Fallout 4 - Day One Edition (Xbox One)
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    Xbox One

3 Kundenbewertungen

Bethesda Game Studios, die preisgekrönten Macher von Fallout 3 und The Elder Scrolls V: Skyrim, heißen Sie in der Welt von Fallout 4 willkommen – ihrem bisher ambitioniertesten Spiel und der nächsten Generation des Open-World-Gamings.Als einziger Überlebender von Vault 111 betreten Sie eine durch den Atomkrieg vernichtete Welt. Jede Sekunde ist ein Kampf ums Überleben und alles liegt in Ihrer Hand. Nur Sie können sie wieder aufbauen und das Schicksal des Ödlands bestimmen. Willkommen zu Hause.
Es lebe die Freiheit!
Tun Sie in einer gigantischen Welt mit Hunderten von Orten,
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Produktbeschreibung
Bethesda Game Studios, die preisgekrönten Macher von Fallout 3 und The Elder Scrolls V: Skyrim, heißen Sie in der Welt von Fallout 4 willkommen – ihrem bisher ambitioniertesten Spiel und der nächsten Generation des Open-World-Gamings.Als einziger Überlebender von Vault 111 betreten Sie eine durch den Atomkrieg vernichtete Welt. Jede Sekunde ist ein Kampf ums Überleben und alles liegt in Ihrer Hand. Nur Sie können sie wieder aufbauen und das Schicksal des Ödlands bestimmen. Willkommen zu Hause.

Es lebe die Freiheit!

Tun Sie in einer gigantischen Welt mit Hunderten von Orten, Charakteren und Quests was immer Sie möchten. Schließen Sie sich verschiedenen Fraktionen im Kampf um die Vorherrschaft an oder ziehen Sie alleine ins Abenteuer – Sie haben die Wahl.

Sie sind S.P.E.C.I.A.L.!

Spielen Sie, wen Sie möchten, mit dem S.P.E.C.I.A.L.
Charaktersystem. Vom Soldaten mit Powerrüstung bis hin zum charismatischen Überredungskünstler haben Sie die Wahl aus Hunderten von Extras und können Ihren eigenen Spielstil entwickeln.

Pixel Deluxe!

Eine brandneue Grafik- und Licht-Engine der nächsten Generation erweckt die Welt von Fallout auf eine bisher nie da gewesene Weise zum Leben. Von den zerstörten Wäldern des Commonwealth bis hin zu den Ruinen von Boston – alle Orte stecken voller dynamischer Details.

Gewalt und V.A.T.S.!

Die kompromisslosen Kämpfe aus der First- oder Third-Person-Perspektive lassen sich mit dem neuen dynamischen Zielsystem von Vault-Tec (V.A.T.S.) verlangsamen, sodass Sie Ihre Angriffe präzise wählen und filmreife Schlachten erleben können.

Sammeln und bauen!

Sammeln, verbessern und bauen Sie Tausende von Gegenständen mit dem umfangreichsten Herstellungssystem aller Zeiten. Waffen, Rüstung, Chemikalien und Nahrung sind nur der Anfang – Sie können sogar ganze Siedlungen errichten und verwalten.


Hinweis: Dieser Artikel kann nur an eine deutsche Lieferadresse oder in eines der folgenden Länder ausgeliefert werden: Belgien, Italien, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Tschechien, Polen
  • Produktdetails
  • Hersteller: Bethesda Softworks
  • Erscheinungstermin: 10.11.2015
  • USK: Freigegeben ab 18 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • EAN: 5055856406327
  • Artikelnr.: 43013674
Rezensionen
Zur traditionsreichen Fallout-Reihe muss man ja eigentlich nicht mehr viel sagen. Stattdessen beginne ich direkt mit meinen Ausführungen zum mit Spannung erwarteten neusten Ableger, für den so mancher Arbeitnehmer in weiser Voraussicht bereits einen Teil des wertvollen Jahresurlaubs eingeplant hatte.

So war das nicht gedacht

Werbeversprechen kann man einfach nicht trauen – erst recht nicht in Zeiten der Apokalypse. Im Vault 111 soll den Bewohnern ein komfortables Weiterleben ermöglich werden, wenn Atombomben zum Einsatz kommen. Als dann wirklich der Ernstfall im altmodisch-futuristischen spielbaren Prolog entritt, kann sich die Hauptfigur samt Partner und Säugling auch mit knapper Not in den Bunker retten. Doch dann läuft alles anders als geplant. Unfreiwillig eingefroren, wird man nur zwischendurch mal kurz aufgetaut, um Zeuge des gewaltsamen Ablebens des Ehemanns/der Ehefrau und der Entführung des Babys zu werden. Zweihundert Jahre nach dem Atomkrieg betritt der Protagonist dann die völlig veränderte Welt, muss sich in der verstrahlten Ödnis zurechtfinden und den gekidnappten Sprössling suchen. Wobei diese eigentliche Mission angesichts unzähliger Ablenkungen oft in den Hintergrund gedrängt wird. Dazu später mehr.

