Bildung im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung - Fischer, Erhard
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Alle Kinder und Jugendlichen sind auf Bildung und Erziehung und einen theoriegeleiteten und didaktisch und methodisch qualitativ hochwertigen Unterricht in der Schule angewiesen. Dies gilt besonders für Kinder und Jugendliche (mit geistiger Behinderung), die nicht (so) schnell und erfolgreich lernen und einen umfänglichen Förderbedarf in allen Lern- und Lebensbereichen aufweisen. Was aber meint und beinhaltet schulische Bildung, und welche individuellen Ausgangs- und sozialen Lebensbedingungen können diesen Prozess einschränken und "be-hindern"? Ergeben sich daraus besondere didaktische und…mehr

Produktbeschreibung
Alle Kinder und Jugendlichen sind auf Bildung und Erziehung und einen theoriegeleiteten und didaktisch und methodisch qualitativ hochwertigen Unterricht in der Schule angewiesen. Dies gilt besonders für Kinder und Jugendliche (mit geistiger Behinderung), die nicht (so) schnell und erfolgreich lernen und einen umfänglichen Förderbedarf in allen Lern- und Lebensbereichen aufweisen. Was aber meint und beinhaltet schulische Bildung, und welche individuellen Ausgangs- und sozialen Lebensbedingungen können diesen Prozess einschränken und "be-hindern"? Ergeben sich daraus besondere didaktische und methodische Erfordernisse? Und welche übergreifenden Prinzipien können einen Unterricht leiten, so dass Schüler mit ganz unterschiedlichen subjektiven Interessen und Erfahrungen sich aktiv entwickeln und (ihre) Welt erschließen können?
  • Produktdetails
  • UTB Uni-Taschenbücher Bd.3067
  • Verlag: Klinkhardt / UTB
  • Seitenzahl: 279
  • Erscheinungstermin: 17. September 2008
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 149mm x 20mm
  • Gewicht: 375g
  • ISBN-13: 9783825230678
  • ISBN-10: 3825230678
  • Artikelnr.: 23330717
Autorenporträt
Fischer, Erhard§Prof. Dr. Erhard Fischer ist Inhaber des Lehrstuhls für Sonderpädagogik - Pädagogik bei geistiger Behinderung an der Universität Würzburg.
Inhaltsangabe
Vorwort 91 Einleitung: Schulische Bildung im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung 112 Schüler im Förderschwerpunkt "geistige Entwicklung" 152.1 Zur Komplexität von "Behinderung" 152.2 Behinderung im Kontext der ICF 202.3 Übergreifende Annahmen zu Entwicklung und Lernen 233 Schulische Bildung 273.1 Aktueller Stand und Organisationsformen 273.1.1 Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung 293.1.2 Abteilungen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung an anderen Schulen 323.1.3 Sonderpädagogische Förderzentren, schulische Integration und gemeinsamer Unterricht 353.1.4 Beschulung im berufsbildenden Bereich 393.1.5 Verteilung und Häufigkeiten 403.2 Ziele und Inhalte von Unterricht 423.2.1 Bildung und Erziehung 423.2.2 Ziele von Bildung und Erziehung 503.2.3 Inhalte von Bildung und Erziehung 543.3 Zusammenfassung 564 Didaktische Grundlagen und Modelle 594.1 Ausgangsfragen 594.2 Grundlegende Begriffe 604.2.1 Lernen 604.2.2 Lehren 624.2.3 Unterricht 634.2.4 Didaktik als Theorie des Lehrens und Lernens 644.3 Didaktische Modelle als Orientierung 674.3.1 Vorüberlegungen und Überblick 674.3.2 Bildungstheoretische Didaktik - oder die Frage nach dem "Was" 704.3.3 Lehrtheoretische Didaktik - oder die Frage nach dem "Wie" 774.3.4 Exkurs: Zum Spannungsfeld von Lehren und Lernen 804.4 Schüler als Gestalter ihrer Welt - Didaktik aus einer konstruktivistischen Perspektive 824.4.1 Vorüberlegungen 824.4.2 Konstruktivistische Grundlagen 834.4.3 Didaktische Folgerungen 884.4.4 Kritische Anfragen 974.5 Zusammenfassung und Folgerungen 1015 Unterrichtskonzepte 1055.1 Vorüberlegungen 1055.2 Methodische Grundlagen und -fragen 1065.3 Unterrichtskonzepte in der "Schule für Geistigbehinderte" früher und heute 1075.4 Handlungsbezogener Unterricht und Projektorientierung 1135.4.1 Handeln - Grundlagen und Begründung 1145.4.2 Handlungsbezogener Unterricht 1185.4.3 Theoretische Fundierung und Ausdifferenzierung 1225.4.4 Möglichkeiten und Bereiche der Umsetzung 1325.4.5 Grenzen eines handlungsbezogenen Unterrichts 1475.5 "Offene" Lehr- und Lernformen 1505.5.1 Entwicklung und Begründung 1505.5.2 Lernen an Stationen 1555.5.3 Wochenplanarbeit 1575.5.4 Freiarbeit 1595.5.5 Kritische Anfragen 1635.5.6 Spiel(en) 1665.6 "Geschlossene" Lehr- und Lernformen 1705.6.1 Vorüberlegungen 1705.6.2 Begriffsbestimmung und Merkmale 1725.6.3 Einige Beispiele für eher geschlossene Lehrformen 1855.6.4 Fazit: Vor- und Nachteile im Vergleich 1955.7 Basale Pädagogik und Unterrichtskonzepte bei Schülern mit schwerer geistiger Behinderung - ein Exkurs 1995.8 Zusammenfassung 2066 Subjektive Didaktik im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung 2096.1 Ausgangsfragen und Überblick 2096.2 Das Subjekt als Ausgangpunkt: Schüler gestalten (ihre) Wirklichkeit 2116.3 Jeder Schüler nimmt die Welt anders wahr und erlebt und konstruiert Wirklichkeit individuell 2136.4 Das Verhalten von Schülern unterliegt individuellen Handlungs- und Beweggründen und folgt einer subjektiven Logik 2176.5 (Um-)Lernen beinhaltet persönliche Sinnstiftung in Bedeutungszusammenhängen 2196.6 Unterricht knüpft an Interessen an, provoziert Betroffenheit und zielt auf persönliche Sinnstifung und "Eigenwelterweiterung" 2226.7 Es gilt subjektive Ausgangslagen einzuschätzen und Verhalten zu verstehen 2266.8 Schüler lernen vor allem "handlungsbezogen" und (auch) durch Fehler 2306.9 Bildung und Erziehung im Unterricht erfolgen in sozialen Beziehungen 2326.10 Unterricht orientiert sich auch an sachlichen und fachlichen Voraussetzungen 2346.11 Spezifische Hilfen sind im Unterricht erforderlich: Elementarisierung über Strukturierung und Reduktion 2356.12 Auf in übergreifende Handlungen kann nicht verzichtet werden 2366.13 Rolle und Selbstverständnis der Lehrpersonen ändern sich 2387 Konsequenzen für die Planung und Vorbereitung von Unterricht 2437.1 Vorüberlegungen: Zur Notwendigkeit und Unverzichtbarkeit einer Unterrichtsvorbereitung 2437.2 Planung
Rezensionen
Aus: Sonderpädagogische Förderung in NRW - Sebastian Barsch - 2/2009
Gerade für Studierende und interessierte Kollegen an Schulen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung bietet Fischer wohltuend aufbereitetes, gut lesbares und durch Praxisbeispiele ergänztes didaktisches Grundlagenwissen.