Die Analyse des Geistes - Russell, Bertrand
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Die "Analyse des Geistes" ist nicht nur brillant und teilweis sogar humorvoll geschrieben, sondern gibt auf viele Grundfragen unseres Seinsverständnisses mit einer Gründlichkeit und Aufrichtigkeit des Denkens Antworten, die auch heute noch gültig und in ihrer Darstellung vorbildlich sind. - Obwohl Bertrand Russell einer jener Denker ist, die wie sein Schüler und Freund Wittgenstein in verschiedenen Epochen ihres Lebens sehr unterschiedliche philosophische Anschauungen vertreten haben, ist doch jede Phase seines Denkens in sich schlüssig. Nachdem R. bis ca. 1918 dem sog. Logischen Atomismus…mehr

Produktbeschreibung
Die "Analyse des Geistes" ist nicht nur brillant und teilweis sogar humorvoll geschrieben, sondern gibt auf viele Grundfragen unseres Seinsverständnisses mit einer Gründlichkeit und Aufrichtigkeit des Denkens Antworten, die auch heute noch gültig und in ihrer Darstellung vorbildlich sind. - Obwohl Bertrand Russell einer jener Denker ist, die wie sein Schüler und Freund Wittgenstein in verschiedenen Epochen ihres Lebens sehr unterschiedliche philosophische Anschauungen vertreten haben, ist doch jede Phase seines Denkens in sich schlüssig. Nachdem R. bis ca. 1918 dem sog. Logischen Atomismus anhing, entwickelt er in diesem Buch eine Weltsicht, die einer Einheit der materiellen und geistigen Welt wieder näher kommt. Viele der hier geäußerten Argumente sind bis heute unwidersprochen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Xenomoi Verlag / xenomoi verlag e.K.
  • Erscheinungstermin: 21. November 2003
  • Deutsch
  • Abmessung: 203mm x 134mm x 24mm
  • Gewicht: 333g
  • ISBN-13: 9783936532296
  • ISBN-10: 393653229X
  • Artikelnr.: 21915904
Autorenporträt
Er engagierte sich in so vielen Bereichen, dass die Fülle gut und gerne in mehrere Leben gepasst hätte. Bertrand Russell (* Trelleck 1872, † Penrhyndeudraeth 1970) war Mathematiker, Philosoph, Gesellschaftskritiker, Logiker, Pazifist und Frauenrechtler und bekam 1950 den Nobelpreis für Literatur zugesprochen, u. a. für sein Werk "Ehe und Moral" (1929) oder sein erstes Buch "Die deutsche Sozialdemokratie" (1896) und weitere gesellschaftspolitische und philosophische Werke. Russell - übrigens ein Freund des Philosophen Ludwig Wittgenstein, den er während seiner Lehrtätigkeit an der Universität Cambridge kennenlernte - war ein Freigeist, mehrfach verheiratet und mit seinen liberalen Ansichten, z. B. zum Frauenwahlrecht, der Stellung der Frau oder der Anerkennung von Homosexualität, der Zeit weit voraus. Christliche Fundamentalisten verhinderten z. B. die Ausübung seines Lehrauftrages an der New Yorker Universität. Der bekennende Agnostiker landete wegen seines pazifistischen Engagements während des Ersten Weltkrieges sogar im Gefängnis und verlor seine Lehrerlaubnis in Cambridge (später lehrte er dort wieder). Bertrand Russell, als Mathematiker vor allem durch die Veröffentlichung der "Principia Mathematica" (1910-1913) zusammen mit Alfred North Whitehead hervorgetreten, war einer breiteren Öffentlichkeit auch durch sein Engagement gegen Wettrüsten, Atomwaffen und einen möglichen Dritten Weltkrieg bekannt. So verfasste er, zusammen mit dem Physiker Albert Einstein, das Russell-Einstein-Manifest und wurde sogar noch mit 89 Jahren zu einer kurzen Gefängnisstrafe verurteilt, weil er zum Widerstand gegen die Staatsgewalt aufgerufen haben soll.