Boston im Jahr 2287

Vor dem Spielstart wird im Charaktereditor die Hauptfigur, Männlein oder Weiblein, mit einer typischen Auswahl an Hautfarben, Frisuren oder vorgegebenen Visagen ausgestattet, um dann noch weiter individualisiert zu werden. Die verschiedenen Gesichtsdetails sind auf intuitive Weise zu verändern, man kann etwa nach Herzenslust die Nase langziehen oder die Backen aufpusten. Außerdem werden Punkte auf die sieben Grundwerte wie Kraft, Intelligenz und Charisma verteilt. In umschaltbarer Ego- oder Third-Person-Perspektive erforscht man dann die Gegend rund um Boston, beziehungsweise was davon übrig ist. Dort warten zahllose Hochhausruinen, von Feinden besetzte Fabrikhallen, eingestürzte Brücken, mehr oder weniger geplünderte Geschäfte und auch die eine oder andere echte Sehenswürdigkeit. Abseits der städtischen Szenerie durchquert man unter anderem eine komplett verstrahlte Wüste (Schutz und einen ausreichenden Heilmittel-Vorrat nicht vergessen!) oder erkundet das Innere eines noch immer bewohnten Bunkers. Die Spielwelt ist abwechslungsreich und weitgehend offen. Lediglich beim Betreten von großen Gebäuden oder manchen Stadtvierteln muss man mit recht langen Ladezeiten leben. Die Präsentation der Schauplätze überzeugt durch den erwähnten Abwechslungsreichtum und viele liebevolle Details wie auf Wände gesprühte Nachrichten, Hinterlassenschaften verschwundener Bewohner oder dekorativ platzierte Skelette. Eine nette Verneigung vor alten Spieleklassikern gibt es in Form verschiedener versteckter Module, welche auf dem berühmten Pip-Boy gezockt werden dürfen. In der typischen grünen Optik kann man sich da z.B. an einem Donkey-Kong-Klon versuchen. Auch die teils abenteuerlich aussehenden Ausrüstungsteile der Personen - etwa seltsame Gitterkonstruktionen rund um den Kopf - bieten was fürs Auge. Trotzdem wäre bei der Grafik sicherlich noch mehr drin gewesen, vor allem häufige Clippingfehler oder sonstige Patzer wie fehlende Lippenbewegungen trüben das Gesamtbild.

Vault-Tec Assisted Targeting System

Im Bereich der Gegner gibt es nicht zuletzt typisches Endzeit-Gesocks wie Rieseninsekten, unverschämte Banditen, aggressive Maschinenwesen oder zombieartige Gestalten, denen die Strahlung das Gehirn verbrutzelt hat. Apropos Strahlung: Die schädliche Kraft lauert an allen Ecken und Enden darauf, dem Helden seine Gesundheitsleiste zu verkürzen (was dann erst wieder mit entsprechender Medikation zu beheben ist). Ob unbehandeltes Wasser, verschiedenste eigentlich heilende Nahrungsmittel, der Biss eines Monsters oder ein Spaziergang durch bestimmte Gebiete bzw. den Gewitterregen. Und dann wären da natürlich auch noch die Kämpfe als hauptsächliche Gesundheitsgefahr. Die Auswahl an Mordwerkzeugen ist reichhaltig - Nahkampfwaffen wie Machete oder Baseballschläger, verschiedene Granaten und Schießprügel von Pistolen, über Schrotflinten und Energiewaffen bis zu richtig dicken Wummen (Mini-Atombombe per Fatman gefällig?) und ein paar Exoten wie einem Müll verschießenden Exemplar. Die Gefechte lassen sich wahlweise in Shooter-Manier und Echtzeit austragen, oder aber unter Einsatz des schon aus dem Vorgänger bekannten strategischen Kampfsystems V.A.T.S., für das die Zeit nun verlangsamt (nicht angehalten) wird. Dort kann man unter anderem die derzeitige Wahrscheinlichkeit für das Treffen einzelner Gegner-Körperteile sehen und diese gezielt ausschalten. Hierbei muss man aber auch noch die verfügbaren Aktionspunkte im Auge behalten. Rollende oder platzende Köpfe sind in den spaßigen Ballereien an der Tagesordnung. Besonders spektakulär wird das Kampfgeschehen beim Einsatz mächtiger Kampfanzüge, durch die der Protagonist fast selbst wie ein waschechter Mech herumspaziert. Später können diese dicken Hüllen mit coolen Extra wie einer Jetpack-Funktion aufgepeppt werden. Durch sechs, jederzeit wechselbare Schwierigkeitsstufen ist es möglich, den Grad der Herausforderung in den Gefechten anzupassen. Darüber hinaus wird die Spielfigur natürlich auch kontinuierlich stärker. Beim Levelaufstieg kann man die Grundwerte steigern und vor allem zwischen zahlreichen damit zusammenhängenden Perks wählen. Investiert man Skillpunkte in die Hackerfähigkeit oder ins Schlösserknacken, können kompliziertere Apparaturen geöffnet und beeinflusst werden. So kann man automatische Geschütze deaktivieren, feindliche Roboter zu vorübergehenden Verbündeten umprogrammieren und haufenweise zusätzliche Beute entdecken. Andere Perks erhöhen z.B. die Widerstandskraft gegen Strahlung, machen den Helden zum besseren Tüftler, lassen ihn schlagkräftiger mit bestimmten Waffentypen umgehen, stärken die Überredungskunst im Umgang mit dem anderen Geschlecht oder sorgen für eine verbesserte Erfahrungspunkteausbeute. Die Charakterentwicklung fand ich ziemlich frei und auch motivierend, weil es wirklich möglich ist, eigene Schwerpunkte zu setzen und andere Bereiche zu ignorieren.

