Sexuelle Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe - Linke, Torsten
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Sexuelle Bildungsangebote in der Jugendhilfe sind notwendig - und für das Sprechen über Sexualität ist Vertrauen die Basis. Torsten Linke zeigt auf, wie eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung im sozialpädagogischen Alltag entsteht und welche Anforderungen sich hierdurch an pädagogische Fachkräfte ergeben. Denn ein professioneller Umgang mit Sexualität und sexualisierter Gewalt in diesem Arbeitsbereich ist für eine angemessene Begleitung von Jugendlichen in ihrer Entwicklung unverzichtbar. Über Interviews gewonnene empirische Ergebnisse liefern dabei wertvolle Einblicke in die Interessen und…mehr

Produktbeschreibung
Sexuelle Bildungsangebote in der Jugendhilfe sind notwendig - und für das Sprechen über Sexualität ist Vertrauen die Basis. Torsten Linke zeigt auf, wie eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung im sozialpädagogischen Alltag entsteht und welche Anforderungen sich hierdurch an pädagogische Fachkräfte ergeben. Denn ein professioneller Umgang mit Sexualität und sexualisierter Gewalt in diesem Arbeitsbereich ist für eine angemessene Begleitung von Jugendlichen in ihrer Entwicklung unverzichtbar. Über Interviews gewonnene empirische Ergebnisse liefern dabei wertvolle Einblicke in die Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen und offenbaren zugleich deren Vulnerabilität in dieser Lebensphase. Daraus ableitend entwickelt Linke für Praxis wie Wissenschaft gleichermaßen relevante Gedanken zu Vertrauenskonzepten.

Description:

Offers of sexual education in youth welfare are necessary - and trust is the basis for talking about sexuality. Torsten Linke shows how a trusting working relationship is created in everyday socio-pedagogical life and what demands are placed on educational specialists as a result. After all, a professional approach to sexuality and sexualized violence in this field of work is indispensable for the appropriate support of young people in their development. Empirical results obtained through interviews provide valuable insights into the interests and needs of young people and at the same time reveal their vulnerability in this phase of life. Based on these findings, Linke develops ideas on concepts of trust that are equally relevant for both practice and science.
  • Produktdetails
  • Angewandte Sexualwissenschaft
  • Verlag: Psychosozial-Verlag
  • Artikelnr. des Verlages: 2944
  • Seitenzahl: 485
  • Erscheinungstermin: Februar 2020
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 149mm x 38mm
  • Gewicht: 702g
  • ISBN-13: 9783837929447
  • ISBN-10: 3837929442
  • Artikelnr.: 58319190
Inhaltsangabe
Inhalt

Danksagung

Teil I

1 Einleitung
1.1 Einführende Überlegungen und Ausgangslage zum Untersuchungsanliegen
1.2 Fragestellung, Vorgehen und Gliederung der Arbeit
1.3 Einfluss des persönlichen Vorverständnisses und Vorwissens auf das Untersuchungsanliegen

Teil II

2 Jugendhilfe und Jugendsexualität
2.1 Kinder- und Jugendhilfe
2.1.1 Historischer Zugang I: Von der Jugendfürsorge zur Jugendhilfe
2.1.2 Historischer Zugang II: Von der Jugendpflege zur Jugendarbeit
2.1.3 Grundlegende strukturelle Bedingungen
2.1.4 Begriffsbestimmung
2.1.5 Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe
2.1.5.1 Kinder- und Jugendarbeit
2.1.5.2 Hilfen zur Erziehung
2.1.5.3 Konzepte der Jugendhilfe unter einer sozialräumlichen und adressat_innenorientierten Perspektive
2.1.6 Spezielle und aktuelle Herausforderungen an Jugendhilfe
2.2 Jugendsexualität
2.2.1 Studien zu Jugendsexualität - ein Überblick
2.2.2 Jugendsexualität - Einordnung und aktuelle Entwicklungen
2.2.3 Prävalenz und Risikofaktoren zu sexualisierter Gewalt bei Jugendlichen
2.3 Zusammenfassung

