Titan Quest
Zur Bildergalerie
Statt 31,99 €**
28,99 €
versandkostenfrei*

inkl. MwSt.
**Früherer Preis
Sofort lieferbar
14 °P sammeln

    PlayStation 4

Brian Sullivan, dem Co-Entwickler von Age of Empires, und Randall Wallace, dem Autor von Braveheart, bringen uns ein brandneues, innovatives Action-Rollenspiel, das im Griechenland, Ägypten und Asien der Antike angesiedelt ist.
Die Titanen sind aus ihrem ewigen Gefängnis ausgebrochen und bringen Chaos und Zerstörung auf die Erde. Die Götter suchen einen Helden, der in dem epischen Kampf, der über das Schicksal von Menschen und Göttern entscheiden wird, das Blatt zu ihren Gunsten wenden kann. Features:
Entdecken Sie die Welt der Antike - schalten Sie arkane Mysterien frei und besiegen
…mehr

Produktbeschreibung
Brian Sullivan, dem Co-Entwickler von Age of Empires, und Randall Wallace, dem Autor von Braveheart, bringen uns ein brandneues, innovatives Action-Rollenspiel, das im Griechenland, Ägypten und Asien der Antike angesiedelt ist.

Die Titanen sind aus ihrem ewigen Gefängnis ausgebrochen und bringen Chaos und Zerstörung auf die Erde. Die Götter suchen einen Helden, der in dem epischen Kampf, der über das Schicksal von Menschen und Göttern entscheiden wird, das Blatt zu ihren Gunsten wenden kann.
Features:
  • Entdecken Sie die Welt der Antike - schalten Sie arkane Mysterien frei und besiegen Sie auf ihrer Reise zum Pantheon, den großen Pyramiden, den hängenden Gärten von Babylon, der chinesischen Mauer und anderen legendären Orten die Bestien verschiedener antiker Mythologien
  • Besiegen Sie legendäre Monster - kämpfen Sie in der spannenden Kampagne gegen furchterregende Monster und mythische Bestien und entscheiden Sie das Schicksal allen Lebens.
  • Extrem anpassbare Charaktere: Bauen Sie ihren Charakter auf und passen Sie ihn in 28 Klassen und mit über 1.000 einzigartigen und legendären Gegenständen an, um den ultimativen Helden zu erschaffen.
  • Online-Multiplayer-Gameplay: Fordern Sie andere Spieler heraus, ihre Kartenkreationen in schnellen, actionreichen Online-Koop-Spielen für 2-6 Spieler zu erleben.
  • Titan Quest erstrahlt im neuen Glanz: Erstmals für die aktuellen Konsolen und mit stimmungsvoller HD-Grafik, größerer Kameraentfernung und skalierbarer Benutzeroberflächengröße.
  • Produktdetails
  • Hersteller: THQ
  • Erscheinungstermin: 20. März 2018
  • USK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • EAN: 9120080071866
  • Artikelnr.: 50405856
Rezensionen
Junge, Junge, manchmal reagiert die Softwareindustrie wirklich auf den Punkt! Mit prophetischer Weitsicht, tiefem Verständnis der deutschen Seele und nachgerade weltmeisterlicher Ballgenauigkeit bringen die Entwickler von Iron Lore Titan Quest auf den grünen Rasen und in die Händlerregale. Titan Quest ist ein lebensnahes Sportrollenspielsim, in dem der Spieler in die Haut des deutschen Weltklassetorwarts Oliver Kahn schlüpft und aus der Egoperspektive die Spiele der deutschen Fussballnationalmannschaft von der Ersatzbank aus erlebt. Nach der sehr kurzen Charaktererstellung, geht es direkt auf die Bank und der 'Titan' übt sich im Langzeitsitzen, ausdruckslos gucken und Zähne knirschen. Dabei gilt es erfolgreich den ständig steigenden Blutdruck und die wahnsinnige Wut in positive Energie, sprich freundliche Ratschläge an Lolli Lehmann umzusetzen. Ziel des neuartigen Genremixes ist es, solange gute Miene zum bösen Spiel zu machen, bis man im kleinen (!) Finale endlich zum Einsatz kommt und auf dem Gipfel der Popularität seinen Abschied verkündet. Original Filmschnipsel aus der Mannschaftsdusche und die integrierten Minispielchen 'Rasen sprengen' und 'Klinsmann köpfen' runden den gelungenen Auftritt ab. Großes Kino - klare Kaufempfehlung!