Zusammen ist man weniger allein

Bei all den Gefahren sind gute Freunde Gold wert. Zum Glück kann der Protagonist immer zusammen mit einem KI-Kumpel losziehen. Ein schon durch die Werbung und zahlreiche Vorschauen prominenter Vertreter dieser Begleiter ist der treue, niedlich fiepende Schäferhund Dogmeat, der nicht nur im Kampf beherzt zubeißt und mit der Zeit weitere Kniffe erlernt, sondern auf Kommando auch Gegenstände einsammelt und (wie jeder der Kameraden) eine wertvolle Erweiterung des gewichtsbeschränkten Inventars darstellt. Die anderen möglichen Verbündeten sind allerdings weit gesprächiger und liefern etwa Kommentare zum Verhalten des Spielers, weshalb ich das Hündchen meistens in Sicherheit zurückgelassen habe. Unter anderem kann man mit Haushaltsroboter Codsworth, der einst das Baby hütete, der investigativen Reporterin Piper, dem ehrenhaften Ranger Preston Garvey oder auch ein paar eher zwielichten Gestalten herummarschieren. Je nach Einstellung finden die Figuren unterschiedliche Verhaltensweisen des Hauptdarstellers sympathisch. So entrüstet sich Piper z.B. über Diebstähle oder Forderungen nach höherer Belohnung und ist erfreut, wenn man selbstlos NPCs unter die Arme greift. Nach genug entsprechenden Aktionen ist sogar das amouröse Anbandeln mit den Begleitern möglich. Zwischendurch kann man die Freunde dazu befragen, was sie aktuell vom Hauptdarsteller halten. Von Codsworth musste sich meine Heldin da auch mal anhören, dass er sie kaum wiedererkennt. Schade, denn die Freundschaft des höflichen Blechkameraden ist ihr sehr wichtig. Die Intelligenz der eigentlich hilfreichen Kumpels lässt übrigens manchmal etwas zu wünschen übrig, wodurch sie z.B. zwischendurch unauffindbar sind oder trotz Befehlen etwas planlos agieren. Auch im Bereich der Widersacher schwächelt die KI ab und an – sie bleiben etwa irgendwo hängen oder geben zu früh die Verfolgung auf, wenn man flieht.

