Nicht lieferbar
Das Konzept des Sozialkapitals - Seubert, Sandra
Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt

    Broschiertes Buch

Sozialkapital ist im Zusammenhang mit der Frage nach den Grundlagen einer lebendigen Bürgergesellschaft ins Zentrum demokratietheoretischer Diskussionen gerückt. Insofern Sozialkapital mit dem Vermögen zu sozialer Kooperation verbunden wird, soll es gesellschaftliche Integration fördern. Unter welchen Bedingungen aber kann es auch zur Absonderung von Individuen und sozialen Gruppen führen und soziale Ungleichheit verstärken? In dem Buch wird der Versuch unternommen, die Potenziale und Grenzen des Konzepts für eine demokratietheoretische Analyse neu zu bewerten. Sandra Seubert schlägt ein…mehr

Produktbeschreibung
Sozialkapital ist im Zusammenhang mit der Frage nach den Grundlagen einer lebendigen Bürgergesellschaft ins Zentrum demokratietheoretischer Diskussionen gerückt. Insofern Sozialkapital mit dem Vermögen zu sozialer Kooperation verbunden wird, soll es gesellschaftliche Integration fördern. Unter welchen Bedingungen aber kann es auch zur Absonderung von Individuen und sozialen Gruppen führen und soziale Ungleichheit verstärken? In dem Buch wird der Versuch unternommen, die Potenziale und Grenzen des Konzepts für eine demokratietheoretische Analyse neu zu bewerten. Sandra Seubert schlägt ein Verständnis von Sozialkapital vor, das die integrationstheoretische Perspektive (in der Tradition von Robert Putnam) mit der machtkritischen Perspektive (in der Tradition von Pierre Bourdieu) verbindet.
  • Produktdetails
  • Verlag: Campus Verlag
  • Seitenzahl: 282
  • Erscheinungstermin: September 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 213mm x 140mm
  • Gewicht: 358g
  • ISBN-13: 9783593390482
  • ISBN-10: 3593390485
  • Artikelnr.: 26386005
Autorenporträt
Sandra Seubert ist Professorin für Politische Philosophie an der Universität Frankfurt.
Inhaltsangabe
Inhalt

Einleitung 9
1. Demokratie, Bürgergesellschaft und Sozialkapital:
Ein Problemaufriss 23
1.1 Der Diskurs der Bürgergesellschaft zwischen
Bürgerbeteiligung und neuer Staatlichkeit 23
1.2 Zur politiktheoretischen Konzeptualisierung der
Bürgergesellschaft 30
1.3 Bürgerschaftliches Engagement und Sozialkapital 38
1.4 Sozialkapital und Solidarität 43

2. Gute Bürger - Gute Institutionen: What makes democracy work? 52
2.1 Das Konzept der Zivilgesellschaft bei Robert Putnam 52
2.2 Institutionelle Performanz und der Output der Demokratie 56
2.3 Chamäleon oder Wolf im Schafspelz?
Putnams kommunitaristische Agenda 63

3. Kooperation und gesellschaftlicher Zusammenhalt:
Putnams Konzept des Sozialkapitals 72
3.1 Sozialkapital und Theorien kollektiven Handelns 72
3.2 Strukturelle und kulturelle Dimensionen des Sozialkapitals 74
3.3 Interne und externe Effekte 78
3.4 Sozialkapital als öffentliches Gut 83
3.5 Resümee I: Zum Erklärungsanspruch des Konzepts 90

4. Normative Potentiale zivilgesellschaftlicher Assoziationen 100
4.1 Freiwilligkeit 101
4.2 Normen der Reziprozität 105
4.3 Vertrauen 111
4.4 Jenseits assoziationstheoretischer Perspektiven 115

5. Ziviles und unziviles Sozialkapital 118
5.1 Wann ist Zivilgesellschaft "schlecht"? Zur Differenzierung
unterschiedlicher Formen von Sozialkapital 118
Exkurs: Sozialkapital und der kulturelle Wandel
des Geschlechterverhältnisses 132
5.2 Kulturelle Differenz oder soziale Ungleichheit?
Sozialkapital und die Bedeutung sozialer Gruppen 135
5.3 Die Frage der Kongruenz: Zum Verhältnis von
Zivilgesellschaft und liberaler Demokratie 148

6. Kampf um Distinktion: Bourdieus Konzept des Sozialkapitals 162
6.1 Allgemeiner sozialtheoretischer Hintergrund 162
6.2 Differenzierung der verschiedenen Kapitalformen 166
6.3 Die Ökonomie sozialer Kämpfe 174
6.4 Resümee II: Überlegungen zu einer übergreifenden
Theorie des Sozialkapitals 181

7. Institutionelle Ermutigungsbedingungen sozialer Kooperation 192
7.1 Zur demokratietheoretischen Bedeutung generalisierten
Vertrauens 192
7.2 Genese von Vertrauen aus der Institutionalisierung von Misstrauen: Piotr Sztompka 197
7.3 Das sozialisatorische Potential institutioneller Ordnung:
Claus Offe 203
7.4 Institutionell vermitteltes Vertrauen als republikanisches
Ethos: Philip Pettit 209
7.5 Institutionen als Erfahrungsraum 223

8. Sozialkapital in der Netzwerkgesellschaft 234
8.1 Die Auflösung der "nationalen Konstellation" 234
8.2 Netzwerkgesellschaft und die Krise der Sozialintegration 238
8.3 Netzwerkethik und der "neue Geist des Kapitalismus" 246
8.4 Eine Ideologie der Aktivität? 262

Schluss 266
Literatur 271
Rezensionen
"Für jene, die an einer differenzierten und umfassenden Analyse des Konzepts Sozialkapital interessiert sind, kann diese Arbeit einen erheblichen Nutzen erbringen." (socialnet, 01.03.2010)