Trotzige Titanen

Die Wahrheit ist wie immer weitaus profaner, denn Titan Quest verspricht mitnichten ein neuartiges Spielprinzip, sondern beschreitet den komfortablen und ausgetretenen Diablo-Pfad. Kein schlechter Plan wie es scheint, denn Diablo ist immer noch in den Budgethitlisten zu finden und artverwandte Spiele wie z.B. Sacred haben ein Millionenpublikum. Der spielende Mensch will eben getreu seiner evolutionären Entwicklung jagen, sammeln und dicker werden (leveln).

Die Handlung von Titan Quest ist in der Antike angesiedelt, Griechenland, Ägypten und das alte China sind die Schauplätze. Vorlagen zu dem Szenario findet man nur begrenzt in den geschichtlichen Überlieferungen, vielmehr dienten die Sagen des klassischen Altertums als Vorbild. So sind es die Titanen, die mächtigen Herrscher der Vorzeit, die ihr Leben auf der Ersatzbank bzw. in der Verbannung so richtig satt haben und wieder ans Ruder wollen. Dabei laufen sie und die in ihrem Gefolge erscheinenden Monsterhorden nicht nur Sturm gegen die Menschen und ihre Siedlungen, sondern auch den Göttern und ihren Tempeln gilt ihr Zorn. Landauf, landab brandschatzen die ortsüblichen legendären Fabelwesen. Satyre, Harpyrien, Minotauren, Zyklope, menschliche Schakal-, Schwein- und Krokodilwesen sowie das übliche untote und insektoide Kroppzeug stellen sich dem tapferen Einzelkämpfer, der ausgezogen ist das Unheil zu stoppen, in den langen, schweißtreibenden Weg. So belanglos und unspannend die Hntergrundgeschichte, so unspektakulär die Generierung des Spielcharakters: Grieche oder Griechin, Farbe der Tunika (!) wählen, rasch nen Namen erfinden und ab gehts.

Kunstvolles Korn

Boah, boah und nochmals boah, sieht das toll aus! In den ersten Spielstunden kommt man aus dem Staunen kaum heraus, da zoomt man rein da zoomt man raus, drehen geht leider nicht, um alles mal ganz genau anzusehen. Was auf den unbewegten Screenshots schon gut aussieht, wird beim Spielen durch die absolut flüssigen Animationen erst wirklich großartig. Nicht nur die Bewegungsabläufe des kurzberockten Griechen, das meterweite Auseinanderspritzen der Gegner, wenn der Held mit mächtigen Wumms den Hammer schwingt, auch die Aktionen der menschlichen und unmenschlichen Monster wirken stimmig und 'natürlich'. Beeindruckend die Schatten- und Lichteffekte, sehr stimmungsvoll wenn die Intensität und der Stand der Sonne sich verändert. Kunstvolle Wellenringe im Wasser hat man auch schon woanders gesehen, aber wie sich die Ähren in den Kornfeldern zu Seite biegen, wenn sie jemand durchläuft, das ist schon einmalig. An Klippenrändern und Anhöhen reicht der Blick in weite Ferne, die dreidimensionale Tiefenwirkung ist verblüffend. Wie gesagt, in solchen Situationen vermisst man eine frei rotierende Kamera, um in den vollen Grafikgenuss zu kommen.

Professionell prügeln

Eine Beruf- oder Charakterklasse sucht man anfänglich vergebens, aber keine Angst, nach dem ersten Levelaufstieg stehen 8 Lebenswege zur Wahl. Vier an der Zauberei orientierte in den Disziplinen Geist, Sturm, Erde und Natur sowie für die körperbetonten Helden Kriegsführung, Verteidigung, Gaunerei und Jagd. Jede Klasse bietet einen ausgewachsenen Talentbaum mit reichlich Specialmoves bzw. Zaubersprüchen und die Möglichkeit nach und nach Basiswerte wie Stärke, Intelligenz, Lebens- und Energiepunkte auszubauen. Nach dem achten Levelaufstieg erhält man die Option eine zweite Charakterklasse zu wählen. Ein wenig Waffenmagie für den Krieger oder oder ein wilder Mix aus Feuer- und Eiszaubersprüchen? Selbstverständlich kann man auch bei einer Klasse verweilen, Ausbaustufen gibt es mehr als genug. Umskillen ist bei dem örtlichen Seher gegen Cash möglich.

