»...und wenn der Faden reißt, will ich nur noch zuschlagen!« - Pav, Ursula
34,90 €
versandkostenfrei*

inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln

    Broschiertes Buch

In stationären sozialtherapeutischen Einrichtungen werden häufig Jugendliche behandelt, die massives gewalttätiges und selbstdestruktives Verhalten zeigen. Ihr psychisches Erleben ist durch Ängste, Aggressionen und archaische Abwehrmaßnahmen gekennzeichnet. Die große Herausforderung in der sozialpädagogischen Arbeit besteht darin, ihrem aggressiven Agieren grenzensetzend und zugleich entwicklungsfördernd zu begegnen.
Das vorliegende Buch vermittelt Orientierungshilfen für den Umgang mit gewalttätigen Jugendlichen am Beispiel eines Gewaltpräventionsprojekts, das an Konzepten der
…mehr

Produktbeschreibung
In stationären sozialtherapeutischen Einrichtungen werden häufig Jugendliche behandelt, die massives gewalttätiges und selbstdestruktives Verhalten zeigen. Ihr psychisches Erleben ist durch Ängste, Aggressionen und archaische Abwehrmaßnahmen gekennzeichnet. Die große Herausforderung in der sozialpädagogischen Arbeit besteht darin, ihrem aggressiven Agieren grenzensetzend und zugleich entwicklungsfördernd zu begegnen.

Das vorliegende Buch vermittelt Orientierungshilfen für den Umgang mit gewalttätigen Jugendlichen am Beispiel eines Gewaltpräventionsprojekts, das an Konzepten der psychoanalytischen Pädagogik orientiert ist. In ausführlichen Falldarstellungen demonstriert die Autorin, dass Instrumente der Gewaltprävention nur dann dauerhaft wirksam sein können, wenn sie im Rahmen einer tragfähigen Beziehung angewandt werden und sich dadurch Verhandlungsspielräume eröffnen.
  • Produktdetails
  • Psychoanalytische Pädagogik
  • Verlag: Psychosozial-Verlag
  • Seitenzahl: 307
  • Erscheinungstermin: April 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 149mm x 25mm
  • Gewicht: 457g
  • ISBN-13: 9783837925555
  • ISBN-10: 3837925552
  • Artikelnr.: 44139088
Inhaltsangabe
Vorwort Gertraud Diem-Wille Vorwort der DirektorInnen des HPZ Hinterbrühl Ulrike Bürger, Ernst Tatzer Einleitung 1 Rahmenbedingungen und Grundlagen 1.1 Beschreibung der Institution 1.2 Das Projekt 1.2.1 Grundlagen der Gewaltpravention 1.2.2 Die Einbettung in das Konzept der Einrichtung 1.2.3 Die Ubungsabfolge 1.2.4 Paul und Max: Einführung in die Falldarstellungen 1.2.5 Die erste Stunde 1.3 Warum psychoanalytisch-padagogisch? 1.4 Warum Kasuistik und Beobachtung? 2. Annaherungen an die innere Welt 2.1 Aggression und Gewalt als Folge und Ausdruck verletzter Entwicklung 2.1.1 Intrapsychische und dyadische Aspekte 2.1.2 "Bevor ich mich zu Tode fürchte, bring ich einen Anderen um!" 2.2 Adoleszenz 2.2.1 Identitatsbildung als adoleszente Entwicklungsaufgabe 2.2.2 Trauma und adoleszente Entwicklung 2.2.3 Strukturelle Storungen im Jugendalter 2.2.4 Spezifische Verstrickungen im Behandlungsverlauf 2.3 Innere und außere Struktur 2.3.1 Psychische Struktur 2.3.2 Die Konsolidierung eines inneren Raums und die Bedeutung der Triangulierung 2.3.3 Außere Struktur und ihre Funktionen für die Entwicklung 2.3.4 Die Notwendigkeit von Verhandlungsspielraumen 2.4 Grundlegende psychoanalytische Denkmodelle 2.4.1 Fordernder Dialog (Leber) 2.4.2 Mentalisierung (Fonagy/Target) 2.4.3 Containment (Bion) 2.4.4 Holding Function (Winnicott) 2.4.5 Wiedergutmachung (Klein/Winnicott) 2.4.6 Ubertragung/Gegenübertragung (unter besonderer Berücksichtigung projektiv-identifikatorischer Prozesse) 3 Wie und wodurch wirken Ubungen zur Gewaltpravention? 3.1 Paul oder über das Zusammenfügen gerissener Faden 3.1.1 "Willst du, dass ich mitkomme? Willst du, dass ich existiere?" 3.1.2 Die Eroffnung von Denk- und Reflexionsraumen 3.1.3 Die Arbeit mit der Lebenskurve 3.2 Max oder eine Eisenstange ist kein Faden 3.2.1 "Was soll das überhaupt?" 3.2.2 Die Eroffnung von Denk- und Reflexionsraumen 3.2.3 Die Arbeit mit der Lebenskurve 3.3 Fazit aus den Beobachtungen 3.3.1 Wovon haben Paul und Max profitiert? 3.3.2 Was haben die PadagogInnen gewonnen? 3.3.3 Das Sammeln von diagnostischem Material 3.4 Uberlegungen zur Wirkungsweise vor dem Hintergrund psychoanalytischer Konzepte 3.5 Hinweise für die Anwendung 3.5.1 Zur Funktion des Rahmens 3.5.2 Ubergange und Zwischenraume: Transfer in den Alltag und padagogische Verantwortung 3.5.3 Leitfaden zur Anwendung 4 Am Anfang war das Team: Person- und teambezogene Voraussetzungen für professionelles Handeln 4.1 Intra- und interpersonelle Kompetenzen 4.1.1 Psychoanalytisch-padagogisches Wissen 4.1.2 Ein ausgewogenes Verhaltnis von Nahe und Distanz 4.1.3 Die Anerkennung der Bedeutung von scheinbar Bedeutungslosem 4.1.4 Entweder und Oder: Das Ertragen und die Integration von Ambivalenzen und Paradoxien 4.1.5 Humor: Abwehr, Brücke und Spielraum 4.1.6 Es aushalten, im Grunde eine dauernde Krankung zu sein 4.1.7 Sympathie mit der Storung 4.1.8 Die Forderung nach radikaler Selbstreflexion 4.1.9 Interpersonelle Kompetenzen 4.2 Intra- und interdisziplinare Aspekte 4.2.1 Identitat als Berufsgruppe 4.2.2 An einem Strang ziehen 4.2.3 Konkurrenzen 4.2.4 Leitungsaufgaben 4.3 Zusammenfassung der grundsatzlichen padagogischen Aufgaben Literatur
Rezensionen
"Das Faszinosum dieses Buches liegt zweifellos in der Tatsache, dass hier auf dem Hintergrund psychoanalytischer Konzepte detailliert die Arbeitsbereiche einer sozialtherapeutischen Station in Hinblick auf Gewaltprävention für schwer traumatisierte Kinder und Jugendliche dokumentiert und beschrieben werden." Gerta Steinringer, Behindertenpädagogik. Vierteljahresschrift für Behindertenpädagogik und Integration Behinderter in Praxis, Forschung und Lehre, Heft 2, 2017, 56. Jahrgang