Autonomie und Menschenrechte am Lebensende
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Autonomie ist zu einem zentralen Begriff des medizinethischen Diskurses der letzten Jahre geworden: Wie kann sie am Lebensende umgesetzt werden? Welche Praktiken, welche institutionellen und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen stehen dem im Wege? Und gibt es neben dem menschenrechtlich verankerten Selbstbestimmungsrecht andere Menschenrechte, die am Lebensende besonders gefährdet sind? Antworten hierauf geben Expertinnen und Experten aus den Bereichen Menschenrechte, Medizinrecht, Philosophie, Medizinethik, Literaturwissenschaft, aus der Inneren Medizin, der Palliativ- und der…mehr

Produktbeschreibung
Autonomie ist zu einem zentralen Begriff des medizinethischen Diskurses der letzten Jahre geworden: Wie kann sie am Lebensende umgesetzt werden? Welche Praktiken, welche institutionellen und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen stehen dem im Wege? Und gibt es neben dem menschenrechtlich verankerten Selbstbestimmungsrecht andere Menschenrechte, die am Lebensende besonders gefährdet sind?
Antworten hierauf geben Expertinnen und Experten aus den Bereichen Menschenrechte, Medizinrecht, Philosophie, Medizinethik, Literaturwissenschaft, aus der Inneren Medizin, der Palliativ- und der Rechtsmedizin sowie den Pflege- und Gesundheitswissenschaften.
Abgerundet wird der Band durch ein Interview mit der Behindertenrechtsaktivistin Dinah Radtke zur "Überraschenden Erfahrung von Lebensqualität" bei Menschen, die auf Assistenz und technische Geräte angewiesen sind.
Mit Beiträgen u.a. von Jan P. Beckmann, Heiner Bielefeldt und Oliver Tolmein.
  • Produktdetails
  • Menschenrechte in der Medizin / Human Rights in Healthcare
  • Verlag: Transcript
  • Seitenzahl: 254
  • Erscheinungstermin: Dezember 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 226mm x 149mm x 20mm
  • Gewicht: 402g
  • ISBN-13: 9783837637465
  • ISBN-10: 3837637468
  • Artikelnr.: 46597743
Autorenporträt
Caroline Welsh (PD Dr. phil.) lehrt Germanistik mit wissensgeschichtlichem Schwerpunkt, bes. Literatur und Medizin, an der Universität Erlangen-Nürnberg und der Freien Universität Berlin. Christoph Ostgathe (Prof. Dr. med.) ist Inhaber des Lehrstuhls für Palliativmedizin der Universität Erlangen-Nürnberg und Leiter der Palliativmedizinischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen sowie Vizepräsident der Europäischen Palliativgesellschaft (EAPC). Andreas Frewer (Prof. Dr. med., M.A.) ist Professor für Ethik in der Medizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und European Master in Bioethics. Heiner Bielefeldt (Prof. Dr. Dr. h.c.) ist Inhaber des Lehrstuhls für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik an der Universität Erlangen-Nürnberg und gehört zu den führenden Menschenrechtsexperten in Deutschland. Von 2003 bis 2009 war er Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte sowie von 2010 bis 2016 Sonderberichterstatter über Religions- oder Weltanschauungsfreiheit des UNO-Menschenrechtsrats. 2017 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz erster Güte für sein Engagement im Rahmen der Vereinten Nationen ausgezeichnet.
Rezensionen
"Der Band [liefert] wichtige Impulse für die Diskussion um ein würdevolles Sterben, gerade auch jenseits der Sterbehilfedebatte, und greift hierzu wichtige Erkenntnisse der Disability Studies auf, die dabei helfen können, den Begriff eines Sterbens in Würde praktisch nutzbar zu machen." Sebastian Muders, Zeitschrift für Menschenrechte, 2 (2017) "Ein Buch voll von Daten, wertvollen Analysen und Ausblicken zum Thema Lebensende, basierend auf viel praktischer Erfahrung mit Menschen in Grenzsituationen am Lebensende." F. Kummer, Imago Hominis, 24/2 (2017) "Das Buch ist allein schon durch die Vielzahl an unterschiedlichen Perspektiven lesenswert. Der Leser fühlt sich immer aufs Neue angeregt, die eigene Einstellung kritisch zu prüfen und zu hinterfragen." Hans Wedler, www.socialnet.de, 16.03.2017 Besprochen in: 1 (2017) Gesundheit und Gesellschaft, 3 (2017) XTRA!, 338 (2017)