In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod - Kluge, Alexander

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Der Band macht lange vergriffene Texte Alexander Kluges zu Medien und Medienpolitik wieder zugänglich, ergänzt durch neuere Arbeiten - scharfsinnige und geistreiche Analysen, die nichts an Aktualität eingebüßt haben. Alexander Kluge ist vieles in einer Person: Literat und Filmemacher, Gesellschaftskritiker und Medientheoretiker und, seit den späten achtziger Jahren, auch Fernsehautor. Im Mittelpunkt seiner theoretischen Beschäftigung mit Film und Filmpolitik steht das Verhältnis von Erfahrung und medial vermittelter Wirklichkeit. Wie gelingt es Filmen, der vielschichtigen und hochkomplexen…mehr

Produktbeschreibung
Der Band macht lange vergriffene Texte Alexander Kluges zu Medien und Medienpolitik wieder zugänglich, ergänzt durch neuere Arbeiten - scharfsinnige und geistreiche Analysen, die nichts an Aktualität eingebüßt haben. Alexander Kluge ist vieles in einer Person: Literat und Filmemacher, Gesellschaftskritiker und Medientheoretiker und, seit den späten achtziger Jahren, auch Fernsehautor. Im Mittelpunkt seiner theoretischen Beschäftigung mit Film und Filmpolitik steht das Verhältnis von Erfahrung und medial vermittelter Wirklichkeit. Wie gelingt es Filmen, der vielschichtigen und hochkomplexen Wahrnehmung gerecht zu werden, mit der wir die Wirklichkeit strukturieren? Kluges Verständnis von Film basiert auf einem eigensinnigen Realismus-Begriff, der das audiovisuelle Medium als intelligible Struktur und komplexes Werkzeug realer gesellschaftlicher Kommunikation begreift.
  • Produktdetails
  • Texte zum Dokumentarfilm Nr.5
  • Verlag: Guámann, Reinald / Vorwerk 8, Verlag
  • 3. Auflage
  • Seitenzahl: 319
  • Erscheinungstermin: Oktober 1999
  • Deutsch
  • Abmessung: 213mm x 134mm x 27mm
  • Gewicht: 376g
  • ISBN-13: 9783930916283
  • ISBN-10: 3930916282
  • Artikelnr.: 08399335
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Die Edition von Kluge-Texten zu Kino, Film und Politik bringt neben vielem Bekannten aus vierzig Jahren auch Erstveröffentlichungen, schreibt Stefanie Schwetz, so beispielsweise ein Gespäch des Regisseurs und Autors mit Theo Angelopoulous aus Anlass von dessen Film "Der Blick des Odysseus". Da jedoch der historische Kontext der meisten Beiträge längst nicht mehr existiert, fragt sich die Rezensentin, ob der Band am Ende doch nur in der Hand von Bibliothekaren und "Liebhabern" landen wird. Dass die Reflexion "menschlicher Erfahrung", ein von Kluge emphatisch besetzter Begriff, womöglich nur noch den "eigenen Abschied von Gestern" evoziert, stimmt sie offenbar nicht besonders traurig.

© Perlentaucher Medien GmbH