Kein Spiel ist wie das andere

In Fallout 4 buhlen vier, teils erbittert verfeindete Fraktionen wie die ritterliche Brotherhood of Steel um die Gunst des Helden und wollen ihn für ihre jeweiligen Zwecke einspannen. Wer die ausgedehnten Quest-Ketten der Fraktionen abschließt, darf sich über verschiedene Boni freuen. Nicht nur im Umgang mit Begleitern und Angehörigen der Fraktionen wird genretypisch auch viel geplaudert. Die Sprachausgabe mit ihren verschiedenen Dialekten ist erfreulicherweise sowohl im englischen Original als auch in der deutschen Vertonung sehr professionell und hörenswert geworden. In den Gesprächen stehen jeweils mehrere Antwortmöglichkeiten wie hilfsbereite Angebote, ergänzende Nachfragen oder sarkastische Sprüche zur Auswahl. Letztendlich sind viele Dialogoptionen aber im Prinzip nicht sehr unterschiedlich und haben kaum Auswirkungen auf den Gesprächsverlauf, außer Sonderfälle wie die von Charisma abhängigen Überredungs- und Einschüchterungsversuche, durch die man z.B. eventuell Kämpfe verhindert. Wie aus anderen Open-World-Games gewohnt, kann man sich in Fallout 4 ewig lang beschäftigen, ohne auch nur einen Schritt in der Hauptgeschichte weiterzugehen. Die Story ist sowieso nur halbwegs interessant, auch wenn zwischendurch z.B. mal eine ungewöhnlichere Art der Erzählung gewählt wird. Insgesamt mangelt es ein wenig an Dramatik und einem Gefühl der Dringlichkeit. Dafür warten aber zahlreiche, teils angenehm skurrile Geschichten am Wegesrand. Auch wenn mich die Nebenschauplätze des Fantasy-Konkurrenten The Witcher 3 insgesamt noch eine ganze Ecke mehr faszinieren konnten. Und da war vor allem auch die Hauptstory spektakulärer inszeniert. Nichtsdestotrotz gibt es aber auch im Endzeit-Abenteuer einige schräge oder spannende Begegnungen, vor allem für aufmerksame Beobachter. Da bestärkt man etwa eine verliebte Roboterdame darin, ihrem menschlichen Schwarm die Liebe zu gestehen und kurz darauf erwähnt der Priester einer nahen Kapelle, dass er gerade die Trauung eines Maschinen-Mensch-Pärchens durchgeführt hat. Und einige lustige oder spektakuläre Situationen ergeben sich schlicht während des Spielens selbst, etwa in den Kämpfen oder bei der Erkundung, ohne extra geschrieben worden zu sein – jeder Spieler erlebt so sein ganz eigenes Fallout 4.

Sozialer Wohnungsbau

Genaues Absuchen der Schauplätze lohnt sich also schon wegen solcher Erlebnisse, zusätzlich kann man aber auch Sammelgegenstände wie Zeitschriften aufspüren, die unterschiedlichste Vergünstigungen wie einen zusätzlichen Skillpunkt oder leicht erhöhte Trefferchancen mit sich bringen. Das Abenteuer ist außerdem ein gefundenes Fressen für Crafting-Fans. Jedes eingesackte Item, selbst eine simple Blechdose, liefert Materialien für das Modifizieren der Ausrüstung an speziellen Werkbänken. Die entsprechende Fähigkeit und genug Teile vorausgesetzt, verpasst man so etwa Gewehren einen neuen Griff oder montiert zusätzliche Elemente, um verschiedene Werte des Objekts zu verbessern. Baumaterial spielt außerdem beim Verwalten von Siedlungen eine Rolle. Im Laufe des Spiels kann man an mehreren Stellen Zufluchtsorte für freundliche Siedler finden und weiter ausbauen. Erfolgreiche Bürgermeister sorgen z.B. für ausreichenden Ressourcen-Nachschub durch angelegte Felder, verkabeln Generatoren und elektrische Gerätschaften, garantieren durch installierte Wachtürme und andere Maßnahmen den Schutz vor Überfällen oder bringen sogar Händlerkarawanen zwischen den Dörfern auf den Weg. Wer sich erst mal mit der etwas umständlichen Bedienung des Baumenüs vertraut gemacht hat, kann recht hübsche Ergebnisse erzielen. Wie viele andere Aktivitäten ist aber auch dieses Siedlungsmanagement netterweise weitestgehend optional. Fazit: The Witcher 3 bleibt dank des farbenfroheren Fantasy-Szenarios und vor allem wegen der besseren (Haupt)Story mein Spiel des Jahres, doch Fallout 4 folgt dem Hexer dicht auf den Fersen. Auf dem Weg zur Erfüllung einer Mission stößt man in diesem Zeitfresser ständig auf neue Beschäftigungen und das Abenteuer unterhält mit viel Freiheit (etwa in der motivierenden Charakterentwicklung und dem Crafting) sowie fast endlosen Erkundungsmöglichkeiten. Mit seinem speziellen Humor und vielen versteckten Details hat das Spiel auch einfach einen ganz besonderen Charme. Kleine Patzer wie optische Mängel oder die teils schwächelnde KI kann man da recht gut verschmerzen.

Pro
riesige Spielwelt voller Erkundungsmöglichkeiten

skurrile Begegnungen und spezieller Humor

motivierendes Charaktersystem

unterhaltsame Kämpfe

umfangreiches Crafting- und Siedlungsbau-System

viele versteckte Items

sehr gute Sprachausgabe

Contra
teils schwächelnde KI bei Gegnern und Begleitern

kleine Grafik-Patzer

Story könnte manchmal interessanter sein

Wertung: 9 von 10 Punkten
(Christina Schmitt/Captain-Fantastic.de)
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