBN-10: 3540796614
  • Artikelnr.: 39617549
Inhaltsangabe
'1. Zugänge zur Leibeserscheinung.- Symbolik - Ästhetik - Phrenologie - Konstitutionstypologie - Ausdruckspsychologie - Biologie, Anatomie, Physiologie.- 2. Wirklichkeitsweise und Aufbau der Leibeserscheinung.- Organ- und Gliedsysteme.- 3. Zusammensein und Zusammenwirken von Leibeserscheinung und Seele.- Psychophysische Kausalität, Parallelismus, polare koexistentiale Zusammengehörigkeit - Seelische Konstanten - Analogie zwischen leiblicher und seelischer Existenz.- 4. Wirklichkeitsweise und Begriffseigenart im Seelischen.- Begriff der Akzentuierung: Ineinander der Gegensätze und Ineinander aller abhebbaren Strukturmomente-Die Strukturgesetze des Lebendigen überhaupt als der seelischen und organischen Wirklichkeit gemeinsam.- 5. Bedeutung und Umfang des psychologischen Erscheinungsbegriffes 15 Umfassende Bedeutung des psychologischen Erscheinungsbegriffes.- Erster Hauptteil Aufbau und Gliederung der Leibeserscheinung.- I. Das Skelettsystem.- 1. Der "passive Bewegungsapparat".- Momente der Schwere und des Verharrens.- 2. Das Stützsystem.- Momente der Festigkeit und Stabilität, des Haltes und der Widerstandsfähigkeit.- 3. Der form- und gestaltgebende Faktor.- Rahmen und Begrenzung seelischen Erlebens - Mögliche Grade und Richtungen seelischer Differenzierung.- 4. Die Gelenkigkeit.- Möglichkeit und Grad aktiver und passiver seelischer Anpassung.- 5. Die Elastizität.- Maß formelastischer Plastizität und Lebendigkeit - Knöchernes System und gewachsener Charakter.- II. Die Muskulatur.- 1. Der "aktive Bewegungs- und Haltungsapparat".- Bewußtsein des Selbstkönnens und der Eigenkraft.- 2. Die tonische Dauerspannung.- Latente Haltungs- und Bereitschaftsspannung - Enge oder Weite des seelischen Aktionsrahmens.- 3. Die passive Zugfestigkeit.- Momente der Zähigkeit und Gestrafftheit.- 4. Die Differenzierung.- Reiz- und Situationsgemäßheit, Gezügeltheit und Beherrschtheit der Impulse - Art und Grad der Geübtheit.- 5. Die Wahlbeweglichkeit.- Ökonomie der körperlichen Eigenkräfte.- 6. Gruppierung und Schwerpunktsbildung.- Besondere seelische Gerichtetheit und Empfänglichkeit.- 7. Zusammenschau.- Instrument des Willens.- 8. Skelettsystem und Muskulatur.- Form und Gepräge - Natürliche Haltung, natürliche Bewegung -Wirkliche Kraft und Eigenkraft.- III. Die vegetativen Organsysteme.- 1. Das Kreislaufsystem.- Lebenstotale Bedeutung - Besondere Bereitschaft, Einstellung und Gerichtetheit der Gesamtseele.- 2. Das Atmungssystem.- Proportion zwischen Auftrieb und Leichtigkeit einerseits, Schwere und Gewichtigkeit andrerseits - Die Stimmungskonstante - Energieentfaltung, Frische und Kraft der Lebendigkeit.- 3. Kreislauf- und Atmungssystem.- Gemüt (Mut) und Stimmung.- 4. Das Verdauungssystem.- Sättigung und Hunger - Lust und Unlust - Labung und Durst.- 5. Zusammenschau.- Zwei Wurzeln seelischer Dynamik: Gemütsbewegung (Affekt) und Trieb - Seelische Ganzheitlichkeit.- 6. Vegetative Organsysteme und Handlungsapparat.- Seelische Innerlichkeit - Lebendigkeit und Wille - Innere und äußere Bereitstellung (Befangenheit und Unbefangenheit, Echtheit und Unechtheit) - Differenzierung und Ganzheitlichkeit -Elementare Kraft.- IV. Haut und Sinnesorgane.- 1. Die Haut als Ausdrucksorgan.- Geschichtscharakter der Persönlichkeit - Transparent der Innerlichkeit.- 2. Die Haut als Sinnesorgan.- Reizempfänglichkeit empfindungs- und gefühlsmäßiger Art.- 3. Die Sinnesorgane (Das Sehorgan).- "Optisch apperzeptive Bezogenheit" zur Umwelt, optische Konstante unseres Weltbildes - "Fenster der Seele" - Verhängen des inneren Zustandes und Verdeckung der Absichten (Unehrlichkeit und Unechtheit).- 4. Zusammenschau.- Begriff der Sinnlichkeit.- 5. Sinnlichkeit und Beweglichkeit (Haut und Handlungsapparat).- Sensible Bewegungssteuerung - Feinfühligkeit und Intelligenz.- 6. Sinnlichkeit und Innerlichkeit (Haut und vegetative Organsysteme).- Gefühl und Gemüt - Schmerz und Qual.- V. Das Nerve