Der eigentliche Spielablauf ist denkbar simpel und geht bald in Fleisch und Blut über. Die Benutzeroberfläche gestaltet sich aufgeräumt und erinnert mit ihrer Aufteilung und den Elementen Levelbalken, Symbolleiste, Kartenfunktion, Monster- und Heldenlebensbalken an die bewährte World of Warcraft-Schule. Mit der Maus und gelegentlich unterstützt von hilfreichen Tastaturkommandos, steuert man den Helden mühelos über die sich langsam aufdeckende Karte. Die nicht wirklich schlauen Monster tauchen gerne mal in größeren Gruppen auf, dennoch werden dem Spieler keine taktischen Meisterleistungen abverlangt. Ran an den Speck und draufschlagen oder aus der Ferne zerbretzeln, nimmt man alle Quests und Monsterhorden abseits des Weges mit, hält sich der Schwierigkeitsgrad in Grenzen. Ab und an auftauchende Bossmobs lassen sich durch ständiges Nachschütten von Heiltränken bewältigen. Sollte uns doch einmal der schmähliche Tod ereilen, wird man automatisch an einem der zuvor freigeschalteten Lebensbrunnen wiedererweckt. Durch die sehr übersichtliche Kartenfunktion verliert man weder im freien Gelände noch in den einfach gestrickten Höhlen die Orientierung.

Wie üblich hagelt es Schätze und Belohnungen im Sekundentakt - außer den zahlreichen Truhen und Schreinen hinterlassen die zerlegten Gegner ein breites Spektrum an Waffen, Rüstungen, Schmuck, Tränken und Gold. Die diversen Prügel und Kleidungsstücke finden sich in unterschiedlichen Güteklassen. Neben den zerbröselten und einfachen Haudegen, gibts gelbe (magische), grüne (seltene), blaue (epische) und lila (legendäre) Gegenstände. Einige Rüstungssets lassen sich mit viel Glück ebenfalls auftreiben. Mit den hin und wieder droppenden Reliktbruchstücken werden Rüstungen, Waffen und Ringe veredelt. Die Wertigkeit der Fundstücke erscheint manchmal etwas beliebig und nicht der Schwere der vorangegangenen Aufgabe angemessen.

Problemlos porten

Wie immer platzt das Inventar bald aus allen Nähten, so dass der nächste Händler angelaufen werden muss, um das überflüssige Zeugs zu versilbern. Gar kein Problem mit der luxuriösen Teleportfunktion, die völlig ohne Rollen oder Zaubersprüche auskommt - lediglich den Portalstein betätigen, die Klamotten verkloppen und zurück an den Ort des Geschehens.

Die Hauptquest treibt den Helden immer der Nase nach voran, die gelegentlichen Nebenquests sind schmückendes Beiwerk, bringen nette Belohnungen und Erfahrungszuwachs. Jeder der drei Spielabschnitte lässt sich - wenn man durchrast - in 9-10 Stunden bewältigen, der 'normale' und sorgfältige Spieler kann da locker jeweils 5-6 Stunden draufschlagen.

Nach Spielende wird ebenfalls wie gehabt die nächste Schwierigkeitsstufe frei geschaltet. Hier trennt sich naturgemäß der Spreu vom besessenen Weizen - erneutes, mehrfaches Durchspielen bringt keine neuen Quests, sondern dient unter härteren Bedingungen dem Leveln und der Jagd nach besserer Ausrüstung.

Etwas überraschend fand ich, dass die Sprachausgabe eher uninspiriert und englisch ist und lediglich die Sprechblasentexte eingedeutscht wurden. Das ist schade denn eine gelungene deutsche Synchronisation hätte vielleicht noch etwas mehr Atmosphärepunkte gebracht.

Blöde Bugs

So ganz bugfrei präsentierte sich Titan Quest nicht; einige wenige Totalabstürze, Questgeber waren erst nach erneutem Spielstart wieder bereit das Maul aufzumachen oder verstummen ganz, wenn man ihnen zu nahe tritt. Außerdem artet das Abenteuern in der Nacht häufig in unschöne Ruckelorgien aus. Aber Hoffnung naht dank des ersten Patches.

Fazit: Titan Quest ist ein mehr als würdiger Diablonachfahre. Die fast über jeden Zweifel erhabene Präsentation und das bewährte süffige Spielprinzip trösten über erzählerische Schwächen und mangelnde Abwechslung locker weg. Daumen hoch für den puren Spielspaß und wenns einen Award für Suchtbolzenspile geben würde, hätte Titan Quest ihn sich redlich verdient.

Wertung: 87 von 100 Punkten

(Michael Mombeck/GameCaptain.de)
…mehr
Quelle/Copyright: Captain-Fantastic-Besprechung