3 Bildung und Jugendhilfe
3.1 Ausführungen zum Bildungsbegriff
3.1.1 Bildung, Erziehung und Sozialisation - begriffliche Einordnungen und Abgrenzungen
3.1.2 Bildung - Annäherung an einen Begriff
3.1.3 Die Einbindung des Emanzipationsgedankens in Bildungskonzepte
3.1.4 Bildung als Prozess - Herausforderung für Jugendliche und die Jugendhilfe
3.2 Bildungszugänge und -perspektiven in der Jugendhilfe
3.2.1 Bildung und Soziale Arbeit
3.2.2 Strukturelle Benachteiligungen: Zusammenhänge zwischen Bildung, familiären Bedingungen und sozioökonomischer Situation
3.2.3 Bildung in der Jugendarbeit
3.2.4 Partizipation - Möglichkeiten der (offenen) Kinder- und Jugendarbeit
3.3 Intersektionale Bildungsarbeit
3.3.1 Intersektionalität - Entstehung und Begriff
3.3.2 Intersektionalität - Modelle und Konzepte
3.3.3 Intersektionalität in der (Bildungs-)Arbeit mit Jugendlichen
3.4 Sexuelle Bildung als spezielles Bildungsangebot
3.4.1 Sexuelle Bildung
3.4.2 Sexualerziehung, Sexualaufklärung, Sexualpädagogik, sexuelle Bildung - begriffliche Einordnung
3.4.3 Sexuelle Bildung als Querschnittsaufgabe
3.4.4 Sexuelle Bildung als Bestandteil der Jugendhilfe
3.4.5 Anforderungen an die Professionalität in pädagogischen Beziehungen
3.4.6 Sexuelle Bildung und Prävention sexualisierter Gewalt
3.5 Zusammenfassung: Sexuelle Bildung als Herausforderung für die Jugendhilfe

Teil III

4 Anlage und Durchführung der empirischen Untersuchung
4.1 Theoretische Grundlegung
4.1.1 Erkenntnisinteresse und Forschungsfragen im Kontext forschungsmethodischer Überlegungen
4.1.2 Überlegungen zu einem qualitativen Forschungsansatz
4.1.3 Forschungsethische Abwägungen
4.1.4 Die Grounded Theory: Forschungsstil und Methode
4.2 Die Datenerhebung
4.2.1 Interviews als Form der Datenerhebung
4.2.2 Das teilstrukturierte Interview
4.2.3 Auswahl der Stichprobe und theoretisches Sampling
4.2.4 Feldzugang
4.2.5 Übersicht der Interviews
4.3 Forschungsmethodisches Vorgehen bei der Auswertung der Interviews
4.3.1 Die Codierverfahren der Grounded Theory
4.3.2 Verlässliche Beziehungen - Der Weg zu einer Kategorie
4.3.2.1 Exemplarische Beschreibung der Bildung von Codes und Kategorien
4.3.2.2 Kontrastierung von Codes und Kategorien
4.3.2.3 Einordnung in ein paradigmatisches Modell
4.3.2.4 "Darauf kann man zählen"
4.3.2.5 Kommunikation über sexuelle Themen
4.4 Reflexionen zum forschungsmethodischen Vorgehen
4.4.1 Die Bedeutung von (Selbst-)Reflexivität in der Grounded Theory
4.4.2 Reflexion zum Feldzugang
4.4.3 Vertrauen in der Interviewsituation
4.4.4 Reflexion einer Interviewsituation
4.4.5 Umgang mit Fragen der Anonymisierung und Pseudonymisierung
4.4.6 Reflexion zum Unbehagen im Umgang mit Fragen der Anonymisierung und Pseudonymisierung
4.5 Zusammenfassung

Teil IV

5 Ergebnisse der empirischen Untersuchung: Die Bedeutung von Vertrauenskonzepten Jugendl