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Das Zweite Vatikanische Konzil war der revolutionäre Versuch, die Kirche für die Gegenwart zu öffnen: 1965 schaffte Papst Paul VI. die alte römische Liturgie ab. Doch die Krise, der Konflikt zwischen Tradition und Moderne, wurde dadurch nicht behoben. Im Gegenteil. Durch diesen Schritt, schreibt Martin Mosebach in seinem provozierenden Buch, hat sich die Kirche ihrer eigenen Substanz beraubt. Die Lösung kann nur in der Rückkehr zur lateinischen Messe liegen.…mehr

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Produktbeschreibung
Das Zweite Vatikanische Konzil war der revolutionäre Versuch, die Kirche für die Gegenwart zu öffnen: 1965 schaffte Papst Paul VI. die alte römische Liturgie ab. Doch die Krise, der Konflikt zwischen Tradition und Moderne, wurde dadurch nicht behoben. Im Gegenteil. Durch diesen Schritt, schreibt Martin Mosebach in seinem provozierenden Buch, hat sich die Kirche ihrer eigenen Substanz beraubt. Die Lösung kann nur in der Rückkehr zur lateinischen Messe liegen.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Rowohlt Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 320
  • Erscheinungstermin: 16. April 2019
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783644002920
  • Artikelnr.: 54571921
Autorenporträt
Martin Mosebach, geboren 1951 in Frankfurt am Main, war zunächst Jurist, dann wandte er sich dem Schreiben zu. Seit 1983 veröffentlicht er Romane, dazu Erzählungen, Gedichte, Libretti und Essays über Kunst und Literatur, über Reisen, über religiöse, historische und politische Themen. Dafür hat er zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhalten, etwa den Heinrich-von-Kleist-Preis, den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, den Georg-Büchner-Preis und die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt. Er ist Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung, der Deutschen Akademie der Künste in Berlin-Brandenburg sowie der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und lebt in Frankfurt am Main.

Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Fasziniert zeigt sich Rezensent Jochen Hörisch von Martin Mosebachs Apologie des alten römischen Messritus. Nicht, dass er immer einer Meinung mit dem Ästheten und Katholiken Mosebach wäre. Aber auch die Passagen, die ihn zum Widerspruch reizen, findet er brillant. Zwar kann er einiges anfangen mit der zentralen These Mosebachs, nur der klassischen, durch die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils abgeschafften alten lateinischen Messe finde das Wunder der Fleischwerdung des Logos seine angemessene, überzeugende Form. Aber er wirft dann doch die tiefenpsychologisch inspirierte Frage auf, welche destruktiven Kräfte durch den strengen Ritus abgewehrt werden. So sieht er durch die alten liturgischen Hochrituale die Möglichkeit verstellt, die Eucharistie "wirklich ernst zu nehmen", das heißt "dankbar zu akzeptieren, dass der ewige Logos zeitliches Fleisch geworden ist". Zurückhaltend betrachtet er ferner Modebachs fundamentale Kritik am Ungeist von 1968.

© Perlentaucher Medien GmbH

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 05.10.2012

Die Avantgarde des
Althergebrachten
Der Schriftsteller Martin Mosebach hat ein Händchen dafür, sich mit dem intellektuellen Mainstream anzulegen. Mal bezeichnet er sich selbst genüsslich als Reaktionär, mal verstört er uns mit der Forderung eines Blasphemieverbots. Aber: Man muss Mosebach nicht mögen, und man muss kein gläubiger Katholik sein, um sich von seiner Aufsatzsammlung „Häresie der Formlosigkeit“ fesseln zu lassen, die so viel mehr ist als der ihm gern unterstellte „Kreuzzug für die alte römische Liturgie“.
  Die facettenreiche Auseinandersetzung mit dem großen Traditionsbruch der katholischen Kirche nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil lässt sich höchst erhellend lesen als Reflexion über das Verhältnis von Liturgie und Kunst, Ritus und Geschichte, über den Sinn des Sakralen und den Avantgardismus des Althergebrachten. Vor allem aber geht es hier um die Beziehung zwischen Inhalt und Form und um anti-ästhetische Affekte als Zeitphänomen. Und mitten in Mosebachs stilistischer Eleganz bringt ein Gedicht des denkbar kirchenfernen Robert Gernhardt die Misere moderner klerikaler Baugesinnung auf den Punkt: „St. Horten in Ahaus“. Das sitzt.
KRISTINA MAIDT-ZINKE
    
Martin Mosebach:
Häresie der Formlosigkeit.
Die römische Liturgie
und ihr Feind. dtv,
München 2012,
256 Seiten, 9,90 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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